Ford Modell T Oldtimer kaufen
Das Ford Modell T, bekannt als „Tin Lizzie“, revolutionierte von 1908 bis 1927 die Welt der Mobilität durch erschwingliche Preise, unkomplizierte Technik und Alltagstauglichkeit. Über 15 Millionen Exemplare dieses robusten Fahrzeugs wurden in Serienfertigung gebaut, was bis heute Automobilgeschichte schreibt.
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1919 | Ford Modell T
1919 Ford Pickup Truck

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1925 Ford Fire Truck

1920 | Ford Modell T Touring
1920 Model T Touring

1925 | Ford Modell T Touring
Ford T Touring


1913 | Ford Modell T Touring
1913 Ford T Touring Brass '13

"Ford Modell T" Inserats-Referenzen von Classic Trader
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1926 | Ford Modell T Touring
1926 Ford Model T Tourer
1918 | Ford Modell T
1918 Ford Model T Pick-Up
1914 | Ford Modell T Touring
1914 Ford Model T Tourer
2025 | Ford Modell T
Ford Model T Neufahrzeug Handarbeit, Unikat Straßenzulassung
1911 | Ford Modell T Torpedo
1911 Ford T Torpedo Runabout
1913 | Ford Modell T Speedster
1913 Ford Model T Speedster '13
1921 | Ford Modell T
Cabriolet
Einleitung und Geschichte des Ford Modell T
Das Ford Modell T prägte die Automobilgeschichte wie kein anderes Fahrzeug. Es wurde zwischen 1908 und 1927 mehr als 15 Millionen Mal produziert und war das erste Automobil, das weltweit durch die Fließbandfertigung einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht wurde. Der einfache Aufbau, niedrige Unterhaltskosten und die Zuverlässigkeit machten das Modell T zum Symbol für Mobilität für alle. Der Spitzname „Tin Lizzie“ steht seither für die unkomplizierte Robustheit dieses Fahrzeugs. Die Möglichkeiten der individuellen Umgestaltung und die einfache Wartung führten zu einer beispiellosen Beliebtheit bei Familien, Handwerkern und später bei Enthusiasten weltweit. Von Fabriken in den USA bis nach Europa und Japan wurde das Modell T international gebaut und verkauft.
Modellgeschichte des Ford Modell T
Das Modell T löste keine direkte Modellreihe ab, sondern markierte einen radikalen Neuanfang in der Automobilproduktion. Es war der Nachfolger diverser experimenteller Ford-Modelle, aber das erste für die Massen konzipierte Fahrzeug bei Ford. Nach dem Produktionsstopp 1927 übernahm das Ford Modell A dessen Platz und orientierte sich technisch wie stilistisch weiter an den Bedürfnissen der Zeit. Während der langen Bauzeit wurden zahlreiche Karosserievarianten angeboten, etwa Tourer, Roadster, Limousine, Pickup, Van und spezielle Speedster für Motorsportliebhaber. Technische Weiterentwicklungen wie der elektrische Anlasser und Drahtspeichenräder hielten im Laufe der Jahre Einzug, ohne das einfache Grundprinzip zu verlassen.
Besonderheiten des Ford Modell T
Typisch für das Modell T ist der einfache, aber durchdachte Aufbau: ein robuster Vierzylinder-Seitenventilmotor, auf ein Minimum reduzierte Technik – z.B. Verzicht auf Wasserpumpe und konventionelles Getriebe. Reparaturen waren einfach, Ersatzteile gab es in jedem Eisenwarenhandel. Die Vielfalt bei Karosserie und individuelle Umbauten machte das Modell T einzigartig wandelbar. Besonders markant: Zwischen 1914 und 1925 konnte man das Fahrzeug ausschließlich in Schwarz kaufen, um den Produktionsprozess maximal zu beschleunigen. Bereits ab Werk galt das Modell T als familientauglich, alltagstauglich und äußerst haltbar.
Technische Daten des Ford Modell T
Sondermodelle und Sammlertypen
Unter den vielen Karosserie- und Sonderformen des Modell T sind vor allem die werksseitigen Speedster-Kits und Umbauten bemerkenswert. Diese beinhalteten leichte, sportliche Karosserieteile, stromlinienförmige Kühler und leichtere Fahrgestelle für mehr Leistung und Tempo. Besonders begehrt bei Sammlern sind originale Speedster, Runabouts sowie selten erhaltene Lieferwagen- und Kleinbusversionen. Je nach Baujahr und Exportland existieren Links- und Rechtslenker sowie verschiedene Ausstattungsoptionen.
Schwachstellen und typische Mängel beim Ford Modell T
Wegen der simplen Bauweise ist das Modell T grundsätzlich wartungsfreundlich. Allerdings sind altersbedingt typische Schwachstellen zu erwarten: Leckagen an Motor und Achsen, Verschleiß bei Holzspeichenrädern sowie bei Blattfedern, teils veraltete Bremsen (nur hinten Bremstrommeln). Frühe Modelle hatten weder Anlasser noch elektrische Beleuchtung. Zu beachten ist auch der erhöhte Ölverbrauch und das notwendige technische Verständnis für Wartung und Bedienung. Originalgetreue Ersatzteile sind meist noch gut verfügbar; regelmäßige Schmierung der leicht zugänglichen Nippel ist Pflicht.
Motorisierung, Fahrverhalten und Antrieb des Ford Modell T
Der 20-PS-starke Vierzylindermotor zeichnet sich durch robuste Langlebigkeit aus; die Höchstgeschwindigkeit von etwa 65 km/h ist auf damalige Straßen- und Verkehrsverhältnisse abgestimmt. Das Planetengetriebe ließ sich ungewöhnlich simpel mit Pedalen schalten, Automobilneulinge kamen damit leicht zurecht. Die Blattfederung und das Fahrwerk sind für holprige Landstraßen gebaut; die Lenkung verlangt Kraft und Aufmerksamkeit. Bremsen wirken nur auf die Hinterachse und erfordern vorausschauendes Fahren.
- Tourer (offener Viersitzer): Alltagstauglich, sehr beliebt bei Familien.
- Roadster: Sportlicher Zweisitzer, häufig umgebaut.
- Speedster- und Umbauten: Leistungsoptimiert, beliebt im Motorsport.
- Pickup Truck und Lieferwagen: Grundlage für viele gewerbliche Nutzungen. Technische Besonderheiten: 2-Gang-Planetengetriebe, oft nachgerüsteter elektrischer Anlasser und verschiedene Karosserie-Varianten.
Design, Interieur und Ausstattung des Ford Modell T
Das Design des Model T reicht von an Kutschen erinnernden frühen Baujahren hin zu schlichteren, modernen Linien ab den 1920er-Jahren. Die Karosserien bestanden teils aus aufwendig lackiertem Holz und Blech, Standardfarben waren vor allem Schwarz, zu Beginn auch Rot, Grün oder Grau. Im Interieur dominierte einfache, aber praxisbezogene Funktionalität, je nach Karosserietyp zwischen zwei und acht Sitzplätze. Zubehörteile wie klappbare Frontscheiben, einfachere Verdecke („One Man Top“), verschiedene Sitzbank-Ausführungen und individuell angepasste Details waren üblich. Die US-Zubehörindustrie brachte zahlreiche Nachrüstsätze für Optik und Komfort auf den Markt, darunter Sportsitze, Kofferträger, spezielle Scheinwerfer oder sportliche Kühlerfiguren.
Weiteres zum Ford Modell T
Das Ford Modell T wurde weltweit in vielen Ländern gebaut und verkauft – Exportvarianten wichen oft bei Lenkung und Details ab. Aufgrund der hohen Stückzahlen und der Bauweise werden heute viele Fahrzeuge restauriert oder als Oldtimer zugelassen und bewegt. Clubs und Vereine existieren weltweit und sorgen für Ersatzteilnachschub und eine lebendige Szene.
Zusammenfassung
Das Ford Modell T steht als Meilenstein für die Motorisierung breiter Bevölkerungsschichten. Seine robuste Konstruktion, Alltagstauglichkeit und der hohe Restaurationsgrad machen das Modell bis heute zu einem der bekanntesten Klassiker überhaupt. Die Versorgung mit Teilen ist weiterhin gut und das fahrerische Erlebnis vermittelt unmittelbaren Kontakt zu den Anfängen der automobilen Welt.
FAQs
Wie viel kostet ein Ford Modell T?
Der Wert eines Ford Modell T liegt typischerweise zwischen 26.000 und 39.000 EUR, abhängig von Zustand, Laufleistung und Originalität. Besonders häufig werden Modell T Touring-Varianten in diesem Preisbereich angeboten. Für besonders gut erhaltene oder restaurierte Exemplare können die Preise auch zwischen 65.000 und 90.000 EUR liegen. Die Daten basieren auf Angeboten aus den Jahren 2022 bis 2025. Für aktuelle Angebote empfiehlt sich ein Blick auf den Classic Trader Marktplatz.






