Yamaha XT 500 Oldtimer kaufen
Die Yamaha XT 500 bietet als klassische Enduro ein puristisches Fahrerlebnis mit robustem Einzylinder-Motor und wartungsfreundlicher Technik. Das puristische Offroad-Konzept, ein charakteristischer Kickstarter und der unverkennbare „Thumper“-Sound machen die XT 500 zur Referenz der 1970er- und 80er-Jahre. Dank hoher Stückzahlen und solider Bauweise bleibt die Versorgungslage mit Ersatzteilen bis heute sehr gut.
Suchergebnisse

1979 | Yamaha XT 500
YAMAHA XT 500 1979
"Yamaha XT 500" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Yamaha XT 500" machen.
1979 | Yamaha XT 500
1979 Yamaha XT500 497cc - Offered Directly From Harry Metcalfe
1980 | Yamaha XT 500
YAMAHA XT 500 Replica Parigi/Dakar Cyril Neveu, conservata
1989 | Yamaha XT 500
+++ Rarität für Sammler, Yamaha XT 500 S, 0 Km, Neu mit Tageszulassung +++
1977 | Yamaha XT 500
1977 Yamaha XT500 499cc
1980 | Yamaha XT 500
YAMAHA XT 500 Replica Parigi/Dakar Cyril Neveu, conservata
1985 | Yamaha XT 500
1985 Yamaha XT500 499cc
1980 | Yamaha XT 500
YAMAHA XT 500 Replica Parigi/Dakar Cyril Neveu, conservata
1976 | Yamaha XT 500
Dutch Delivered - Nut & Bolt Restored
1976 | Yamaha XT 500
1976 Yamaha XT500 499cc
1978 | Yamaha XT 500
-
1981 | Yamaha XT 500
YAMAHA XT 500 Restauro integrale
1978 | Yamaha XT 500
1978 Yamaha XT500 497cc
Yamaha XT 500 Klassische Motorräder: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Yamaha XT 500 Motorrädern wird vor allem durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung sowie durch Seltenheit, Historie und Dokumentation bestimmt. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Yamaha XT 500: Marktpreise & Wertentwicklung
Auf Basis von Inseraten und Verkaufspreisen auf dem Classic Trader Marktplatz zeigt die Yamaha XT 500 (Baujahre im Datensatz ca. 1976–1989) im Zeitraum 2021 bis Anfang 2026 insgesamt ein überwiegend stabiles bis leicht anziehendes Preisniveau. Die meisten beobachteten Werte ballen sich in einem realistischen Marktband von etwa 5.500 € bis 8.000 €, was typische, fahrbereite Maschinen der späten 1970er und frühen 1980er Jahre (z. B. 1978–1983 mit rund 30–33 PS) gut abbildet. Einzelne Abweichungen nach oben – etwa knapp über 14.000 € für frühe Baujahre oder rund 21.000 € für ein sehr spätes Exemplar – wirken wie ausstattungs- oder zustandsgetriebene Ausreißer und sollten nicht als allgemeiner Marktmaßstab dienen. Insgesamt bedeutet das: Wer heute eine XT 500 sucht, trifft auf ein gefestigtes Classic-Segment, in dem Originalität, nachvollziehbare Historie und hochwertige Restauration den Preis stärker bestimmen als kurzfristige Schwankungen; europäische Inserate deuten dabei auf eine konstant gute Nachfrage nach dem puristischen Einzylinder-Klassiker hin.
Geschichte der Yamaha XT 500
Die Yamaha XT 500 wurde 1976 als erstes großserientaugliches Enduromotorrad mit einem starken Einzylinder-Viertaktmotor vorgestellt. Zunächst in Marrakesch und anschließend auf der IFMA präsentiert, setzte sie einen Meilenstein für Reisen und Abenteuer im Gelände. Der Vertrieb lief bis 1989, davon über 25.000 Einheiten allein in Deutschland. Markant sind der einfache technische Aufbau, die hohe Zuverlässigkeit und das kompromisslose Enduro-Konzept, das speziell für längere Offroad-Einsätze konzipiert wurde. Die robuste Technik und die große Community haben dazu beigetragen, dass viele Exemplare erhalten geblieben sind.
Modellgeschichte der XT 500
Die XT 500 prägte den Markt für Viertakt-Enduros und wurde von 1976 bis 1989 produziert. Parallel entstanden auf Basis ihres Motors Verwandte wie die straßenorientierte SR 500 und das Offroad-Pendant TT 500. Die XT 500 selbst wurde stetig verfeinert, blieb aber ihrer Grundidee einer strapazierfähigen, leicht zu wartenden Allround-Enduro treu. Nachfolger im klassischen Enduro-Segment wurden die XT 600 und andere Viertakt-Modelle von Yamaha, die das Prinzip weiterführten, jedoch mit modernerer Technik ausstatteten.
Besonderheiten der Yamaha XT 500
Die XT 500 verfügte schon ab Werk über eine außergewöhnliche Offroad-Tauglichkeit dank langem Federweg, stabiler Speichenräder, Stahltank und auf das Wesentliche reduzierter Technik. Der typischerweise silberne Tank und der unverwechselbare „Thumper“-Sound unterstreichen ihren Wiedererkennungswert. Sie war die erste großserientaugliche geländegängige Viertakt-Enduro ihrer Klasse, was ihr einen Kultstatus bei Langstreckenfahrern und Offroad-Liebhabern eingebracht hat.
Technische Daten der Yamaha XT 500
Sondermodelle und Sammlerstücke
Verschiedene Modelljahre unterscheiden sich vor allem in Details wie Tankdesign, Farben und kleinen technischen Modifikationen. Besonders begehrt sind frühe Baujahre mit originaler Lackierung und den seltenen grauen oder silbernen Tanks. Limitierte Sondereditionen sind nicht dokumentiert, jedoch gelten gut erhaltene unrestaurierte Exemplare aus Erstbesitz als besonders gesucht.
Schwachstellen und typische Probleme
Die XT 500 gilt als ausgesprochen robust und wartungsfreundlich, dennoch können die Trommelbremsen an ihre Grenzen stoßen. Verschleißteile wie Steuerkettenspanner, Kickstartermechanismus und Speichen sollten regelmäßig geprüft werden. Der luftgekühlte Motor benötigt Ölwechsel in kurzen Intervallen. Durch die weite Verbreitung und große Fangemeinde sind Ersatzteile nach wie vor gut erhältlich. Vergaser und Tank sollten auf Korrosion bzw. Verschmutzung kontrolliert werden, da lange Standzeiten Schäden verursachen können.
Motor, Fahrverhalten, Getriebe und Handling
Der 499-cm³-Einzylinder sorgt für kräftigen Schub aus dem Drehzahlkeller und beeindruckt mit direktem Ansprechverhalten. Das mechanische Fahrgefühl und der breite Lenker bieten im Gelände ein exaktes Handling und auf der Straße stabile Geradeauslaufeigenschaften. Die XT 500 erreicht rund 150 km/h und spricht mit der Fünfgangschaltung beim Schalten präzise an. Lange Federwege und viel Bodenfreiheit prädestinieren sie für unwegsames Terrain, während die gefederte Sitzbank auch längere Strecken zu zweit erlaubt. Besonders gefragt sind Modelle aus den ersten Produktionsjahren und solche mit originalem, silberfarbenem Tank sowie unrestaurierte Exemplare mit vollständiger Historie.
Interieur, Komfort, Exterieur und Design
Das klare Design mit klassischer Linienführung, silbernem Stahltank und Speichenrädern spiegelt die Technikzentriertheit der Epoche wider. Typisch ist der minimalistische Komfort – eine einfache, aber gepolsterte Sitzbank, klassische Lampenform und analoge Instrumente. Sonderfarben wie Grau/Silber heben bestimmte Baujahre hervor. Originales Yamaha-Zubehör – wie Schutzbleche, Zusatzscheinwerfer und Gepäckträger – waren beliebt und ergänzen die authentische Optik. Innen dominiert Zweckmäßigkeit, außen spricht die XT 500 ihre eigene, ehrliche Designsprache.
Weitere Besonderheiten der XT 500
Durch die engagierte Community gibt es zahlreiche Treffen, Clubs und eine hervorragende Ersatzteillage für originale wie gebrauchte Teile. Die XT 500 wurde und wird für Fernreisen, Rallyes und in der Offroad-Restauration geschätzt und ist neben der Nutzung als Spaßmotorrad auch ein gern gesehenes Objekt in privaten Sammlungen und auf klassischen Motorradveranstaltungen.
Zusammenfassung
Die Yamaha XT 500 steht für unkomplizierten Fahrspaß, unmittelbares Technik-Erlebnis und langlebige Konstruktion. Von 1976 bis 1989 setzte sie Maßstäbe im Enduro-Segment und bleibt aufgrund ihrer Zuverlässigkeit, einfachen Wartung und der hervorragenden Ersatzteilversorgung bis heute sehr gefragt. Die XT 500 ist das klassische Beispiel für eine Enduro der 1970er- und 80er-Jahre, die sowohl Alltagstauglichkeit als auch Offroad-Kompetenz mit einem eigenständigen Design verbindet.
