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Cadillac Serie 62 Oldtimer kaufen

Der Cadillac Serie 62, gebaut von 1940 bis 1964, verkörpert amerikanische Automobilgeschichte mit unverwechselbaren Heckflossen, imposanten Karossen und luxuriöser Innenausstattung. Mit V8-Motoren, geschmeidigem Automatikgetriebe und innovativen Ausstattungsdetails setzt er Maßstäbe für Komfort und Technik. Die Vielfalt an Karosserievarianten und die herausragende Bedeutung in der Cadillac-Modellpalette machen den Serie 62 besonders interessant für Liebhaber klassischer US-Fahrzeuge.

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Suchergebnisse

Bild 1/50 von Cadillac 62 Sedan DeVille (1958)
1 / 50

1958 | Cadillac 62 Sedan DeVille

Cadillac SPECIAL SERIES 62 FLEETWOOD SEDAN

CHF 30’170
🇮🇹
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Bild 1/32 von Cadillac 62 Sedan (1941)
1 / 33

1941 | Cadillac 62 Sedan

Cadillac Serie 62 61 coupe

CHF 27’756
🇳🇱
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Bild 1/11 von Cadillac 62 Convertible (1949)
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1949 | Cadillac 62 Convertible

Newly restored, excellent condition

CHF 81’226
🇳🇱
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Bild 1/50 von Cadillac 62 Convertible (1948)
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1948 | Cadillac 62 Convertible

Stunning Cadillac from 1948

CHF 73’800
🇳🇱
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Anteriore
1 / 10

1949 | Cadillac 62 Convertible

Condizioni eccellenti

CHF 46’415
🇮🇹
Privat
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Bild 1/50 von Cadillac 62 Convertible (1941)
1 / 50

1941 | Cadillac 62 Convertible

Cadillac Series 62 Convertible Coupe Restored and rebuilt condition, In "Antoinette Blue over Cream with red leather", Newly delivered in San Diego-California, First prize winner at California Grand Classic '96, From the collection of a former Can-am Gentleman racer, General Eisenhower drove a 4-door convertible version during World War II,

CHF 101’649
🇳🇱
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CHF 90’467
🇬🇧
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"Cadillac Serie 62" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Cadillac Serie 62" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/29 von Cadillac 62 Convertible (1963)

1963 | Cadillac 62 Convertible

Excellent condition

CHF 48’736vor 3 Monaten
🇳🇱
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Bild 1/40 von Cadillac 62 Convertible (1956)

1956 | Cadillac 62 Convertible

CHF 83’083vor 5 Monaten
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Bild 1/9 von Cadillac 62 Convertible (1962)

1962 | Cadillac 62 Convertible

Cadillac 1962 Eldorado Biarritz Convertible

CHF 57’555vor 6 Monaten
🇦🇺
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Bild 1/8 von Cadillac 62 Sedan (1950)

1950 | Cadillac 62 Sedan

Cadillac Series 62 | 1950 - For sale by auction. Estimate 30950 EUR

Preis auf Anfragevor 6 Monaten
🇳🇱
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1959 | Cadillac 62 Convertible

Cadilac eldorado biarritz convertible!!!

CHF 111’396vor 6 Monaten
🇩🇪
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Bild 1/15 von Cadillac 62 Sedan (1951)

1951 | Cadillac 62 Sedan

Cadillac Series 62 Fleetwood – 1951 – Europas Einstieg in die Heckflossen-Ära

CHF 16’709vor 8 Monaten
🇩🇪
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Bild 1/15 von Cadillac 62 Hardtop DeVille (1957)

1957 | Cadillac 62 Hardtop DeVille

1957 Cadillac Series 62 4 Door Hardtop '57

CHF 32’444vor 8 Monaten
🇧🇪
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Cadillac Serie 62 Oldtimer: Preise & Marktwerte

Der Marktwert von Cadillac Serie 62 Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.

Anzahl Inserate
Median
Niedrigster Wert
Höchster Wert
Status
Durchschnitt (gleitend)

Cadillac Serie 62: Marktpreise & Wertentwicklung

Auf Basis der auf dem Classic Trader Marktplatz erfassten Inserate von 2021 bis Januar 2026 zeigt sich beim Cadillac Serie 62 insgesamt ein fester bis leicht anziehender Markt, getragen von hoher Nachfrage nach authentischen US-Klassikern der 1940er bis 1960er Jahre. In Europa (viele Angebote aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien) liegt die realistische Marktspanne für die meisten Fahrzeuge typischerweise bei rund 25.000 € bis 90.000 €. Limousinen und Hardtop-/DeVille-Varianten (z. B. Baujahre 1957–1959) bewegen sich häufig im Bereich von etwa 30.000 € bis 50.000 €, während Convertibles – insbesondere aus den frühen bis späten 1950ern (z. B. 1952, 1956, 1959) – meist deutlich höher taxiert werden und oft zwischen ca. 50.000 € und 110.000 € liegen. Einzelne sehr günstige oder sehr hohe Preisaufrufe (z. B. 12.500 € bzw. über 150.000 €) sind als Ausreißer zu werten. Für Käufer bedeutet das: Gute Cabrios bleiben preisstabil, weil Zustand, Originalität und Restaurationsqualität stärker zählen als das Baujahr allein; solide Sedans bieten weiterhin den vergleichsweise günstigeren Einstieg.

Geschichte des Cadillac Serie 62

Der Cadillac Serie 62 wurde 1940 als Nachfolger der Serie 61 eingeführt und entwickelte sich schnell zum Rückgrat der mittleren Preisklasse im Cadillac-Programm. Ursprünglich bot der Serie 62 einen 5,7-Liter-V8-Motor mit 135 PS, wobei die Baureihe rasch mehrere Updates in Technik und Design erhielt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahm Cadillac die Produktion der Serie 62 wieder auf – ab 1948 zeigte sich das Modell mit neuem Karosseriedesign, inspiriert vom Flugzeug Lockheed P-38, insbesondere erkennbar an den charakteristischen Heckflossen. Im Laufe der Jahre wurde die Motorleistung beständig gesteigert und die technische Ausstattung erweitert, sodass der Serie 62 stets an der Spitze amerikanischer Technikentwicklung stand. Bis 1964 entstanden rund 1,39 Millionen Exemplare, bevor die Modellbezeichnung 1965 in Cadillac Calais umbenannt wurde.

Modellgeschichte – Varianten, Vorgänger und Nachfolger

Die Modellgeschichte des Cadillac Serie 62 umfasst sieben Generationen von 1940 bis 1964. Neben der Limousine waren auch Coupé und Cabriolet fester Bestandteil des Angebots, später kamen Sondermodelle wie Eldorado und Sedan de Ville hinzu. Ursprünglich als Einstiegsmodell positioniert, kletterte der Serie 62 mit jeder Generation weiter im Premiumsegment. Design, Technik und Komfort wurden regelmäßig verfeinert. 1948 prägte der Serie 62 mit seinen Heckflossen die internationale Designsprache. Die letzten Generationen, insbesondere ab 1959, zeigten eine ausgeprägte Formsprache mit großflächigem Chrom und dramatischen Linien. Nachfolger wurde 1965 der Cadillac Calais.

Besonderheiten und Highlights der Serie 62

Der Cadillac Serie 62 war stilbildend: Schon 1948 setzten die legendären Heckflossen ein neues Designelement, das amerikanische Klassiker bis in die 1960er Jahre prägen sollte. Neben viel Chrom, aufwendig gestalteten Stoßfängern und großflächigen Radkappen imponiert auch die komfortbetonte Innenausstattung mit elektrisch verstellbaren Sitzen, Fensterhebern und zahlreichen Luxusfeatures. Der V8-Motor überzeugt mit souveräner Laufkultur und das komfortbetonte Fahrwerk ermöglicht geschmeidiges Reisen auch auf langen Strecken. Innovative Details wie die im Rücklicht integrierte Tankklappe (ab Mitte der 1950er) unterstreichen den technischen Vorsprung.

Technische Daten des Cadillac Serie 62

Sondermodelle und Sammelwürdige Ausführungen

Zu den begehrten Sondermodellen zählen etwa das 1941er 4-Türer-Cabriolet (nur 400 gebaut), der Eldorado als luxuriöses Cabriolet (zunächst Ableger des Serie 62), und der Sedan de Ville als besonders komfortbetonte Hardtop-Limousine. Viele Fahrzeuge wurden mit seltener Sonderausstattung wie Zwei-, Drei- oder sogar Vierton-Lackierungen, elektrohydraulischem Verdeck, „Autronic Eye“-Abblendautomatik oder seltenen Klimaanlagen geordert. Einige Fahrzeuge waren im Besitz prominenter Persönlichkeiten bzw. dienten Staatsoberhäuptern als Dienstwagen, was einen besonderen Sammlerwert stiftet.

Schwachstellen und typische Problemzonen

Für Oldtimer-Enthusiasten ist besonders der Zustand der umfangreichen Chromteile wichtig – Rost, Verblassen und Pitting sind typisch und erfordern aufwendige Restauration. Hydraulische oder elektrohydraulische Systeme für Fensterheber und Verdecke zeigen im Alter häufiger Leckagen oder Fehlfunktionen. Frühe Modelle benötigen eine gut gewartete 6-Volt-Elektrik, während bei späten Ausführungen die Umrüstung auf 12 Volt Vorteile bringen kann. Generell gelten die V8-Aggregate als zuverlässig, jedoch sollten Dichtungen, Schläuche und Benzinleitungen auf Vergeilung geprüft werden. Verschleiß an Aufhängungen und Lenkung ist aufgrund der schweren Karosserie besonders bei unsachgemäßer Wartung häufig. Ersatzteilversorgung ist aufgrund der Produktionszahlen gut, aber bei seltenen Versionen, Sonderausstattungen und lokalen US-Versionen kann die Beschaffung schwieriger sein.

Motorisierung, Fahrverhalten und Handling

Der Cadillac Serie 62 zeichnet sich durch den kultigen Klang und die Laufruhe seiner V8-Motoren aus – insbesondere die späteren 330-, 365- und 390-cid-Motoren sorgen für kräftigen Durchzug und hohe Laufkultur. Das Automatikgetriebe schaltet seidenweich, und das Fahrwerk mit langer Federung bügelt selbst schlechte Straßenverhältnisse glatt. Servolenkung und Bremskraftverstärker steigern die Alltagstauglichkeit und machen auch das Rangieren mit den ausladenden Maßen erstaunlich unkompliziert. Im Vergleich zu den typischen US-Limousinen der Epoche bietet der Serie 62 ein überraschend präzises Handling, was besonders auf die ausgereifte Vorderachskonstruktion zurückzuführen ist. Herausragende Varianten:

  • Serie 62 Cabriolet: begeistert durch offene Linien, V8-Antrieb und hydraulisches Verdeck.
  • Sedan de Ville ab 1956: stilbestimmende Hardtop-Limousine mit reichhaltiger Ausstattung.
  • Eldorado (bis 1957 Teil der Serie 62): exklusives Edel-Cabriolet, technische und optische Besonderheit durch besondere Farben, Innenausstattung und Ausstattungspakete.

Design, Innenraum und Ausstattungsoptionen

Das Design des Cadillac Serie 62 wurde von namhaften US-Designern wie Harley Earl und Frank Hershey geprägt. Markanteste Merkmale sind die ausgeschwungenen Heckflossen (besonders ab 1948), üppiger Chrombesatz und zweifarbige Lackierungen. Die Interieurs bestechen durch großflächige Sitzbänke, hochwertiges Leder oder Stoff, Chromapplikationen, elegante Armaturenbretter und viel Platz für Fahrer und Passagiere. Sonderausstattungen wie Klimaanlage, elektrischer Sitzbank, Plattenwechsler, elektrische Fensterheber oder sogar originalgetönte Scheiben ('E-Z-eye') unterstreichen den luxuriösen Anspruch. Besonders beliebt sind die Zubehörteile wie Zusatzscheinwerfer, „Sombrero“-Radkappen, extravagante Zierleisten und das elektrohydraulische Verdeck bei den Cabriolet-Ausführungen. Letztlich war nahezu jede Farb- und Materialkombination möglich, sodass viele Fahrzeuge Unikate darstellen.

Weitere wissenswerte Aspekte

Die Produktion erfolgte vor allem in Detroit, ein Teil der Fahrzeuge aber auch im GM-Werk Antwerpen für den europäischen Markt. Historische Technikdetails wie im Rücklicht versteckte Tankklappen, doppelte Auspuffendrohre in Chromstoßstangen und das „Hydro-Lectric“-System verdeutlichen, dass Cadillac es verstand, ästhetische sowie funktionale Entwicklung miteinander zu verbinden. Außerdem tauchten Fahrzeuge der Serie 62 bei Langstreckenrennen wie der Carrera Panamericana oder sogar 24h Le Mans auf.

Zusammenfassung

Der Cadillac Serie 62 ist das amerikanische Flaggschiff der 1940er bis 1960er Jahre und ein Begriff für technischen Fortschritt, Designevolution und luxuriösen Fahrkomfort. Ob Limousine, Coupé oder Cabrio – mit seinem kräftigen V8, markanten Formen und durchdachten Details begeistert er seit Generationen Enthusiasten und zieht mit überragender Präsenz auf dem Oldtimermarkt besondere Aufmerksamkeit auf sich.