Opel Blitz Oldtimer kaufen
Der Opel Blitz steht wie kaum ein anderes Fahrzeug für Mobilität und Vielseitigkeit im deutschen Nutzfahrzeugbau der 1930er bis 1970er Jahre. Ob als Feuerwehrwagen, Mannschaftstransporter oder klassisches Wohnmobil: Die zahlreichen Auf- und Ausbauten machen jede Blitz-Ausführung zum individuellen Zeitzeugen. Ursprünglich auch von Polizei und Militär genutzt, fasziniert der Blitz heute durch technische Robustheit, historische Ausstrahlung und seinen wandelbaren Charakter.
Zoekresultaten

1956 | Opel Blitz
70 Years and still running!

1960 | Opel Blitz
LF8, Blitz, Oldtimer Feuerwehr,
"Opel Blitz" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Opel Blitz" machen.
1969 | Opel Blitz
Opel - Blitz 2,1 t - 1969
1963 | Opel Blitz
Wohnmobil
1974 | Opel Blitz
Opel Blitz Feuerwehrwagen Doppelkabine 17 000 km
1959 | Opel Blitz
Opel Blitz Bus 1959 Rarität
1956 | Opel Blitz
Vollrestaurierung, Neulackierung, neues Segeltuch, Topzustand, TÜV/H Zulassung
1956 | Opel Blitz
Top Zustand/TÜV neu/Pritsche mit Plane
1959 | Opel Blitz
Blitz, 1,75T, Oldtimer Feuerwehr mit Bett
1944 | Opel Blitz 1,5T-45
2.5 - 32 - 15 Prische BJ 1942
1974 | Opel Bedford Blitz
CF Getriebe 5-Gang, alle Papiere vorhanden,
1972 | Opel Blitz
1966 | Opel Blitz
Opel Blitz Feuerwehr
1954 | Opel Blitz
Komplett restauriertes Veteranenfahrzeug
1947 | Opel Blitz 1,5T-45
Geschichte des Opel Blitz
Der Opel Blitz wurde ab den 1930er Jahren zum Rückgrat der leichten und mittelschweren Nutzfahrzeugflotte der Adam Opel AG. Er prägte den deutschen Nachkriegsaufbau ebenso wie die Wirtschaftswunderjahre, als Handwerker, Behörden und Unternehmen ihn schätzten. Mit den unterschiedlichen Karosserieformen deckte er ein breites Einsatzspektrum ab – vom Lieferwagen bis zur Feuerwehr. Das ab den 1960er Jahren verwendete Opel-Logo basiert auf der Silhouette des Blitzes. Über mehrere Generationen hinweg fand der Blitz seinen Platz sowohl bei deutschen Behörden als auch im zivilen Alltag und war bis 1975 im Programm. Anschließend wurde der Name in Kooperation auf den in Großbritannien gefertigten Bedford CF übertragen.
Modellgeschichte des Opel Blitz
Der Opel Blitz erschien erstmals 1930, im Laufe der Jahrzehnte entstanden unterschiedlichste Varianten. Vorkriegsbaureihen waren oft als flexible Transportplattform für Sonderaufbauten ausgelegt. Nach dem Krieg etablierte sich der Blitz in vielen Konfigurationen: Vom klassischen Kastenwagen über Mannschaftstransporter und LF8-Feuerwehrfahrzeuge (z.B. Aufbau Gebr. Bachert) bis hin zu Wohnmobil-Umbauten von Fremdfirmen (z.B. Stolle). Die letzte Generation lief 1975 aus; die Nachfolge auf dem deutschen Markt trat der Bedford Blitz an, ein britischer Vauxhall/Bedford-Van, der in begrenztem Umfang weiterhin unter der Bezeichnung Opel Blitz vertrieben wurde.
Besonderheiten des Opel Blitz
Charakteristisch für den Opel Blitz ist seine Vielseitigkeit in Aufbau und Nutzung: Als Wohnmobil mit klappbaren Sitzbänken, originaler Holzeinrichtung und umfangreicher Campingausstattung oder als traditionsreicher Feuerwehrwagen mit spezifischen Karosserieanpassungen. Details wie Nachrüst-Kühlschränke (Strom/Gas), Drei-Flammen-Gaskocher, klappbare Doppelbetten und große Sitzplatzkapazitäten spiegeln den individuellen Ausbau wider. Die Technik gilt als robust, Ersatzteile wie Trommelbremsen und Karosseriekomponenten wurden oft getauscht oder ergänzt, was Restaurierungen vereinfacht. Der Blauabdruck des Opel-Logos auf die Fahrzeugfront prägt das Markenbild bis heute.
Technische Daten
Sondermodelle
Zu den besonders gesuchten Versionen zählen Feuerwehrfahrzeuge auf LF8-Aufbauten der Firma Gebr. Bachert oder Expeditionsmobile mit umfangreicher Sonderausstattung von Herstellern wie Stolle. Auch seltene originale Polizeifahrzeuge sowie limitierte Wohnmobil-Umbauten mit zeittypischem Interieur und Technik-Updates gelten als gesuchte Sammlerstücke – maßgeblich ist stets die Originalität des Ausbaus und der Erhaltungszustand.
Schwachstellen & Typische Probleme
Schwachstellen ergeben sich aufgrund des Alters häufig aus Korrosion an tragenden Teilen, am Rahmen sowie an Blechteilen im Bereich der Kotflügel und Türen. Die originale Technik gilt als wartungsfreundlich, aber insbesondere bei nicht restaurierten Fahrzeugen sind Ölverlust am Sechszylindermotor, Verschleiß der Bremsanlage (insbesondere Trommelbremsen) und elektrische Kontaktprobleme nicht unüblich. Gerade bei umgebauten Wohnmobilen sollten Installationen für Strom, Gas und Wasser auf fachgerechten Zustand geprüft werden; auch die Holzausbauten können von Feuchtigkeit und Schädlingsbefall betroffen sein.
Motorisierung, Fahrverhalten & Technik
Der klassische Sechszylinder-Reihenmotor bietet mit moderaten 55 bis 90 PS ausreichend Drehmoment für den Transportbetrieb, bleibt jedoch klar auf Gemütlichkeit und Zuverlässigkeit ausgelegt. Die 4-Gang-Schaltung ist lang übersetzt, was gemächliche Autobahnfahrten erlaubt, aber an Steigungen mit voller Beladung das Leistungslimit spürbar macht. Wohnmobil-Ausführungen profitieren von praktischen Detaillösungen für die Reise, etwa mehreren Stromquellen und flexiblen Sitz-/Schlafkombinationen. Fahrwerk und Bremsen sind auf Dauerbelastung ausgelegt, benötigen aber regelmäßige Wartung. Die Fahreigenschaften eines klassischen Transporters prägen das Lenkgefühl – für Enthusiasten zählt vor allem das authentische, ursprüngliche Fahrerlebnis. • Opel Blitz Feuerwehr LF8 von Bachert: Komplettausstattung für den Einsatz, Originalaufbau. • Opel Blitz Wohnmobil-Umbau (Stolle): Individuelle Holzausbauten, strom- und gasbetriebene Küche. • Opel Blitz Transporter: Bis zu 8 Sitzplätze, häufig als Familien- oder Vereinsfahrzeug genutzt.
Innenraum, Komfort & Gestaltung
Das Innere des Opel Blitz überzeugt mit Funktionalität statt Schnörkel: Klappbare Sitzbänke, robuste Holzausbauten, originelle Kühlschrank-Koch-Kombinationen und große Kopffreiheit (ca. 1,70 m) prägen die Atmosphäre im Wohnmobil. Zeitgenössisches Zubehör wie originale Radios oder Kassettengeräte unterstreicht die Authentizität. Exterieur-Details – etwa wechselbare Kotflügel, charakteristische Lackierungen (z.B. Feuerwehrrot, klassische Nutzfahrzeugfarben) und spezifische Aufbauformen – lassen jede Blitz-Variante zum Unikat werden. Die Patina vieler Fahrzeuge, von leichtem Flugrost bis zu feinen Gebrauchsspuren, dokumentiert ihren langen Nutzungsalltag und wird von vielen Besitzern bewusst erhalten.
Weitere Besonderheiten
Die Vielfalt der Ein- und Umbauten, von der klassischen Feuerwehrleiter bis zum Familien-Wohnmobil, fördert eine aktive Clubs- und Oldtimerszene. Viele Fahrzeuge verfügen über originale Zulassung als H-Kennzeichen gemäß deutschem Oldtimerrecht. Ersatzteilversorgung wird dank engagierter Liebhaber und Reproduktionsbetriebe weiterhin unterstützt. Nicht alle Fahrzeuge werden mit vollständigen Papieren angeboten – eine gründliche Recherche vor dem Kauf empfiehlt sich.
Zusammenfassung
Der Opel Blitz hat als vielseitiger Transporter, Mannschaftswagen und Wohnmobil Maßstäbe in Technik, Flexibilität und Alltagsnutzen gesetzt. Seine Beliebtheit im klassischen Nutzfahrzeugsegment spiegelt sich in exklusiver Nachfrage und einer lebendigen Szene wider. Die robuste Technik, der starke Variantenreichtum und das charakteristische Design prägen bis heute das Bild des historischen Opel-Nutzfahrzeugs.

