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Moskwitsch 400 Oldtimer kaufen
Der Moskwitsch 400 markiert einen besonderen Abschnitt sowjetischer Automobiltechnik. Bekannt für seine robuste Bauweise und charakteristische Optik, ist dieses Fahrzeug heute ein außergewöhnliches Beispiel für den Automobilbau der Nachkriegszeit.
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1952 | Moskwitsch 420
Opel Olympia Moskvitch 400 1952
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Fahrzeug inserierenMoskwitsch 400 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Moskwitsch 400
Der Moskwitsch 400 erschien 1946 und war das erste sowjetische Automobil in nennenswerter Serienfertigung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Produktion begann im Moskauer Automobilwerk MZMA. Als Basis diente der Opel Kadett K38, dessen Werkzeuge nach Kriegsende in die Sowjetunion gebracht worden waren. Die Übernahme der Karosserie und wesentlicher Technikkomponenten machte den Moskwitsch 400 zu einem sichtbaren Zeichen der damaligen politischen und industriellen Entwicklung in Osteuropa.
Modellhistorie des Moskwitsch 400
Der Moskwitsch 400 ist der direkte Nachfolger des vor dem Krieg in Deutschland produzierten Opel Kadett K38. Die Serienfertigung des 400 lief bis 1954, danach folgte der weiterentwickelte Moskwitsch 401. Der 400 war ausschließlich als viertürige Limousine mit Frontmotor und Heckantrieb erhältlich.
Besonderheiten des Moskwitsch 400
Bemerkenswert ist die fast vollständige Übernahme westlicher Automobiltechnik in ein sowjetisches Serienmodell. Besonders hervorzuheben sind die solide Fahrwerksauslegung sowie die für die Zeit und Region ungewöhnliche Dreigang-Schaltung. Im statistischen Vergleich sind 100 % der Moskwitsch-Angebote in dieser Serie der 400. Auch die Nachfrage konzentriert sich vollständig auf dieses Modell, wie ein ebenfalls 100%iger Anteil an den Views belegt.
Technische Daten des Moskwitsch 400
Sondermodelle und Sammlerstücke
Vom Moskwitsch 400 gab es neben der Standard-Limousine auch eine Kleinserie von Kastenwagen und Kombimodellen. Diese sind heute extrem selten und besonders für Sammler historisch bedeutsamer Nutzfahrzeuge von Interesse.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Charakteristisch für den Moskwitsch 400 ist die einfache, aber anfällige Elektrik. Regelmäßige Kontrolle anfälliger Stellen wie Kabelstränge und Massepunkte ist empfehlenswert. Die Karosserie ist schlecht gegen Korrosion geschützt – ältere Exemplare weisen oft Rost an Radläufen und Schweller auf. Die Ersatzteilversorgung gestaltet sich aufgrund der fehlenden Produktion und geringen Verbreitung in Mitteleuropa als schwierig. Verschleißteile am Fahrwerk und Motor sollten bei jedem Kauf kritisch geprüft werden.
Motor, Fahrverhalten und Getriebe
Der 1,1-Liter-Reihenmotor bietet moderate Fahrleistungen. Für damalige Verhältnisse ist das Fahrverhalten ausgewogen und besser als bei vielen zeitgenössischen Fahrzeugen aus der Sowjetunion. Die Dreigang-Schaltung ist robust, jedoch nicht synchronisiert. Die Lenkung verlangt ein kräftiges Zupacken, sorgt aber für ausreichend Rückmeldung. Die Trommelbremsen genügen den Anforderungen an ein Fahrzeug dieser Zeit. Erwähnenswert ist die viertürige Limousine – der Standardtyp des 400 – sowie die seltenen Kombi- und Lieferwagen-Versionen, die technisch identisch, aber bei Sammlern besonders gesucht sind.
Innenraum, Komfort und Design
Das äußere Erscheinungsbild des Moskwitsch 400 orientiert sich stark am Opel Kadett K38: abgerundete Formen, große Frontscheinwerfer und eine minimalistisch gehaltene Frontpartie. Innen dominieren schlichte, funktionale Materialien. Luxus sucht man vergeblich – der Schwerpunkt lag auf Gebrauchstüchtigkeit. Typisch sind Bakelit-Lenkrad, einfache Stoffpolster und ein karg ausgestattetes Armaturenbrett. Zubehör oder Sonderausstattungen waren ab Werk kaum vorgesehen, nachträgliche Modifikationen wurden in der DDR und Sowjetunion vereinzelt montiert.
Weitere Besonderheiten
Der Moskwitsch 400 gilt heute als Symbol für das Wirtschaftswunder in Osteuropa und war ein Fahrzeug, das private Mobilität für viele erstmals möglich machte. Aufgrund der engen Verbindung mit dem Opel Kadett finden sich zahlreiche Ersatzteile und Reparaturlösungen im Austausch mit deutschen Quellen.
Zusammenfassung
Der Moskwitsch 400 ist ein historisch bedeutendes Automobil mit unverkennbarer Herkunft. Seine robuste Konstruktion, das spartanisch gehaltene Interieur und die solide Technik machen ihn zu einer Besonderheit unter den Nachkriegsoldtimern aus Osteuropa. Für Sammler stellt besonders die limitierten Kleinserienmodelle einen interessanten Aspekt dar, während die Ersatzteilsituation herausfordernd bleibt. Die technischen Parallelen zum Opel Kadett können sowohl Wartung als auch Restaurierung erleichtern.