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Wiesmann Oldtimer kaufen
Handgefertigte Sportwagen aus Dülmen mit BMW-Technik und britischem Roadster-Charisma – Wiesmann baut seit 1993 Automobile für Individualisten. Vom MF30 bis zum MF5: Jeder Wiesmann ist ein Unikat mit Gecko im Wappen.
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1999 | Wiesmann Roadster MF28
MF 28 - Roadster -

2007 | Wiesmann Roadster MF5
Wiesmann MF5 V10 "Prototype - A collector's item" Equipped with the "notorious" BMW M5 V10 (S85), One of the first built MF5 - Only 43 were manufactured,The vintage retro design with serious supercar performance,Well-maintained and serviced, Stunning condition throughout, A hand-stitched "Brown over Black" leather interior, "If BMW hadn't stopped producing the V10 - Wiesmann would still be using it today",A collector's item,

2004 | Wiesmann Roadster MF3
3. Hand
"Wiesmann" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Wiesmann" machen.

2007 | Wiesmann Roadster MF5
Wiesmann MF5 V10 "Prototype" Equipped with the "notorious" BMW M5 V10 (S85), One of the first built MF5 - Only 43 were manufactured, Stunning condition throughout, A hand-stitched "Brown over Black" leather interior, "Wiesmann - Manufaktur der Individualisten",

2011 | Wiesmann GT MF5 "20th Anniversary Edition"
GT MF5- “20 Anniversary Edition”- RHD

2000 | Wiesmann Roadster MF3
Wiesmann MF 3 Roadster -Schalter- toporiginal !

2005 | Wiesmann Roadster MF3
Roadster MF3

2006 | Wiesmann Roadster MF3
Maserati Nouvelari Metallic / Sonderleder / Geringe Laufleistung

2010 | Wiesmann Roadster MF5
Wiesmann Roadster MF5 V10 1 von 43

2008 | Wiesmann GT MF4
Great Condition
Geschichte & Erbe
Die Geschichte von Wiesmann beginnt nicht am Reißbrett eines Großkonzerns, sondern mit einem Besuch der Essen Motor Show 1985. Die Brüder Martin und Friedhelm Wiesmann waren fasziniert von der Idee, einen Sportwagen zu schaffen, der das klassische Design britischer Roadster mit modernster deutscher Technik vereint. Drei Jahre später, 1988, gründeten sie ihr Unternehmen in Dülmen im Münsterland – eine bewusste Entscheidung für Westfalen, eine Region mit tiefer Automobiltradition.
Das Gecko-Logo war von Anfang an Programm: „Unsere Autos kleben auf der Straße wie Geckos an der Wand" – dieser Satz wurde zum Credo der Marke. 1990 eröffnete die erste Werkstatt, und 1993 rollte der erste Serienwagen vom Band: der Wiesmann MF30 Roadster. Angetrieben von einem BMW-M54-Reihensechszylinder mit 3,0 Litern Hubraum und 231 PS, erreichte er 230 km/h Höchstgeschwindigkeit und sprintete in 5,9 Sekunden auf 100 km/h. Der MF30 legte das Fundament – ein offener Zweisitzer mit GFK-Karosserie auf Aluminium-Chassis, komplett in Handarbeit gefertigt.
Parallel zum MF30 entstand der MF3, der ab 1993 zunächst mit dem BMW S50 aus dem M3 (E36) und 321 PS angeboten wurde. Ab 2003 kam der berühmte S54-Reihensechszylinder aus dem E46 M3 zum Einsatz – 3.246 ccm, 343 PS, Drehzahlen bis 7.900/min. Der MF3 wurde zum Bestseller der Marke: Insgesamt 910 Exemplare entstanden bis 2012, als der letzte MF3 das Werk verließ. Der Grund für das Produktionsende: BMW hatte den S54 bereits 2009 eingestellt, und Wiesmann konnte nur noch Restbestände aufkaufen. Zum Abschied gab es die „Final Edition" – 18 individuell gestaltete und benannte Einzelstücke.
Einen Technologiesprung markierte 2003 der GT MF4: das erste geschlossene Wiesmann-Coupé mit einem 4,8-Liter-V8 von BMW (N62), 367 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von knapp 290 km/h. Das Epoxydharz-verklebte Aluminium-Monocoque und das Leergewicht von nur 1.240 kg ergaben ein Leistungsgewicht, das Supersportwagen in Bedrängnis brachte. Evo Magazine schrieb: „The Wiesmann is brutally quick." Ab 2009 wurde der MF4 auch als Roadster angeboten, später ergänzt durch den MF4-S mit dem S65-V8 aus dem BMW M3 (420 PS) und den MF4-T mit Biturbo-Aufladung.
Die Krönung der Modellpalette war der MF5, vorgestellt auf dem Genfer Autosalon 2008 als GT MF5 und ein Jahr später auf der IAA Frankfurt als Roadster MF5. Unter der Haube arbeitete zunächst der S85-V10 aus dem BMW M5 – 5,0 Liter, 507 PS, später aufgerüstet auf 555 PS mit Biturbo-V8. Der MF5 war der erste Wiesmann, der die 300-km/h-Marke durchbrach (311 km/h), und sprintete in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Die Stückzahlen blieben extrem niedrig: Weniger als 200 MF5 wurden insgesamt gebaut, davon nur 43 Roadster.
Im Mai 2014 musste Wiesmann Insolvenz anmelden. Die Marke wurde 2016 von den Londoner Investoren Roheen und Sahir Berry übernommen. Das in Gecko-Form gebaute Werk in Dülmen wurde wiedereröffnet, viele ehemalige Handwerker kehrten zurück. Neue Modelle wie Project Thunderball (vollelektrisch, 680 PS) und Project Gecko (BMW-V8-Biturbo) sind in der Pipeline.
Rund 1.600 Wiesmann wurden insgesamt gebaut – jeder einzelne in 300 bis 350 Arbeitsstunden von Hand gefertigt. Damit gehört Wiesmann zu den letzten unabhängigen Sportwagenmanufakturen Europas. Die meisten Fahrzeuge sind heute als Youngtimer eingestuft und gewinnen zunehmend an Sammlerwert.
Highlights & Besonderheiten
Was einen Wiesmann von jedem anderen Sportwagen unterscheidet, ist die Kombination aus Manufaktur-Philosophie und Großserientechnik. Die Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) rostet nicht, das Chassis besteht aus Aluminium, und die gesamte Abgasanlage ist aus Edelstahl gefertigt. Gleichzeitig sorgt die BMW-Antriebstechnik für eine Wartungsfreundlichkeit, die bei Kleinserien-Sportwagen sonst undenkbar wäre.
Jeder Wiesmann ist ein Maßanfertigung. Käufer wählen nicht aus einem Konfigurator, sondern besprechen ihr Fahrzeug persönlich mit den Handwerkern in Dülmen. Leder, Farben, Nähte, Instrumente – alles wird individuell konfiguriert. Das Ergebnis: Es gibt praktisch keine zwei identischen Wiesmann.
Die Modellpalette deckt ein breites Spektrum ab:
- MF30 (1993–2007): Der Einstieg – 231 PS, puristischer Roadster, BMW-M54-Motor. Ideal für Einsteiger in die Marke.
- MF3 (1993–2012): Der Klassiker – bis zu 343 PS aus dem BMW-S54-Hochdrehzahlmotor, 910 Exemplare gebaut. Die „20th Anniversary Edition" (30 Stück) leistete sogar 360 PS.
- GT MF4 / Roadster MF4 (2003–2013): Der Gran Turismo – 4,8-Liter-V8 mit 367–407 PS, auch als MF4-S mit M3-V8 (420 PS).
- MF5 (2008–2014): Das Flaggschiff – V10 oder Biturbo-V8, bis zu 555 PS, unter 200 Exemplare. Die „20th Anniversary Edition" des GT MF5 war auf 20 Stück limitiert.
Ein Alleinstellungsmerkmal ist das Gecko-Werk in Dülmen: Die Fabrik selbst ist in Form des Markenlogos gebaut und von oben als Gecko erkennbar – ein architektonisches Statement, das die Identität der Marke physisch verkörpert.
Technische Daten
Marktübersicht und Kauftipps
Wiesmann-Fahrzeuge bewegen sich in einem Nischenmarkt mit steigender Tendenz. Die geringen Stückzahlen, die Handarbeit und der zunehmende Youngtimer-Status sorgen für eine stabile bis steigende Wertentwicklung.
Preisorientierung nach Modell (2024–2026):
- MF30: €65.000–€90.000. Günstigster Einstieg in die Marke. Collecting Cars erzielte im April 2025 €65.000 für ein 2002er Exemplar.
- MF3: €109.000–€175.000. Die breite Spanne spiegelt Zustand, Laufleistung und Sondereditionen wider. Die „Final Edition Panther" erreicht €175.000. Durchschnittliche Exemplare mit 50.000–80.000 km liegen bei €120.000–€140.000.
- GT MF4: €115.000–€150.000. Bonhams erzielte im Oktober 2023 €140.300 für ein 2006er Coupé mit nur 26.550 km. RM Sotheby's verkaufte 2019 einen 2007er GT für €115.000.
- Roadster MF4: €150.000–€200.000. Späte Produktionsjahre mit N63-Biturbo sind besonders gefragt. Classic Trader listete 2026 ein 2012er Exemplar mit einer Taxe von €185.000–€200.000.
- MF5: €250.000–€340.000+. Bonhams bot 2025 einen GT MF5 „20th Anniversary" (Nr. 18 von 20, Rechtslenker, <550 km) mit einer Schätzung von £180.000–£220.000 an. Gallery Aaldering listet einen MF5-Prototyp (V10) für €329.500.
Worauf Käufer achten sollten:
Motor & Antrieb:
- MF3 (S54): Pleuellager-Verschleiß ist ein bekanntes Thema – Nachweis über rechtzeitigen Wechsel prüfen. VANOS-System auf Dichtheit und Funktion checken. Ventilspiel regelmäßig kontrollieren. Kaltstartverhalten ist entscheidend: Der Motor muss sauber und ohne metallische Geräusche hochdrehen.
- MF4 (N62/N63): Ölundichtigkeiten an Ventildeckeln, Steuerkettendeckel und Lichtmaschinenhalterung sind typisch. Beim N63-Biturbo zusätzlich Turbolader-Öl-/Kühlwasserleitungen und Hitzeschutz prüfen.
- MF5 (S85 V10): Pleuellager, Drosselklappensteller und VANOS-Hochdruckleitung sind kritische Punkte. SMG-Pumpe und -Kupplung auf Zustand prüfen.
- Alle Modelle: Kühlsystem penibel prüfen – Kunststoff-Ausgleichsbehälter und Schnellkupplungen altern durch Hitzezyklen. Wasserpumpe, Thermostat und Lüfter auf Funktion testen.
Karosserie & Chassis:
- GFK-Karosserie rostet nicht, aber Reparaturen nach Unfällen sind aufwendig und teuer – nur Spezialisten können die handgefertigten Teile sachgerecht instand setzen. Panel-Gaps und Lackqualität prüfen.
- Stahl-Spaceframe: Aufnahmepunkte der Radaufhängung und Bereiche unter den Teppichen auf Feuchtigkeit und Oberflächenkorrosion prüfen.
- Fahrwerk: Achsschenkel-Silentblöcke verschleißen, besonders auf schlechten Straßen. Klappergeräusche und unpräzises Bremsverhalten sind Warnsignale.
Bremsen & Getriebe:
- Bremsen sind leistungsfähig, aber Ersatzteile sind teuer und müssen oft direkt bei Wiesmann oder Spezialherstellern bestellt werden.
- Getriebe: Schwierigkeiten beim Schalten in den 2. und 3. Gang deuten auf verschlissene Synchronringe hin. Getriebeölwechsel dokumentiert?
Dokumentation & Historie:
- Lückenloses Scheckheft mit Einträgen von autorisierten BMW-Händlern oder Wiesmann-Spezialisten ist Gold wert.
- Original-Bordmappe, Bestellbestätigung und Lieferschein erhöhen den Wert deutlich.
- OBD-Diagnose mit BMW-ISTA/INPA durchführen – nicht jeder Exoten-Spezialist hat BMW-Diagnosetools.
Teileversorgung:
- BMW-Motorenteile sind über RealOEM und den freien Teilehandel gut verfügbar.
- Wiesmann-spezifische Teile (Verkleidung, Verglasung, Interieur-Details) können längere Lieferzeiten haben.
- Tipp: Verschleißteile wie Zündspulen, Sensoren, Riemen und Filter auf Vorrat halten.
Fahrerlebnis
Einen Wiesmann zu fahren bedeutet, in eine andere Welt einzutauchen. Das beginnt schon beim Einsteigen: Die Tür fällt satt ins Schloss, der Blick fällt auf handvernähtes Leder, gesteppte Sitze und Instrumente, die an klassische Rundanzeigen erinnern. Kein Touchscreen dominiert das Cockpit – hier zählt das mechanische Erlebnis.
Der MF3 ist die reinste Ausprägung der Wiesmann-Philosophie. Der S54-Reihensechszylinder dreht willig bis fast 8.000 Touren, und bei jedem Gasstoß füllt das charakteristische Heulen des Hochdrehzahlmotors den offenen Fahrgastraum. Das Gewicht von nur rund 1.100 kg macht jede Beschleunigung zum Erlebnis – der MF3 fühlt sich schneller an, als die Zahlen suggerieren. Die Lenkung ist direkt, fast schon nervös, und das Fahrwerk kommuniziert jeden Fahrbahnzustand ungefiltert an den Fahrer.
Der GT MF4 und Roadster MF4 bringen eine neue Dimension ins Spiel: Der V8 schiebt mit deutlich mehr Drehmoment an, und die geschlossene Karosserie des GT macht ihn zum ernstzunehmenden Langstreckenfahrzeug. Evo Magazine beschrieb den GT MF4 als „brutally quick" – und tatsächlich ist die Kombination aus 367 PS und nur 1.240 kg Leergewicht eine Ansage. Der Roadster MF4 mit Biturbo-V8 addiert die Souveränität moderner Aufladung: 600 Nm Drehmoment schieben bereits bei niedrigen Drehzahlen an.
Der MF5 ist eine andere Liga. Der V10 des S85 heult bei Vollgas wie ein Formel-1-Motor der frühen 2000er, und die 555 PS des Biturbo-V8 katapultieren den Roadster in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Bei 311 km/h endet der Vortrieb – ein Wert, der den MF5 auf Augenhöhe mit zeitgenössischen Supersportwagen stellt. Doch anders als bei einem Lamborghini oder Ferrari sitzt man in einem handgefertigten Unikat aus einer westfälischen Manufaktur. Dieses Bewusstsein macht jede Ausfahrt zu etwas Besonderem.
Design & Karosserie
Das Design eines Wiesmann ist eine bewusste Hommage an die britischen Roadster der 1960er Jahre – lange Motorhaube, kurzes Heck, flache Windschutzscheibe, freistehende Scheinwerfer. Doch unter der Retro-Schale verbirgt sich modernste Technik.
Die Karosserie besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), handlaminiert und in mehreren Schichten lackiert. Jedes Karosserieteil wird von Hand angepasst – deshalb variieren die Spaltmaße leicht von Fahrzeug zu Fahrzeug, was bei einer Manufaktur kein Mangel, sondern ein Qualitätsmerkmal ist. Das Chassis ist ein Aluminium-Spaceframe, bei GT-Modellen ein epoxidharzverklebtes Monocoque – eine Bauweise, die Steifigkeit und Leichtbau vereint.
Die Formensprache blieb über alle Modellgenerationen hinweg konsistent: Der markante Kühlergrill, die runden Scheinwerfer und die geschwungenen Kotflügel sind unverwechselbar. Das Interieur ist vollständig individualisierbar – von klassischem Connolly-Leder über Carbon-Einlagen bis hin zu handgeformten Holzfurnieren. Viele Besitzer ließen ihr Gecko-Logo in die Sitze sticken oder wählten Sonderlackierungen wie „Panamabraun Metallic" oder Ferrari-Farbtöne.
Das Gecko-Werk in Dülmen ist selbst ein Designstatement: Von oben betrachtet hat das Gebäude die Form des Markenlogos – komplett mit strukturellem „Schwanz". Es ist Showroom, Manufaktur und Entwicklungsatelier zugleich und wurde 2008 bezogen.
Sonstiges
Top Gear & Medienpräsenz: Jeremy Clarkson testete einen Wiesmann Roadster für die BBC-Sendung Top Gear und beschrieb ihn als „British in every way, except for one little thing: it's German." Dieser Satz fasst die Identität der Marke perfekt zusammen.
Wiesmann Weekend: Die jährliche Zusammenkunft der Wiesmann-Gemeinschaft in Dülmen ist ein Fixpunkt im Kalender der Marke. Besitzer aus ganz Europa treffen sich, tauschen Erfahrungen aus und feiern die Manufaktur-Philosophie.
Rechtslenker: Ab 2009 bot Wiesmann offiziell Rechtslenker-Modelle an, die besonders auf dem britischen Markt gefragt sind. Diese Exemplare sind extrem selten – der GT MF5 „20th Anniversary" in Rechtslenkung (Nr. 18 von 20) gilt als möglicherweise einziges RHD-Exemplar dieser Sonderserie.
USA-Export: Die geplante Expansion in den amerikanischen Markt scheiterte letztlich an den Homologationskosten. Dennoch finden sich einzelne Wiesmann-Exemplare über Import in den USA, wo sie bei Sammlern in Kalifornien und an der Ostküste zunehmend gefragt sind.
Fazit
Wiesmann ist die Marke für alle, die einen Sportwagen jenseits der Massenproduktion suchen. Mit rund 1.600 gebauten Exemplaren, konsequenter Handarbeit und BMW-Großserientechnik unter der Haube verbinden die Roadster und Coupés aus Dülmen das Beste aus zwei Welten: die Exklusivität einer Manufaktur mit der Wartungsfreundlichkeit eines etablierten Herstellers.
Die wichtigsten Sammlermodelle sind der MF3 als meistgebauter und bekanntester Wiesmann, der GT MF4 als erster V8-Gran-Turismo, der MF5 als leistungsstärkstes Modell mit V10 oder Biturbo-V8, und die diversen Sondereditionen wie die „20th Anniversary" und „Final Edition".
Als Youngtimer gewinnen Wiesmann-Fahrzeuge zunehmend an Bedeutung in der Sammlerszene. Die Preise sind seit der Insolvenz 2014 stabil bis steigend, und die Teileversorgung über BMW-Kanäle bleibt ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Kleinserienherstellern. Wer einen Wiesmann kaufen möchte, sollte auf lückenlose Dokumentation, eine gründliche Vorabuntersuchung durch einen BMW-M-Spezialisten und – bei den stärkeren Modellen – auf den Zustand von Kühlsystem, Pleuellagern und Getriebe achten.


