Buick Invicta Oldtimer kaufen
Der Buick Invicta steht für amerikanische Fullsize-Power der frühen 1960er: Großzügige Abmessungen, 325 PS starker V8-Motor, legendäres Turbine Drive Dynaflow-Getriebe und viel Platz machen ihn einzigartig. Fans schätzen vor allem seltene Varianten wie das 1962er Wildcat Hardtop Coupé. Perfekt für alle, die US-Fahrspaß mit klassischer Präsenz verbinden wollen.
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1963 | Buick Invicta Wildcat
1963 Buick Wildcat Convertible '63

1962 | Buick Invicta Wildcat
Buick Invicta cabriolet | 1962 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 11500 EUR
"Buick Invicta" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Buick Invicta" machen.
1963 | Buick Invicta Wildcat
1963 Buick Wildcat Convertible '63
1962 | Buick Invicta Wildcat
1962 | Buick Invicta Wildcat
1962 Buick Invicta Convertible '62
1959 | Buick Invicta Hardtop Coupe
Buick Invicta Coupé Hard-Top 1959 Rare coupe Invicta 401ci et 325cv.
1962 | Buick Invicta Wildcat
Special Wildcat 445
1960 | Buick Invicta Hardtop Coupe
4-türige Limousine 6-sitzer
1962 | Buick Invicta Wildcat
1962 Buick Invicta Convertible '62
Geschichte des Buick Invicta
Der Buick Invicta wurde von 1959 bis 1963 in den USA produziert und war ursprünglich als sportlichere Mittelklassepositionierung zwischen LeSabre und Electra vorgesehen. Der Name Invicta bedeutet im Lateinischen „unbesiegt“ und steht für die Verbindung aus kraftvoller Technik und äußerer Eleganz, die das Modell auszeichnen. Mit dem Invicta schuf Buick eine Baureihe, die den 401ci (6,6 Liter) V8-Motor mit bis zu 325 PS in der Karosserie des LeSabre vereinte – ein echtes Statement für leistungsorientierte Käufer damals. Der Invicta setzte auf US-typisches Design mit viel Chrom, großen Dimensionen und einer markanten Front – ein Fahrzeug, das im Straßenbild sofort auffiel. Besonders beliebt war der Invicta in Form von Hardtop-Limousine, Coupé, Cabrio und Kombi (Estate Wagon). Der Spitzname „Bankers Hot-Rod“ unterstrich die Mischung aus Understatement und Sportlichkeit. 1963 wurde die Invicta-Reihe abgelöst, Coupé und Limousine gingen im Buick Wildcat auf, der Estate Wagon wurde vom Sport Wagon beerbt.
Modellgeschichte
Als Nachfolger des Buick Century erschien der Invicta erstmals 1959, klar positioniert zwischen dem günstigen LeSabre und dem luxuriösen Electra. Die Palette reichte von 4-türigen Limousinen über Hardtop Coupés, Cabriolets bis zu den 6- bzw. 9-sitzigen Estate Wagons. Besonders erwähnenswert sind das 1962 eingeführte Wildcat Hardtop Coupé mit stärkerem Fokus auf Sportlichkeit und die geringen Stückzahlen spezieller Varianten. Nach 1963 endete die Produktion, das Modell wurde durch den Buick Wildcat und für Kombi-Versionen ab 1965 durch den Sport Wagon ersetzt.
Besonderheiten des Buick Invicta
Der Invicta kombiniert den langen US-Fahrzeugkörper mit dem kräftigen V8 Fireball-Motor – 6,6 Liter Hubraum, satte Beschleunigung und der berühmte „Bankers Hot-Rod“-Charakter. Ausstattungsmerkmale wie die Turbine Drive Dynaflow-Automatik, Weißwandreifen und breite Sitzbänke vorne wie hinten prägen das Fahrerlebnis. Besonders das seltene Wildcat Hardtop Coupé (nur 200 Stück 1962 gebaut) erfreut sich besonderer Wertschätzung. Restaurierungen erfolgen häufig unter Verwendung authentischer US-Teile, was Originalität und Wert erhält.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlervarianten
Das seltene Wildcat Hardtop Coupé von 1962 mit nur rund 200 gebauten Exemplaren gilt als spezielles Highlight der Invicta-Reihe. Durch sein sportlicheres Design, gesteigerte Motorleistung und sehr geringe Stückzahl hebt es sich deutlich von den anderen Varianten ab und ist unter Kennern besonders begehrt.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Für die solide US-Technik des Invicta spricht, dass häufig US-Originalteile bei der Restauration verwendet werden – insbesondere bei Lenkung, Stoßdämpfern, Getriebe, Heizungen, Traggelenken, Kühlsystem und Bremsen. Rost kann – wie bei vielen Fullsize-Cars der 60er – an kritischen Stellen auftreten, besonders an Fahrwerk und Unterboden. Die Automatikgetriebe sind robust, verlangen aber regelmäßige Wartung. Die Ersatzteillage ist insgesamt dank der engen Verbindung zu anderen Buick-Modellen meist gut, sollte aber bei selteneren Ausführungen geprüft werden.
Motor, Fahrverhalten und Technik
Das prägende Element im Invicta ist der massive V8 „Fireball“-Motor mit 6,6 Litern Hubraum, 325 PS und jeder Menge Drehmoment – in Kombination mit der Dynaflow-Automatik steht das für typisches American-Cruising. Trotz des Leergewichts beeindruckt die Beschleunigung, und das Fahrwerk bietet auf langen Strecken satten Komfort. Die Bremsanlage entspricht den Erwartungen der 60er-Jahre, ein behutsamer Fahrstil ist auf deutschen Straßen ratsam. Gerade das Wildcat Coupé überzeugt durch nochmals gesteigerte Sportlichkeit. - 4-türige Hardtop-Limousine: Die meistverkaufte Variante
- Wildcat 445 Hardtop Coupé (1962): Nur 200 Exemplare, besonders sportlich, gesteigerte Sammelrelevanz
- Estate Wagon: Für Liebhaber großer US-Kombis und Familienfahrzeuge
Design, Innenraum und Besonderheiten
Typisch Invicta ist die aufwendig gestaltete Linienführung mit viel Chrom, langem Vorderwagen und charakteristischen Heckpartien. Die Weißwandreifen und die auffällige Gesamtlänge von 5,54 Metern betonen die Eleganz. Im Innenraum dominiert Komfort – breite Sitzbänke vorn und hinten, optional Lederausstattung und besondere Konsolenoptik bei ausgewählten Coupés und Cabriolets. Sonderausstattungen wie Klimaautomatik, elektrische Fensterheber oder Zweifarb-Lackierungen unterstrichen den gehobenen Anspruch der Baureihe. Je nach Modelljahr variierten die Designelemente, etwa durch geänderte Kühlergrills (ab 1963) oder verschiedene Zierleisten.
Weitere Besonderheiten
US-Importierte Fahrzeuge verfügen häufig über Meilen-Tachos und können als historische Fahrzeuge mit entsprechender Zulassung bewegt werden. Ein fachgerechtes Gutachten ist für die Oldtimerzulassung in Deutschland (>30 Jahre alt) erforderlich. Die Preisentwicklung des Invicta hängt stark vom Erhaltungszustand, Originalität und seltener Motor- oder Sonderausstattung ab.
Zusammenfassung
Der Buick Invicta steht für einen eigenständigen US-Classic-Car-Charakter: 6,6-Liter-V8, kräftige Leistung, großzügige Abmessungen und starker Auftritt. Highlights sind das seltene Wildcat Coupé und die breit aufgestellte Modellpalette mitsamt Kombi- und Cabrio-Varianten. Wer amerikanische Straßenkreuzer liebt, den originalen Sound und Komfort schätzt und ein echtes Stück US-Automobilgeschichte fahren möchte, kommt beim Invicta voll auf seine Kosten.

