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Pierce-Arrow Model 33 Oldtimer kaufen

Der Pierce-Arrow Model 33 gilt als technisches Meisterwerk aus der Ära der Luxusautomobile und steht exemplarisch für amerikanischen Ingenieursgeist und aufwändige Handarbeit. Das Modell besticht durch seinen großvolumigen Sechszylindermotor, aufwändige Fertigung und luxuriöse Ausstattungsdetails. Die Stückzahlen waren stets niedrig, weshalb der Model 33 auf heutigen Oldtimerbörsen eine echte Rarität ist.

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Bild 1/50 von Pierce-Arrow Model 33 (1922)

1922 | Pierce-Arrow Model 33

1922 Pierce-Arrow Model 33 Enclosed Drive Limousine

Preis auf Anfragevor 3 Jahren
🇬🇧
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Pierce-Arrow Model 33 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Einleitung und Geschichte des Pierce-Arrow Model 33

Der Pierce-Arrow Model 33 prägte das amerikanische Luxussegment der 1910er und 1920er Jahre. Die in Buffalo, New York, ansässige Pierce-Arrow Motor Car Company setzte mit diesem Modell ganz neue Maßstäbe in Sachen Technik und Komfort. Besonders im Vergleich zu zeitgenössischen Marken vereinte der Model 33 innovative Lösungen wie Einzelradaufhängung und einen besonders laufruhigen Sechszylindermotor, was Pierce-Arrow in den exklusiven Kreis der amerikanischen Luxusautomobilhersteller katapultierte. Ihre Fahrzeuge waren bevorzugte Staatslimousinen und standen bei Präsidenten, Königen und Industriellen hoch im Kurs.

Modellgeschichte

Der Pierce-Arrow Model 33 erschien im Jahr 1910 als Nachfolger des Model 32 und blieb bis in die frühen 1920er Jahre im Angebot. Als dritte Generation der Sechszylindermodelle von Pierce-Arrow wurde der Model 33 mit immer aufwendigerer Technik weiterentwickelt. Nachfolger war der Model 36, welcher noch größere Motoren und fortschrittlichere Karosseriestrukturen bot. Über die gesamte Bauzeit blieb die Produktion mit Blick auf Qualität und Exklusivität streng limitiert.

Besonderheiten des Pierce-Arrow Model 33

Besonders hervorzuheben sind der großvolumige Reihen-Sechszylindermotor von 13,5 Litern Hubraum, ein technisch aufwändiges Fahrwerk mit innovativer Aufhängung der Vorderachse und der für den amerikanischen Markt einmalige Aufbau aus massivem Holz und Aluminiumblech. Zahlreiche luxuriöse Ausstattungsdetails wie Armlehnen, Lederbezüge und individuell bestellbare Accessoires unterstreichen den Premiumanspruch.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlervarianten

Vom Model 33 existierten diverse Karosserievarianten – von Touring-Limousinen mit sieben Sitzen über Chauffeur-Landaulets bis hin zu auf Kundenwunsch aufgebauten Einzelexemplaren von Karosserieherstellern wie Brewster oder Derham. Die individuell gefertigten Einzelexemplare, häufig mit zusätzlichen Ausstattungsdetails wie Armlehnen aus Mahagoni oder luxuriösen Borduhren, gelten heute als besonders wertvoll.

Schwachstellen und bekannte Problemzonen

Die Ersatzteilsituation gestaltet sich herausfordernd, da viele Komponenten speziell für den Model 33 gefertigt wurden. Speziell Holzelemente im Rahmen und den Karosserieteilen sind altersbedingt anfällig für Fäulnis und Rissbildung. Auch die Wartung des großvolumigen Motors erfordert spezielles Wissen und Erfahrung mit frühen Sechszylindern. Die Mechanik ist robust, benötigt aber regelmäßige Pflege, insbesondere Schmierung aller Fahrwerks- und Lenkungsteile.

Motor, Fahrverhalten und Technik

Der voluminöse Sechszylindermotor sorgt für ein souveränes, ruhiges Fahrverhalten, insbesondere auf langen Distanzen. Die Lenkung ist vergleichsweise leichtgängig und die Federung für damalige Verhältnisse ausgesprochen komfortabel, wenngleich gefordert auf schlechten Straßen. Die Höchstgeschwindigkeit bewegt sich je nach Karosserie und Übersetzung zwischen 80 und 90 km/h. Zu den besonders gefragten Ausführungen zählen offene Tourer-Varianten und individuell entstandene Landaulets, vor allem mit Ausstattungsdetails von bekannten Karosseriebauern.

Interieur, Komfort und Karosserie-Design

Beim Model 33 stand komfortorientierter Luxus im Mittelpunkt. Im Innenraum wurden beste Ledersorten, aufwendig gearbeitete Hölzer und polierte Metalle verarbeitet. Die damals neuartigen versenkten Türgriffe und das großzügige Raumangebot unterstreichen den hochwertigen Anspruch. Zauberhafte Details wie handgefertigte Borduhren oder verstellbare Leselampen zählten zu den Extras. Auch der markentypische Scheinwerfer-Aufbau auf den vorderen Kotflügeln ist charakteristisch für das Erscheinungsbild der Pierce-Arrow-Modelle.

Weitere wissenswerte Details

Der Model 33 war als Chassis erhältlich, was besondere Individualisierungsoptionen eröffnete. Viele Fahrzeuge wurden auf spezielle Kundenwünsche ausgerichtet, sowohl in Bezug auf Lackierung als auch auf Innenausstattung. Zahlreiche Modelle sind heute museal erhalten oder befinden sich in renommierten privaten Sammlungen.

Zusammenfassung

Pierce-Arrow Model 33 Fahrzeuge sind seltene Zeitzeugen des amerikanischen Automobilbaus. Wer sich für ein Exemplar entscheidet, erhält ein hochtechnisches Fahrzeug mit beeindruckendem Motor und luxuriösem Ausbau, das in allen Details auf Exklusivität und Individualisierung ausgerichtet wurde. Aufgrund der Einmaligkeit und geringen Stückzahlen empfiehlt sich eine genaue Begutachtung vor dem Kauf.