Ferrari Testarossa Oldtimer kaufen
Der Ferrari Testarossa steht wie kaum ein anderes Auto für das Automobildesign und Technikgefühl der 1980er-Jahre: 4,9-Liter-V12, markante seitliche Lufteinlässe, breites Heck und kompromisslose Fahrmaschine ohne elektronische Hilfsmittel – ein Klassiker, der mit technischen Raffinessen und unverwechselbarer Optik begeistert.
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1986 | Ferrari Testarossa
An early Testarossa with the very rare option of two flying mirrors.

1987 | Ferrari Testarossa
Nur Chassis & Ersatzteile
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1986 | Ferrari Testarossa
1 of 6 Argento Metallizzato ‘Monospecchio’ over red

1987 | Ferrari Testarossa
'Rosso Corsa' - Single Bolt or Monodado model. Servicebook. Swiss origin.

1989 | Ferrari Testarossa
Nero/Beige

1995 | Ferrari F 512 M
Immaculate Ferrari Classiche-certified F512 M

1990 | Ferrari Testarossa
Ferrari Testarossa | Recent Extensive Serviced

1996 | Ferrari 512 TR
Ferrari 512

1987 | Ferrari Testarossa
Ferrari Testarossa "Nero Metallizzato with Koenig interior" Maroon-Black seats and center console by Koenig, The Monodado version, “Koenig Specials” - The ultimate embodiment of the excessive '80s style,Premium Nero Metallic factory color, Well documented by the owners,Schedoni leather document pouch with the booklets present, Completely refurbished in the Netherlands by the last owner,

1990 | Ferrari Testarossa
1990 Ferrari Testarossa '90

1989 | Ferrari Testarossa
1989 Ferrari Testarossa '89

1991 | Ferrari Testarossa
1991 Ferrari Testarossa '91

1989 | Ferrari Testarossa
28.000 km non-Rosso Testarossa
Ferrari Testarossa Oldtimer: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Ferrari Testarossa Oldtimern wird vor allem durch das spezifische Modell, den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung sowie durch Seltenheit, Historie und Dokumentation bestimmt. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Ferrari Testarossa: Marktpreise & Wertentwicklung
Der Markt für Ferrari Testarossa und die eng verwandten Derivate 512 TR sowie F 512 M zeigt auf Basis der Classic-Trader-Marktplatz-Sales-Daten im Zeitraum 2021 bis Oktober 2026 insgesamt eine feste bis leicht steigende Tendenz, bei gleichzeitig großer Spreizung nach Modell, Baujahr und Historie. Bei „klassischen“ Testarossa (vor allem Baujahre Mitte/Ende der 1980er bis frühe 1990er) liegt der realistische Marktbereich derzeit meist bei etwa 120.000 bis 200.000 €; sehr günstige Einzelwerte (z. B. extrem niedrige Beträge) und seltene Ausreißer nach oben sollten dabei nicht überbewertet werden. In europäischen Daten – auch mit vielen Einträgen aus Deutschland, Benelux und Italien – bewegen sich gute, nachvollziehbar dokumentierte Fahrzeuge häufiger im oberen Teil dieser Spanne, während zustands- oder wartungsbedingte Abschläge klar sichtbar sind. Der 512 TR wird typischerweise höher gehandelt, grob um 200.000 bis 260.000 €, und der F 512 M als seltenes Topmodell deutlich darüber (oft ca. 300.000 bis 450.000 €). Für Käufer bedeutet das: Der Markt wirkt liquide, aber Qualität, Servicehistorie und Originalität sind die zentralen Preistreiber.
Einleitung und Geschichte des Ferrari Testarossa
Der Ferrari Testarossa feierte 1984 auf dem Pariser Autosalon Premiere als Nachfolger des Ferrari 512 BB. Der Name Testarossa – „roter Kopf“ – verweist auf die rot lackierten Ventildeckel des V12-Mittelmotors und schlägt die Brücke zu Ferraris erfolgreichen Rennsportmodellen der 1950er und 1960er Jahre. Die von Pininfarina entworfene Karosserie, gebaut bei Scaglietti, setzte neue Maßstäbe: breites, aerodynamisches Heck, spektakuläre seitliche Lufteinlässe („Eierschneider“) und Klappscheinwerfer bestimmten das Design. Die Testarossa wurde schnell zur automobilen Stil- und Statusikone, gefeiert durch ihren Auftritt in TV-Serien wie ‚Miami Vice‘ und fest verankert in der Popkultur der 80er Jahre.
Modellgeschichte
Der Testarossa trat die Nachfolge des 512 BB an und wurde von 1984 bis 1991 in einer Stückzahl von 7.177 Exemplaren produziert. 1992 erfolgte die Überarbeitung zum 512 TR mit mehr Leistung, verbessertem Getriebe und Fahrwerk sowie optionalem ABS. 1994 folgte das F512 M als letzte Evolutionsstufe mit erstarktem V12 (440 PS), feststehenden Scheinwerfern und modernisiertem Interieur. Die Produktion der Testarossa-Baureihe endete 1996, der Nachfolger war der 550 Maranello. Die Serie gilt mit rund 10.000 gebauten Exemplaren als eine der meistgefertigten Ferrari-Modellreihen ihrer Zeit.
Besonderheiten und Highlights des Ferrari Testarossa
Der Testarossa verkörpert ein in sich stimmiges Technikkonzept mit Mittelmotor und Hinterradantrieb, 180°-V12, Trockensumpfschmierung und beeindruckender Breite – das alles vereint mit keilförmiger Karosserie und Lüftungslamellen an den Flanken. Typisch sind zudem die Zentralverschlussräder bei frühen Modellen, das charakteristische „Monospecchio“-Design mit nur einem Außenspiegel und die spezielle TRX-Michelin-Bereifung. Werksseitig gab es edle Schedoni-Lederkoffer passend zum Interieur – oft bis heute vollständig erhalten.
Technische Daten des Ferrari Testarossa
Sondermodelle und Sammlerstücke
Neben den Standardmodellen sind vor allem die 512 TR (1992–1994) mit 428 PS und der auf 501 Exemplare limitierte F512 M (1994–1996) mit 440 PS als besonders begehrt zu nennen. Der F512 M unterscheidet sich optisch u. a. durch feststehende Scheinwerfer und modernisiertes Interieur. Einzigartig ist ein von Pininfarina auf Kundenwunsch gebauter Testarossa Spider, der 1986 für Fiat-Chef Gianni Agnelli entstand – das einzige offizielle Cabrio der Baureihe.
Schwachstellen und Wartung
Der Ferrari Testarossa verlangt viel Pflege und vorausschauende Wartung: Jährliche Inspektionen oder alle 6.000–7.000 Meilen sind Pflicht, der Zahnriemenwechsel alle drei Jahre erfordert einen Motorausbau. Nachlässigkeit kann zu sehr hohen Reparaturkosten führen. Wasserpumpen bei frühen Baujahren sind anfällig, Gummileitungen und Klima-Komponenten altern besonders bei Standzeiten. Bremsen und Fahrwerksbuchsen verschleißen beim über 1,6 Tonnen schweren Fahrzeug schnell. Das Getriebe – vor allem der zweite Gang – legt sich kalt schwer ein, Synchronringe verschleißen gerne. Elektrik und Bedienelemente sind störanfällig, Ersatzteile für Interieur sind rar. Käufer sollten Wert auf eine komplette Servicehistorie und regelmäßige Wartung legen und mit jährlichen Kosten von 10.000–20.000 € rechnen. Vor dem Kauf empfiehlt sich ein Experten-Check inkl. Kontrolle auf Unfallschäden und Rückrufe.
Motor, Fahrverhalten und Performance
Das Fahrerlebnis im Testarossa ist geprägt vom Hochdrehzahl-Konzept des V12: Der Sound ist mechanisch und präsent, das Ansprechverhalten des Saugmotors stets direkt. Ohne Fahrassistenzsysteme bleibt das Handling herausfordernd, aber präzise und sportlich. Die Gewichtsverteilung (40:60) fördert Traktion an der Hinterachse, auch dank breiter Reifen. Lenkung und Kupplung verlangen Kraft, bieten aber exzellente Rückmeldung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 295 km/h (Testarossa), 314 km/h (F512 M). Beschleunigungswerte: 0–100 km/h je nach Modell 5,8 bis 4,7 Sekunden. - Testarossa „Monospecchio“ (1984–1986): Einzelspiegel, Zentralverschlussräder
- Testarossa „Monodado“ (ab ca. 1988): 5-Loch-Felgen
- 512 TR (1992–1994): Überarbeiteter V12, 428 PS, optional ABS, bessere Fahrleistungen
- F512 M (1994–1996): 440 PS, feststehende Scheinwerfer, 501 Exemplare
Exterieur, Interieur und Design
Das Design stammt von Pininfarina, gebaut wurde die Karosserie bei Scaglietti. Charakteristisch sind die ausgeprägte Keilform, die breiten seitlichen Lufteinlässe mit Lamellen und das breite Heck mit schwarzen Gittern. Klappscheinwerfer waren bis zum F512 M Standard. Das Interieur prägt italienisches Leder (meist schwarz oder beige), Armaturen im Veglia-Stil und ein Sportlenkrad. Typisch für die Baureihe sind Sonderserien wie das Schedoni-Kofferset und seltene Farben (z. B. Giallo, Blu, Bianco). Lederausstattung, Klimaanlage und elektrische Fensterheber gehörten meist zur Grundausstattung. Exklusive Accessoires wie das originale Werkzeugset und Werks-Koffersets sind heute gefragte Ausstattungsdetails.
Weitere Besonderheiten
Sammler schätzen vor allem Fahrzeuge mit Matching Numbers und Ferrari Classiche-Zertifikat, die den Originalzustand bestätigen. Die Testarossa-Baureihe genießt durch zahlreiche Auftritte in Popkultur, TV-Serien und Videospielen weiterhin besondere Aufmerksamkeit und Kultstatus.
Zusammenfassung
Der Ferrari Testarossa vereint markanten Stil, technische Raffinesse und puristische Fahrdynamik auf einzigartige Weise. Mit seinem V12-Mittelmotor, unverwechselbarem Design von Pininfarina und detailverliebter Ausstattung bietet er eine automobil-historische Ausnahmeerscheinung, die unter Sammlern und Enthusiasten auch aufgrund der hohen Marktdominanz bei klassischen Ferrari weiterhin sehr gefragt ist.














