Description

## Verkauf per Auktion Dieses Fahrzeug wird als Lot 013 bei der Auktion Sammlung Sonderklasse von Humer Granner & Co verkauft. - Rufpreis: 5.000 EUR - Ohne Limit - Auktion: 7-11-2026 14:00 - Besichtigung: 5-11-2026 bis 7-11-2026 - Ort: Gewerbeparkstraße 17, 4101 Feldkirchen an der Donau - Gebotsoptionen: In person | Online live | Telephone | Written bid ## Fahrzeugdaten - Fahrgestellnummer: 107.022-10-003276 - Kraftstoff: Petrol - Farbe: 419 ikonengold-metallic - Laufleistung: 124000 km - Getriebe: Manual - Weitere Bilder und Details: https://hg.auction/lots/1977-mercedes-benz-280-slc/ ## Zur Baureihe R/C 1071971 präsentierte Mercedes-Benz den neuen SL. Der löste nicht nur die acht Jahre alte Pagode ab, sondern sollte auch die Lücke schließen, die die letzten, großen Cabriolets, aber auch Coupés der Baureihe W 111 hinterließen. So folgte dem SL wenige Monate später der geschlossene SLC, verlängert um ein paar Zentimeter, täuschte er zumindest viervollwertige Sitzplätze vor.Optisch beendeten die beiden die Ära der vertikalen Scheinwerfer, denn diese lagen nun horizontal neben dem Stern im Grill. Generationen von Mercedes sollten diesem Vorbild folgen. Bis zur Frontscheibe waren beide gleich, dahinter folgte beim SLC ein flaches Dach, in schrägem Winkel eine doppelt gewölbte Heckscheibe und schließlich ein langes Heck. An der C-Säule sorgten verchromte Lamellen für reichlich Diskussion. Diese markanten Sichtblenden erlaubten, dass es den Anschein erweckte die hinteren Fenster ließen sich zur Gänze versenken. Dabei war jener Teil der Scheiben, der sich nicht ganz versenken ließ, einfach hinter ihnen versteckt.In Sachen Ausstattung und Extras konnte die Kundschaft aus dem Vollen schöpfen, solange das Kleingeld reichte. Beim Motor gab es hingegen mit nur dem bekannten 3,5-Liter-Achtzylinder zur Produktionsbeginn keine Wahl. Einzig der Kundschaft in Übersee bot man – wie schon bei den Baureihen W 111 und W 112 – einen Liter Hubraum mehr. 4,5 Liter waren bald darauf auch in der Heimat erhältlich, doch verlangte die Ölkrise eher nach Kleinerem, dem man 1974 mit dem 280 SL und SLC mit Sechzylinder-Reihenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen Genüge tat. Kaum war die Krise überstanden, wuchs auch der Hubraum wieder. 1978 folgte ein 5-Liter Leichtmetall-V8 und 1980 wurde aus 350 der 380.Mercedes-Benz wagte sich mit dem SLC nach 22 Jahren Abstinenz 1977 wieder aufs Rennparkett. Doch tauschte man Asphalt mit Schotter, fuhr nun Langstrecken-Rallies statt Sportwagen-Weltmeisterschaft. Beim »London-Sydney Marathon« feierten zwei 280 E Limousinen einen Doppelsieg. Für 1978 bereitete man zusätzlich drei 450 SLC 5.0 vor. Für die Homologation hatten auch die Serienmodelle Aluminium- Motorhauben und einen Heckspoiler am Kofferraumdeckel. Bei der »Vuelta a la América del Sud« feierte Mercedes einen Fünffachsieg, mit den SLC auf den Plätzen eins, zwei und vier. 1979 nannte man mit den Fünf-Liter-SLC für die Rallye-Weltmeisterschaft. Hanno Mikkola setzte mit einem zweiten Platz bei der »Safari Rallye« in Kenia ein erstes Ausrufezeichen. Beim Saisonfinale an der Elfenbeinküste holten die SLC gar einen Vierfachsieg, Hannu Mikkola vor Björn Waldegaard, Andrew Cowan und Vic Preston. 1980 trat man mit den erneut überarbeiteten SLC bei mehreren WM-Läufen an. Am Ende der Saison standen mehrere Podestplätze und erneut ein Doppelsieg an der Elfenbeinküste zu Buche.Für 1981 unterschrieb niemand geringerer als Weltmeister Walter Röhrl bei den Stuttgartern. Doch noch vor dem Saisonauftakt in Monte Carlo zog Mercedes seine Nennung für die Meisterschaft zurück und beendete alle Motorsport-Aktivitäten. Röhrl musste ein Jahr zusehen anstatt seinen Titel zu verteidigen.Während sein offener Bruder zur am längsten gebauten Modellreihe avancierte, ersetzte das Coupé der neuen S-Klasse-Baureihe W 126 1981 den SLC. Fast 63.000 hatte man bis dahin verkauft. Er war der erste Gran Turismo aus dem Hause Mercedes und für viele Jahre auch der letzte. Der SL blieb hingegen bis 1989 im Programm und bekam 1985 eine große Überarbeitung mit einer neuen Motorenpalette spendiert. Für den Export gab es im SL auch den ganz großen 560er- Motor aus der S-Klasse.

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Technical Details

Vehicle data

Make
Mercedes-Benz
Model series
SL-Class
Model name
280 SLC
Manufacturer code
C 107
First registration date
Not provided
Year of manufacture
1977
Mileage (read)
124,000 km
Chassis number
107.022-10-003276
Engine number
Not provided
Gearbox number
Not provided
Matching numbers
No
Number of owners
Not provided

Technical details

Body style
Coupe
Power (kW/hp)
136/185
Cubic capacity (cm³)
2717
Cylinders
6
Doors
2
Steering
Not specified
Gearbox
Manual
Gears
Not provided
Transmission
Rear
Front brakes
Disc
Rear brakes
Disc
Fuel type
Petrol

Individual Configuration

Exterior color
Gold
Manufacturer color name
419 ikonengold-metallic
Interior color
Others
Interior material
Others

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