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Volkswagen Golf Typ 19E Oldtimer kaufen
Der Volkswagen Golf II, intern Typ 19E, wurde von 1983 bis etwa 1992 gebaut und verbindet die kompakte Schrägheckkarosserie mit Frontantrieb und quer eingebauten Reihenmotoren. Die Auswahl reicht vom sparsamen Diesel und einfachen Benziner bis zu GTI 16V, G60, Syncro, Rallye und dem hochbeinigen Golf Country.
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1991 | Volkswagen Golf II Country Syncro 1.8
Volkswagen Golf Country | 1991 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 8400 EUR


1991 | Volkswagen Golf II Country Syncro 1.8
Volkswagen Golf Country | 1991 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 8400 EUR
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1987 | Volkswagen Golf II 1.8
VW Golf 2 GL 1.8 GX Automatik – 1. Hand – nur 24.162 km – Topzustand

1989 | Volkswagen Golf II GTi 1.8
One owner from new. Originally sold new in Spain in 1989.

1988 | Volkswagen Golf II GTi 1.8
Originalzustand

1986 | Volkswagen Golf II GTD 1.6
Volkswagen Golf 1.6 GTD .

1984 | Volkswagen Golf II GTD 1.6
Volkswagen Golf 1.6 TD

1987 | Volkswagen Golf II GTi 1.8
Volkswagen Golf 1.8 GTI
"Volkswagen Golf Typ 19E" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Volkswagen Golf Typ 19E" machen.

1988 | Volkswagen Golf II GTi 1.8
Volkswagen Golf | 1988 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 7800 EUR

1989 | Volkswagen Golf II GTi 16V 1.8
Volkswagen Golf GTI | 1989 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 13800 EUR

1991 | Volkswagen Golf II 1.6
Sehr schönes Rentnerfahrzeug

1984 | Volkswagen Golf II 1.3
Volkswagen Golf | 1984 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 3500 EUR

1986 | Volkswagen Golf II GTi 1.8
1986 Volkswagen Golf GTI Mk2 8v
Volkswagen Golf Typ 19E Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Volkswagen Golf II Typ 19E
Mit dem Golf II (Typ 19E) führte Volkswagen die zweite Generation des Golf ab 1983 ein. Die Bauzeit reichte bis ungefähr 1992; insgesamt entstanden rund 6,3 bis 6,4 Millionen Exemplare. Gebaut wurde vor allem in Wolfsburg, ab 1986 teilweise auch in Brüssel; für Überseemärkte gab es vereinzelt CKD-Fertigung.
Die Konstruktion blieb dem Golf-Prinzip treu: kompakte Karosserie, vorne quer eingebauter Vierzylinder und Frontantrieb. Gleichzeitig wurde das Programm deutlich breiter. Neben Vergaser- und Einspritz-Benzinern standen Saugdiesel und Turbodiesel zur Wahl, später auch Syncro-Allrad und der mechanisch aufgeladene G60. Je nach Baujahr und Markt arbeiten K-Jetronic, Digifant oder Vergaser; ein geregelter Katalysator war markt- und baujahrabhängig erhältlich.
Als Karosserie gab es ausschliesslich die drei- bzw. fünftürige Schräghecklimousine. Einen Golf II als Werkscabriolet oder Variant gab es nicht – das Golf I Cabriolet blieb parallel im Programm. Eine seltene Ausnahme im Antriebsspektrum war der in Kleinserie gebaute CitySTROMer mit Elektroantrieb.
Modellreihen und Varianten
Der Typ 19E ist die zweite Golf-Generation. Innerhalb der Baureihe reichte die Palette von den Ausstattungslinien CL und GL über GT und GTD bis zu den sportlichen GTI-Versionen mit acht oder 16 Ventilen. Hinzu kamen G60-Modelle, Syncro-Allradler sowie zahlreiche Editionsmodelle.
Die Motorenpalette begann bei etwa 40 kW (55 PS) und endete im Golf GTI G60 bei 118 kW (160 PS). Typische Motorcodes sind etwa EV, PB, GX, PF, KR, PL, NZ und GU. Als Getriebe standen Vier- oder Fünfgang-Handschaltungen sowie eine Automatik zur Verfügung.
Besonders weit vom gewöhnlichen Fronttriebler entfernt waren der Golf Rallye mit G60-Kompressor und Syncro sowie der Golf Country. Letzterer verband Allradtechnik mit einem um 21 cm erhöhten Fahrwerk und eigenständigen Schutz- und Anbauteilen.
Besonderheiten des Golf II Typ 19E
Der Golf II deckt innerhalb einer Baureihe sehr unterschiedliche Konzepte ab: vom leichten Basismodell mit rund 850 kg Leergewicht bis zum allradgetriebenen Country oder Rallye. Die Vorderachse arbeitet mit MacPherson-Federbeinen, hinten mit Verbundlenkerachse und Schraubenfedern. Sportmodelle erhielten straffere Federn, Stabilisatoren sowie je nach Ausführung grössere Räder und kräftigere Bremsen.
Für GTI, 16V und G60 prägend sind Sportsitze, Zusatzinstrumente beziehungsweise MFA, GTI-spezifische Dekore mit roten Zierleisten und – je nach Modell – Doppelscheinwerfer. Der Golf Country fällt mit Unterfahrschutz, aussen montiertem Reserverad, Bullbars und dem hochgesetzten Syncro-Fahrwerk auf.
In der aktuellen Classic-Trader-Datenbasis entfallen beim Angebot 100 % der erfassten Volkswagen-Inserate mit dieser Herstellerkennung auf den Typ 19E. Auch bei den Aufrufen beträgt sein Anteil innerhalb der erfassten Volkswagen-Fahrzeuge mit Herstellerkennung 100 %.
Technische Daten des Volkswagen Golf II Typ 19E
Sondermodelle und besondere Ausführungen
Zu den auffälligsten Sonderausführungen zählt der Golf Rallye: verbreiterte Karosserie, spezielle Front mit DE-Scheinwerfern, 1,8-Liter-G60, Syncro-Antrieb, Recaro-Sportsitze und umfangreiche Instrumentierung unterscheiden ihn klar von den gewöhnlichen GTI.
Der Golf Country kombiniert Syncro-Allrad mit 21 cm Bodenfreiheit, Unterfahrschutz, Versteifungen, Heckreserveradträger und Bullbars. Die Chrom-Edition ergänzte das Country-Konzept um Chromdetails und eine besonders umfangreiche Ausstattung.
Daneben erschienen Editionen wie Edition Blue, Madison, Match und 1 in 10 Million/Campaign Edition. Ihre Erkennungsmerkmale liegen häufig in spezifischen Stoffen, Farben, Felgen, Dekoren und Ausstattungsumfängen. Bei der Besichtigung lohnt daher ein Abgleich von Polstern, Rädern, Zierleisten und Ausstattungsdetails mit der jeweiligen Ausführung.
Worauf beim Golf II Typ 19E zu achten ist
Für den Typ 19E sind Motorisierung, Baujahr und Ausstattungsniveau entscheidend: Vergaser, K-Jetronic und Digifant verlangen jeweils passende Fachkenntnis bei Diagnose und Instandsetzung. Beim G60 ist der mechanische G-Lader ein zentrales Bauteil; Rallye und Country verbinden ihn zudem mit der komplexeren Syncro-Technik.
Beim Kauf sollten auch die ausstattungsabhängigen Komponenten vollständig geprüft werden: elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, elektrisch beheizte Aussenspiegel, Schiebedach, MFA, Nebelscheinwerfer, ABS oder Klimaanlage waren nicht bei jedem Fahrzeug vorhanden. Originale Sitze und Sondermodell-Stoffe wie Rainbow, Pearl Orange Stripe oder Ultraviolet beeinflussen die korrekte Zuordnung einer Ausstattung.
Praktisch für Unterhalt und Originalität sind die weiterhin verfügbare Auswahl an Originalteilen, der grosse Teilemarkt und die Clubszene. Auch zeitgenössische Komponenten wie VW Alpha/Beta-, Blaupunkt- oder VAG-Radios, Votex-Mittelkonsole und Zusatzinstrumente lassen sich bei einem Fahrzeug auf Vollständigkeit prüfen.
Motoren, Getriebe und Fahrverhalten
Die Fahrcharaktere des Golf II liegen weit auseinander. Basisbenziner mit 1,0, 1,3, 1,4 oder 1,6 Litern sowie die Dieselvarianten stehen für ein geringes Fahrzeuggewicht und überschaubare Technik. Die 1,8-Liter-Modelle bilden die sportliche Mitte; im GTI reichen sie bis zu rund 112 beziehungsweise 139 PS. Der GTI G60 erreicht 160 PS.
Die üblichen Vier- und Fünfgang-Handschaltungen passen zum kompakten, direkt ausgelegten Konzept; alternativ gab es Automatik. Der GTI, GTI 16V und G60 erhielten eine sportlichere Fahrwerksabstimmung. Beim Country verändert die Höherlegung den Einsatzbereich grundlegend, während Syncro bei Rallye, Country und weiteren Varianten die Antriebskräfte auf beide Achsen verteilt.
- GTI 16V – 1,8-Liter-Variante mit bis zu rund 139 PS, sportlichem Fahrwerk und entsprechender Brems- und Innenausstattung.
- GTI G60 – 118 kW (160 PS) dank mechanischem G-Lader; die leistungsstärkste im Material genannte GTI-Ausführung.
- Golf Rallye – G60 und Syncro, dazu verbreiterte Karosserie, spezielle Front und Recaro-Sitze.
- Golf Country – Syncro-Allrad, 21 cm Bodenfreiheit und eigenständige Schutzanbauteile statt klassischer Tieferlegung. undefined
Karosserie, Innenraum und Ausstattung
Der Golf II trägt eine klar gegliederte Schrägheckkarosserie mit zwei oder vier Seitentüren. Seine kompakten Abmessungen verbinden sich mit einem variablen Gepäckraum: Rücksitzbank und Gepäckraumabdeckung gehören zum praktischen Grundkonzept, je nach Ausführung war die Rückbank teilbar und umklappbar.
Im Innenraum reichen die Materialien von Webstoff über Velours bis zu Leder oder Teilleder. Bei GTI, 16V und Sondermodellen sind Recaro-Sportsitze möglich; charakteristisch sind ferner Sonderstoffe wie Rainbow, Pearl Orange Stripe, Ultraviolet oder schwarz-silberne Querstreifen. Zwei- und Dreispeichenlenkräder wurden je nach Ausstattung in Kunststoff oder Leder verbaut.
Die Räder helfen bei der Einordnung: Stahlräder in 13 Zoll waren üblich, während GT, GTD und GTI Leichtmetallräder wie Le Castellet, Pirelli P-Slot, BBS- oder Speedline-Räder tragen konnten. Bekannte Lackierungen sind unter anderem Tornadorot, Oak Green, Helios Blue, Diamantsilber, Royalblau metallic, Jade Green, Monza Blue und Moonlightblue Perleffekt. Ein Stahlschiebedach, Colorverglasung, Servolenkung, elektrische Aussenspiegel, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung und selten auch Klimaanlage waren ausstattungs- oder modellabhängig erhältlich.
Golf II als Youngtimer in der Schweiz
Für Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind, kommt je nach kantonaler Zulassung eine Einstufung als Oldtimer in Betracht. Beim Golf II sind dabei Originalzustand und nachvollziehbare Ausstattungsdetails besonders relevant, weil viele Editionsmodelle über Polster, Felgen, Dekor und Zubehör definiert werden.
Der Typ 19E war zudem eine häufige Basis für Umbauten und Einsätze im Youngtimer-Rallye- oder Amateurmotorsport. Für ein möglichst originales Fahrzeug lohnt es sich, nach zeitgenössischem Zubehör wie Radioanlagen, elektrischer Antenne, Votex-Mittelkonsole oder zusätzlichen VAG-Instrumenten zu suchen.
Zusammenfassung
Ein Volkswagen Golf II Typ 19E bietet ein aussergewöhnlich breites Spektrum innerhalb einer Baureihe: einfache Fronttriebler, Diesel, GTI 8V und 16V, G60, Syncro, Rallye, Country und zahlreiche Editionsmodelle. Entscheidend für die Auswahl sind Motor- und Getriebevariante, die korrekte Sondermodell-Ausstattung sowie der technische Zustand von Einspritzung, G-Lader oder Allradtechnik. Wer einen Golf II Oldtimer kaufen möchte, findet damit vom kompakten Alltags-Youngtimer bis zur klar spezifizierten Sport- oder Allradausführung unterschiedliche Konzepte.









