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TVR Vixen

Der TVR Vixen wurden zwischen 1967 und 1973 vom britischen Automobilhersteller TVR gefertigt. Der handgebaute Sportwagen galt als Spitzenfahrzeug seiner Klasse.

TVR Vixen – Geschichte

TVR entwickelte den Vixen als Nachfolger für den TVR Grantura 1800 S. Der Vixen übernahm vom Grantura die glasfaserverstärkte Kunststoffkarosserie, nutzte statt eines Motors von MGB aber das Vierzylinder-Aggregat des Ford Cortina mit 1,6 Litern Hubraum und etwa 90 PS (in der ersten Ausführung Series 1). Verbaut wurde zudem die Doppelquerlenkertechnologie für die Einzelradaufhängung. Das geringe Gewicht erlaubte eine gute sportliche Leistung bei geringem Benzinverbrauch - etwa 170 km/h Spitzengeschwindigkeit und 10,8 l / 100 km.

Der TVR Vixen kam im Jahr 1967 auf dem Markt. Die erste Ausführung Series 1 wurde ein Jahr lang produziert. Das per Hand gefertigte Sport-Coupé wurde in dieser Zeit 117-mal gebaut.

Im Jahr 1968 erfuhr der TVR Vixen seine erste Überarbeitung. Sowohl das ganze Fahrzeug als auch der Radstand wurde verlängert. Einige weitere optische Veränderungen betrafen die Motorhaube und die Rückleuchten. Zudem waren Fahrwerk und Karosserie nunmehr verschraubt und nicht mehr verklebt. Motorisiert war der TVR Vixen weiterhin mit einem Ford-Kent-Motor, der nun aber eine geringfügig geringere Leistung brachte. Der Verbrauch sank leicht, während die Höchstgeschwindigkeit um 5 km/h stieg.

In den zwei Jahren Produktion der zweiten Generation (Series 2) des TVR Vixen wurden 438 Fahrzeuge gebaut. Damit ist es die meistgefertigte Variante des TVR Vixen, häufiger als alle anderen Serien zusammen.

Die nächste Überarbeitung des TVR Vixen, Series 3, fand im Jahr 1970 statt. Optisch glich die Motorhaube nun mehr dem Ford Zodiac Mark IV, von dem sie teilweise auch stammte. Die größte Änderung betraf die Motorisierung. Als Motor diente nun ein Aggregat aus dem Ford Capri. Leistung und Verbrauch änderten sich dadurch allerdings nur geringfügig. Bis 1972 wurden 165 Fahrzeuge gebaut. 

Weitere Modellvarianten des Vixen

Im Jahr 1971 wurden für den Vixen zwei zusätzliche Varianten entwickelt. Der Vixen 1300 (manchmal auch nur TVR 1300) wurde von einem kleineren Antrieb von Triumph mit 1,3 Litern Hubraum befeuert mit entsprechend weniger PS. Die Variante war nicht besonders erfolgreich, nur 15 Fahrzeuge wurden gebaut. Daneben wurde der leistungsstärkste Vixen als Vixen 2500 (manchmal auch nur TVR 2500) vertrieben. Er enthielt einen Triumph-TR6-Motor mit 2,5 Litern Hubraum und gut 150 PS. 385 Fahrzeuge wurden gebaut.

Eine letzte Überarbeitung erfuhr die Standardausführung des Vixen im Jahr 1972. Die Ausführung Series 4 war bereits als Übergangsvariante für einen Nachfolger konzipiert. Das Fahrgestell war aus der TVR M-Reihe, das übrige Fahrzeug entsprach der Series 3. Weitere Änderungen gab es nicht. Es wurden nur 23 Fahrzeuge gebaut.

Im Jahr 1972 stellte TVR die Produktion aller Vixen-Varianten bis auf die Standardausführung ein. 1973 wurde allerdings nur ein Vixen gebaut und endgültig vom TVR M abgelöst.