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Lagonda 2,6 Liter Oldtimer kaufen

Der Lagonda 2.6 Litre gehörte den Oberklassewagen von Aston Martin an. Er entstand zwischen 1948 und 1953.

orgeschichte des Lagonda 2.6 Litre

Die britische Automarke Lagonda war im Jahr 1906 von dem amerikanischen Unternehmer Wilbur Gunn ins Leben gerufen worden. Als Name für die Firma diente der Lagonda-Fluss im US-Bundesstaat Ohio. Ab den 20er Jahren trat Lagonda zunehmend in Konkurrenz mit Oberklassemarken wie Bentley, Daimler und Rolls Royce. 1947 ging Lagonda in den Besitz des Briten David Brown über. Zu dessen Konzern gehörte auch der Sportwagenfabrikant Aston Martin. Gemeinsam bildeten die Unternehmen die Aston Martin Lagonda Ltd. Ab 1948 erfolgte der Neustart der Lagonda-Automobilherstellung.

Die Produktion des Lagonda 2.6 Litre

Als erstes neues Lagonda-Modell diente der Lagonda 2.6 Litre, der sich von den Aston-Martin-Sportwagen deutlich abgrenzte. Zur Ausrüstung des 2.6 Litre gehörte ein Bentley-Sechzylindermotor. Das Stahlchassis des neuen Fahrzeugs verfügte über die Form eines X. Sein Entwurf war größtenteils bereits vor Ausbruch des 2. Weltkriegs durch W.O. Bentley erfolgt. Auf dem Chassis des Lagonda 2.6 Litre brachte der Hersteller eine Stahlbodengruppe an, an der man die Bestandteile der Karosserie befestigte. Ungewöhnlich erschienen seinerzeit die einzeln aufgehängten Räder. Während auf der Hinterseite des Fahrzeugs Dienstabfedern zur Anwendung kamen, wurden auf der vorderen Seite Schraubenfedern eingesetzt.

Der Reihensechszylindermotor des 2.6 Litre verfügte über zwei obenanliegende Nockenwellen. Außerdem besaß er für jeden Zylinder zwei Ventile. Zunächst erreichte die Motorleistung 107 PS. Bis Ende 1952 ließ sich die Leistung durch eine neue Serie auf 125 PS steigern. Beide Versionen waren mit SU-Vergasern für die Gemischaufbereitung ausgestattet. Als Getriebe fungierte ein manuelles Vierganggetriebe, das von DB stammte. An sämtlichen vier Rädern verfügte der Lagonda 2.6 Litre über Trommelbremsen. Ebenfalls zur Ausrüstung des Wagens zählten zwei 6-Volt-Batterien. Auf den Markt kam der 2.6 Litre als Limousine mit vier Türen sowie als Cabrioletmodell mit zwei Türen. In beiden Varianten waren je vier Sitze untergebracht. Die Gestaltung der Aufbauten wurde von Frank Feeley übernommen. Zunächst sorgte Lagonda selbst für die Anfertigung der Karosserie, dann übernahm die Karosseriefirma Tickford Ltd. diese Aufgabe, was sich optisch allerdings nicht auswirkte.

Weitere Entwicklung des Lagonda 2.6 Litre

Hergestellt wurde der Lagonda 2.6 Litre nicht mehr in den bewährten Lagonda-Werksanlagen in Staines. Stattdessen fand seine Produktion in Feltham statt, wo auch die Aston-Martin-Modelle vom Band liefen. Zwischen 1948 und 1952 entstanden vorwiegend Modelle der Serie Mark I. Anschließend folgte mit Mark II die zweite Serie. Der einzige Unterschied zwischen den Baureihen bestand in der Motorleistung, die um 18 PS gesteigert wurde. Außerdem gab es die Mark-II-Modelle ausschließlich als Limousine.

Bis 1953 entstanden vom dem Lagonda 2.6 Litre rund 510 Exemplare. Danach kam der Lagonda 3 Litre als Nachfolger auf den Markt. In der heutigen Zeit gibt es nur noch wenige 2.6-Litre-Modelle, da zahlreiche Fahrzeuge des Typs im Laufe der Zeit demontiert wurden. So erwiesen sich ihre Ersatzteile als kompatibel mit den aufwendigeren Aston-Martin-Modellen.

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