Opel 13/30 PS Oldtimer kaufen
Der Opel 13/30 PS aus dem Jahr 1912 verkörpert fortschrittliche Technik seiner Epoche und bietet beeindruckende Ingenieurskunst wie einen 3,3-Liter-Vierzylindermotor, lederne Konuskupplung und ausgeklügelte Wasserkühlung. Das Fahrzeug überzeugt als offener Sechssitzer im Torpedo-Doppel-Phaeton-Aufbau.
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Fahrzeug inserierenOpel 13 / 30 PS Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Opel 13/30 PS
Mit der Einführung des Opel 13/30 PS im Jahr 1912 positionierte sich Opel gezielt im Segment leistungsstarker Tourenwagen für den anspruchsvollen Kundenkreis der Kaiserzeit. Zu einer Zeit, als automobile Technik enorme Entwicklungssprünge machte, demonstrierte der 13/30 PS als Torpedo-Doppel-Phaeton technische Raffinesse: Mit Viersitzer-Architektur, zuverlässigem Reihenmotor und innovativen Details wurde das Modell insbesondere von wohlhabenden Privatkunden genutzt. Die offene, sechssitzige Karosserie war vor allem für gesellschaftliche Ausfahrten ausgelegt, und das Fahrzeug stand für Modernität und Status am Vorabend des Ersten Weltkriegs.
Modellgeschichte Opel 13/30 PS
Der 13/30 PS folgte als technische Weiterentwicklung auf verschiedene Opel-Modelle der frühen 1910er-Jahre. Dank größerem Hubraum und stabilerer Bauweise war er speziell für den Alltag auf damals noch unbefestigten Landstraßen konstruiert. Nachfolger des 13/30 PS profitierten von den dabei gewonnenen Erfahrungen, etwa mit verbesserten Fahrwerken und weiterentwickelten Motoren. Die Produktion des Modells verlief über wenige Jahre, bevor modernere Opel-Modelle in den Markt kamen.
Besonderheiten des Opel 13/30 PS
Technisches Herzstück des 13/30 PS ist der 3,3-Liter-Vierzylinder mit Block aus Grauguss und Aluminium-Kurbelgehäuse. Die seitlich stehenden Ventile, das aufwändige Wasserkühlsystem und die magnet-elektrische Hochspannungszündung waren damals zukunftsweisend. Die Verbindung aus lederner Konuskupplung, Vierganggetriebe und robustem Kardanantrieb sorgte für zuverlässigen Vortrieb, während Starrachsen mit Halbelliptikfedern ohnehin als Standard in der Oberklasse galten.
Technische Daten des Opel 13/30 PS
Sondermodelle und Sammlervarianten des Opel 13/30 PS
Sonderauflagen des 13/30 PS sind nicht belegbar. Aufgrund der individuellen Karosseriebauten war jedes Fahrzeug ein klein wenig einzigartig, etwa hinsichtlich Lackierungen oder exklusiver Innenausstattung nach Kundenwunsch.
Schwachstellen und Wartung beim Opel 13/30 PS
Typische Schwachstellen solcher Vorkriegs-Fahrzeuge betreffen Kühlung, Elektrik und die Verschleißteile des Antriebsstrangs. Die Verfügbarkeit originaler Ersatzteile ist sehr begrenzt. Experte für historische Zündanlagen und das Aufarbeiten der ledernen Konuskupplung zahlten sich aus. Wartungsarbeiten erfordern umfassendes Spezialwissen über den Aufbau von Vorkriegs-Opel, insbesondere an Motor, Getriebe und Achsen.
Motor, Getriebe & Fahrverhalten des Opel 13/30 PS
Mit maximal 70 km/h war der 13/30 PS seiner Zeit auf öffentlichen Straßen bestens gewachsen. Die Antriebseinheit überzeugt durch ein kraftvolles Vierganggetriebe sowie solide Fahrwerksauslegung mit Starrachsen und Halbelliptikfedern, die den Komfort auf langen Landpartien sicherstellten. Die Schnecken-Segment-Lenkung galt damals als präzise Lösung. Aufgrund der beschriebenen Technik bietet der Wagen ein authentisches Vorkriegs-Fahrgefühl mit deutlich spürbaren Rückmeldungen über das massive Fahrgestell. Der Torpedo-Doppel-Phaeton war mit seiner offenen sechssitzigen Karosserie bei gut situierten Käufern gefragt. Das Zusammenspiel der aufwändigen Technik mit luxuriösem Aufbau stand für die Spitze des automobilen Anspruchs der 1910er-Jahre.
Design, Interieur und Sonderausstattung des Opel 13/30 PS
Der Aufbau als Torpedo-Doppel-Phaeton verdeutlicht die gesellschaftliche Rolle des 13/30 PS: Großzügig bemessene Kabine, zeitgenössische Polsterung und eine offene Karosserie für repräsentative Ausfahrten. Exklusive Materialien wie wertvolle Lederausstattung und spezifische Lackierungen rundeten das Erscheinungsbild ab. Zubehör wie Reisegepäckträger oder Windschutzscheiben gehörten in manchen Fällen zur Sonderausstattung. Das Design besticht durch klare Linienführung, typische Messingdetails und authentische Felgen mit Holzspeichen.
Weitere besondere Merkmale des Opel 13/30 PS
Als technisches Dokument der Vorkriegszeit erlaubt der Opel 13/30 PS Einblicke in die Pionierphase des Automobilbaus in Deutschland. Die Verbindung von Großserientechnik mit handwerklicher Einzelanfertigung macht jedes Exemplar zum Einzelstück.
Zusammenfassung
Der Opel 13/30 PS steht als Beispiel für die technische und gesellschaftliche Entwicklung des frühen Automobilbaus. Die Mischung aus moderner Technik, individueller Karosserie und detailverliebter Fertigung zeichnet dieses seltene Vorkriegsfahrzeug aus und unterstreicht seine Stellung im historischen Kontext der Eisenacher Traditionsmarke.