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Chevrolet Camaro Oldtimer kaufen

Der Chevrolet Camaro steht wie kaum ein anderes Fahrzeug für das amerikanische „Pony Car“-Konzept: ein individuelles, kraftvolles Coupé mit typischem US-V8-Charakter und markantem Look. Seit 1966 gebaut, bietet der Camaro Vielfalt bei Technik, Design und Fahrgefühl und ist besonders gefragt unter Sammlern und Liebhabern traditioneller Muscle Cars.

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Suchergebnisse

Bild 1/50 von Chevrolet Camaro Z28 (1974)
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€ 29.000
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Bild 1/37 von Chevrolet Camaro RS 327 (1968)
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1968 | Chevrolet Camaro RS 327

Chevrolet USA impala custom 2 door hardtop coupe

€ 17.950
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Bild 1/22 von Chevrolet Camaro Z28 (1983)
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1983 | Chevrolet Camaro Z28

CHEVROLET CAMARO Z28 5.0 TARGA

€ 14.900
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UmbauGutachten
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1969 | Chevrolet Camaro SS 350

Weihnachtspreis ! 🎄✨🎁Chevrolet Camaro SS 502CUI

€ 69.900
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1969 | Chevrolet Camaro SS-350

Limitierte Sonderserie Original Indy Pace Car

€ 69.950
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Bild 1/38 von Chevrolet Camaro LT (1974)
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Umbau

1974 | Chevrolet Camaro LT

Böse, laut und schnell: Dieser Z28 LT macht richtig Laune.

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Bild 1/20 von Chevrolet Camaro SS-350 (1969)
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1969 | Chevrolet Camaro SS-350

Chevrolet Camaro SS Yenko S/C Recreation 454 Big Block // manual Gearbox 5-Speed //

€ 85.000
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1970 | Chevrolet Camaro

Chevrolet Camaro Sport Coupé "Split Bumper" In true driver's condition, Has been well maintained over the years, In the shade "Camaro Gold" with the all-vinyl "Bright Blue" bucket seats, Delivered new in California - "Blue Plate", Chevrolet's Sports Department answer to the Mustang,Equipped with the Four-Season AC, Matching Numbers example,

€ 36.950
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Bild 1/19 von Chevrolet Camaro SS 350 (1969)
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1969 | Chevrolet Camaro SS 350

Chevrolet Camaro  | Uitvoerig gerestaureerd | 396 CUI | 1969

€ 59.950
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1979 | Chevrolet Camaro

Chevrolet USA Camaro V8 automatic

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Www.epaca.nl
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Gutachten

1968 | Chevrolet Camaro Cabriolet

Camaro 350 SS convertible 1968

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Recreation

1969 | Chevrolet COPO Camaro

Wunderschöne Recreation des sehr seltenen Copo

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"Chevrolet Camaro" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Chevrolet Camaro" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/50 von Chevrolet Camaro Z28 (1974)

1974 | Chevrolet Camaro Z28

€ 29.000vor 3 Wochen
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Chevrolet Camaro Oldtimer: Preise & Marktwerte

Der Marktwert von Chevrolet Camaro Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.

Anzahl Inserate
Median
Niedrigster Wert
Höchster Wert
Status
Durchschnitt (gleitend)

Chevrolet Camaro: Marktpreise & Wertentwicklung

Basierend auf Verkaufs- und Inseratsdaten vom Classic Trader Marktplatz zeigt der Chevrolet-Camaro-Markt in Europa im Zeitraum 2021 bis Anfang 2026 insgesamt ein überwiegend stabiles bis leicht festes Preisniveau, mit klarer Spreizung nach Generation und Ausstattung. Während moderne Camaro (z. B. 2017–2019 6.2 V8/ZL1) häufig im Bereich um ca. 40.000–60.000 € auftauchen, liegen viele alltagstaugliche Einstiegsangebote der 1980er/1990er (z. B. Z28/IROC-Z, 1983–1992) meist bei etwa 12.000–23.000 €. Besonders gefragt bleiben frühe V8-Modelle der späten 1960er (SS, RS 327, 1967–1969): Hier bewegen sich realistische Marktwerte oft zwischen rund 45.000 und 70.000 €, abhängig von Zustand, Matching Numbers und Umbauten; einzelne sehr hohe Preisaufrufe sind als Ausreißer zu werten. Auffällig ist zudem ein konstant präsenter Korridor um etwa 29.000–36.000 € für Camaro der 1970er (u. a. 1972–1974), was auf eine solide, gut vergleichbare Nachfrage nach „klassischem Look“ bei moderaterem Budget hindeutet.

Geschichte des Chevrolet Camaro

Der Chevrolet Camaro entstand 1966 als Reaktion auf den Ford Mustang und setzte neue Maßstäbe im Segment der amerikanischen Sportcoupés. Die Technik basiert auf dem Chevrolet Nova, woraus auch das Schwestermodell Pontiac Firebird geboren wurde. Der Name Camaro – abgeleitet vom französischen 'camarade' – sollte den Teamgeist und die Nähe zu Fahrern betonen. Über die Jahrzehnte entwickelte sich der Camaro weiter: vom klassisch proportionierten, sportlichen Erstling über die an italienische Berlinettas erinnernde zweite Generation (ab 1970) bis zur vierten Generation 1993–2002 mit deutlich modernerer Technik. Mit der Einführung von serienmäßigen V8-Motoren, ausdrucksstarkem Design und umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten prägte der Camaro nachhaltig die US-Car-Kultur. Spätere Versionen wurden schwerer und von strengeren Emissionsgesetzen beeinflusst, dennoch blieb die Baureihe stets ein Inbegriff für amerikanische Fahrleidenschaft.

Modellhistorie der Baureihen

  • Erste Generation (1967–1969): Kompaktes Coupé und Cabrio, verschiedene Motorisierungen (R6 und V8), RS- und SS-Pakete, Z/28 speziell für SCCA Trans-Am-Serie.
  • Zweite Generation (1970–1981): Neue Karosserieform, durch Ferrari Berlinetta inspiriert, anfangs nur als Coupé, stärkere Differenzierung zwischen Performance- und Komfortausstattung.
  • Dritte Generation (1982–1993): Überarbeitete Karosserie, neues Fahrwerk (u.a. McPherson-Vorderachse), erstmals mit Einspritzmotoren und Viergang-Automatik, IROC-Z als sportliches Topmodell.
  • Vierte Generation (1993–2002): Weiterentwicklung von Fahrwerk, Bremsen und Getriebe, vollständige Scheibenbremsanlage und ABS, stärkere V8 bis 275 PS, auch als Cabrio erhältlich. Nach einer Pause kehrte der Camaro 2009 technisch und optisch modernisiert zurück und setzt die Erfolgsstory bis heute fort.

Besonderheiten & Highlights des Chevrolet Camaro

Der Camaro verkörpert klassischen US-Car-Charme mit kräftigen V8-Motoren, oft auffälligen Farben und markanten Streifen, charakteristischem Soundbild und US-typischer Fahrwerksauslegung (Front-Subframe mit Einzellenker vorn, Starrachse mit Blattfedern hinten). Pakete wie das Z/28 (auf SCCA-Rennsport zugeschnitten), das Rally Sport- oder das Super Sport-Paket sorgen für ein breites Spektrum von Alltagscoupés bis Rennsport-fokussierten Varianten. Innen sind die Fahrzeuge häufig mit Vinyl in kräftigen Farben ausgestattet, es gibt Deluxe-Innenausstattung, Sportsitze oder klassische US-Bank. Viele Fahrzeuge sind mit originaler oder aufbereiteter Technik, Servolenkung und vorderen Scheibenbremsen ausgerüstet. Restaurierung und Modifikationen sind häufig – etwa Bremsen-Upgrade oder Neuaufbau der Elektrik. Die Auswahl an Farben, Originalitätsgrad und Details (matching numbers) beeinflusst den Sammlerwert maßgeblich.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammler-Editionen

Zu den begehrtesten Sondermodellen zählen der seltene Camaro ZL-1 COPO von 1969 mit nur 69 gebauten Exemplaren und Aluminium-Big-Block, der Z/28 speziell für die Trans-Am-Serie sowie die Yenko/COPO-Umbauten mit großvolumigen V8-Corvette-Motoren und besonders sportlicher Abstimmung. Die IROC-Z der dritten Generation (ab 1985) sind Performance-orientiert und heute bei Sammlern begehrt. Der ZL 1 COPO etwa macht nur 0,4 % des Angebots aus, hat jedoch eine überproportionale Nachfrage (4,1 %), was zeigt, dass rare Modelle besonders gesucht werden.

Schwachstellen – Worauf sollte man achten?

Aufgrund der rahmenbasierten Bauweise und Materialqualität aus den 60er/70er Jahren sollte besonderes Augenmerk auf Rost an Unterboden, Radhäusern, Schweller und Rahmen sowie fachgerechte Restaurierungen gelegt werden. Getriebe (besonders Automatik), Elektrik und Bremsen verdienen eine genaue Prüfung – insbesondere bei Fahrzeugen mit Umbauten oder nicht sachgerecht durchgeführten Reparaturen. Verschleißteile wie Gummilager, Lenkung und Kühlsystem sind regelmäßige Wartungspunkte. Originale Ausstattung und matching numbers erhöhen den Wert, Restaurationen auf Originalniveau sind für Sammler meist wichtiger als reine Optik.

Motoren, Fahrverhalten und Technik

Typisch amerikanisch: kräftiger Vortrieb, sonorer V8-Sound und hohe Laufruhe. Das Handling ist – vor allem bei frühen Modellen mit Starrachse – eher komfortbetont, die Performance-Modelle wie Z/28 oder SS bieten jedoch straffere Fahrwerke, sportlichere Bremsen und präziseres Lenkgefühl. Das Drehmoment der US-V8-Motoren ermöglicht entspanntes Cruisen wie auch dynamischen Vortrieb. Bigblocks (396, 427ci) bringen Gewicht auf die Vorderachse, gehen mit geringerer Agilität einher – Smallblocks (327, 350ci) gelten als ausgewogener. Spätere Generationen bieten modernere Technik, sicherere Bremsanlagen und optional ABS, stärkere Motoren (>275 PS ab 1993) sowie Getriebe mit besser abgestimmten Übersetzungen. - Camaro SS (Serie I): 396ci-V8, 375 PS, verbessertes Fahrwerk, sportliche Optik

  • Camaro Z/28 (Serie I/II): 302ci-V8 (Serie I), 350ci (Serie II), Schwerpunkt Sporteinsatz, stabile Bremsen und sportliche Fahrwerksabstimmung
  • Camaro IROC-Z (Serie III): 5.0/5.7l V8, 190–230 PS, direkte Lenkung, sportliche Abstimmung
  • Camaro ZL-1 COPO (1969): Aluminium-427-V8, sehr leicht, hohe Leistungsfähigkeit

Interieur, Komfort, Exterieur und Design

Der Camaro zeichnet sich durch eine muskulöse Karosserie mit langen Hauben, kurzem Heck und vielen Chromdetails aus. Häufige Lackvarianten sind kräftige Metallicfarben und kontrastreiche Dekorstreifen (SS, Z/28, RS). Interieurausstattungen sind extrem variantenreich und reflektieren optisch die US-Automobilkultur: klare Linien, Vinylbezüge in verschiedenen Farben, Lenkräder mit drei Speichen (Holzoptik oder Kunststoff), individuell angeordnete Instrumententafeln. Typisch: Handkurbeln für die Fenster, Deluxe-Innenausstattung mit Sportsitzen oder Bank, selten originale Klimaanlage oder elektrische Fensterheber. Zubehör und Sonderausstattung reichen von originalen Rally Wheels bis zur „Day/Night“-Spiegel, US-Radios oder seltenen Komfortoptionen. Die Kombination aus Maskulinität und Detailverliebtheit spricht vor allem Enthusiasten klassischer US-Fahrzeugbaukunst an.

Weitere interessante Aspekte

Der Camaro ist besonders präsent in der Popkultur (z.B. Transformers-Serie), was sich auch auf die Nachfrage nach bestimmten Farben oder Jahrgängen auswirkt. Fahrzeuge, die mit originalen Betriebsanleitungen, Wertgutachten oder H-Zulassung angeboten werden, stoßen am europäischen Markt auf besonderes Interesse. Die Versorgungslage mit Ersatzteilen ist sehr gut – auch Umbauten auf moderne Technik („Restomod“) sind weit verbreitet. Fahrzeuge werden oft mit speziellen Zulassungsanpassungen für Europa ausgestattet, etwa Licht-, Elektrik- oder Abgasmodifikationen für den TÜV. Originalität bei Lack und Ausstattung bleibt entscheidend für den Sammlerwert.

Zusammenfassung

Der Chevrolet Camaro gilt als Inbegriff des amerikanischen Pony Cars: Kraftvolle Motorisierungen, abwechslungsreiche Designs, zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten und ein authentisches Fahrerlebnis verschaffen dem Camaro einen besonderen Stellenwert unter US-Oldtimern. Mit einer sehr guten Ersatzteillage, hoher Nachfrage nach frühen und seltenen Modellen (wie ZL-1 COPO) und umfangreicher Restaurierbarkeit bleibt der Camaro ein fester Bestandteil der internationalen Oldtimerszene – sowohl als Sammlerfahrzeug als auch als Alltagsklassiker.