Vorratsstatus: In Kürze erwartet
Kennzeichen: MA-40-90
Hersteller: Gallery Aaldering Arnhemsestraat 47 6971AP BRUMMEN, NL 0575564055 http://www.gallery-aaldering.com info@gallery-aaldering.com
Im Jahr 1972 präsentierte Maserati den Merak als kompakteren Bruder des Bora. Die beiden Fahrzeuge ähnelten sich stark und teilten sich verschiedene Teile der Karosserie und Konstruktion, doch unter der Oberfläche handelte es sich tatsächlich um zwei vollkommen unterschiedliche Maschinen. Während der Bora hinter den Insassen einen großen V8 trug, erhielt der Merak einen kompakteren V6.
Und das brachte unmittelbar einen interessanten Vorteil mit sich: Hinter den Vordersitzen blieb Platz für zwei kleine Sitzplätze. Wir haben es hier also mit einem Maserati mit Mittelmotor und 2+2-Innenraum zu tun. Ob Sie damit vier Erwachsene an die Côte d’Azur bringen möchten, ist natürlich eine andere Frage. Doch eine Jacke, eine Tasche oder zwei begeisterte Kinder lassen sich dort vermutlich problemlos unterbringen. Und genau das macht den Merak ein wenig alltagstauglicher als viele seiner damaligen Zeitgenossen.
Der 3,0-Liter-V6 war mit dem Motor verwandt, der zuvor im Citroën SM zum Einsatz gekommen war. Das mag zunächst wie eine ungewöhnliche Kombination klingen, doch Citroën war zu jener Zeit Eigentümer von Maserati. Die ersten Merak übernahmen daher auch verschiedene technische Lösungen von Citroën.
Im Jahr 1975 präsentierte Maserati den Merak SS. Und SS bedeutete hier keineswegs nur ein anderes Emblem am Fahrzeug. Der V6 erhielt mehr Leistung, das Gewicht wurde reduziert und der Innenraum überarbeitet. Die Leistung wurde mit 220 PS angegeben. In Verbindung mit dem handgeschalteten Fünfganggetriebe, dem Mittelmotor und dem Hinterradantrieb bot der Merak SS genau jene technische Konfiguration, die man sich von einem italienischen Sportwagen dieser Epoche erhofft.
Das Design stammte von Giorgetto Giugiaro und war deutlich mit dem des Bora verwandt. Dennoch besitzt der Merak ein vollkommen eigenständiges Erscheinungsbild. Vor allem der offene Bereich zwischen der Fahrgastzelle und dem Heck, eingerahmt von den sogenannten Flying Buttresses, verleiht ihm sein charakteristisches Profil. Keine große Heckscheibe wie beim Bora, sondern eine wesentlich luftigere Gestaltung mit besserer Rundumsicht. Eine einzige Linie auf dem Papier veränderte das gesamte Auto.
Dieses Exemplar wurde 1981 in der Schweiz neu ausgeliefert und befindet sich noch weitgehend im Originalzustand. Die silberne Karosseriefarbe passt ganz hervorragend zu dem markanten Design: zurückhaltend genug, um stilvoll zu bleiben, doch sobald das Licht über die Karosserie fällt, erkennt man erst das wunderschöne Zusammenspiel der Linien, das Giugiaro diesem Merak mitgegeben hat.
Der Innenraum ist vielleicht die größte Besonderheit dieses Merak SS. Dieses Exemplar wurde mit einer „Special Order“-Lederausstattung bestellt, und wir haben nur selten einen Merak-Innenraum gesehen, der derart schön und gepflegt erhalten geblieben ist. Manchmal lässt sich Originalität nur schwer erklären. Man kann die Materialien, die Farben und den Gesamteindruck betrachten, doch häufig sind es gerade die kleinen Details, die die eigentliche Geschichte erzählen. Wenn umgeschlagene Kanten, Nähte und Verarbeitungsdetails stimmen, sind dies oft die ersten Hinweise darauf, wie unverfälscht und original ein klassisches Automobil dieses Kalibers tatsächlich ist.
Der Kilometerzähler zeigt lediglich 13.000 Kilometer an. Nach den vorliegenden Informationen handelt es sich dabei um die ursprüngliche Laufleistung, wobei wir diese selbstverständlich als abgelesenen Kilometerstand angeben.
Ein weitgehend originaler Merak SS, in der Schweiz neu ausgeliefert, mit einer speziell bestellten Innenausstattung und in einer wunderschönen silbernen Lackierung. Einfach ein ganz besonderer Maserati, der eindrucksvoll zeigt, warum ein gut erhaltenes Exemplar so viel interessanter sein kann. Besichtigen Sie dieses Exemplar bei uns in Brummen. Eine weltweite Lieferung ist möglich; fragen Sie uns gerne nach den Bedingungen.