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John Deere Oldtimer kaufen
Seit 1918 baut John Deere Traktoren – vom legendären Waterloo Boy über den charakteristischen Zweizylinder-„Poppin' Johnny" bis zum meistverkauften Schlepper seiner Zeit, dem 4020. Grüne Lackierung, gelbe Felgen und der springende Hirsch: John Deere Oldtimer sind auf Feldern und Sammlertreffen weltweit zu Hause.
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Fahrzeug inserierenGeschichte & Erbe
Die Geschichte von John Deere beginnt nicht mit Traktoren, sondern mit Pflügen. John Deere, ein Schmied aus Grand Detour, Illinois, entwickelte 1837 den ersten selbstreinigenden Stahlpflug – eine Innovation, die die Landwirtschaft des amerikanischen Mittleren Westens grundlegend veränderte. Das nach ihm benannte Unternehmen Deere & Company wuchs in den folgenden Jahrzehnten zum führenden Hersteller von Landmaschinen.
Der Weg zum Traktor begann 1918, als Deere & Company die Waterloo Gasoline Engine Company in Waterloo, Iowa, für 2,35 Millionen Dollar übernahm. Im Paket enthalten: eine fertige Traktorenfabrik und der Waterloo Boy – ein robuster, einfacher Schlepper mit liegendem Zweizylindermotor, der Petroleum verbrannte. Bis 1923 wurden rund 30.000 Exemplare gebaut. Der Waterloo Boy Model N war 1920 der allererste Traktor, der den neu gegründeten Nebraska Tractor Test durchlief – und bestand. Er lieferte 16 PS an der Deichsel und 26 PS am Riemen.
1923 folgte der Model D – der erste Traktor, der offiziell den Namen John Deere trug. Mit seinem Zweizylinder-Motor (zunächst 7,6 Liter, ab 1927 dann 8,2 Liter Hubraum), 15 PS Zugkraft und 27 PS am Riemen war er ein direkter Nachfahre des Waterloo Boy. Der Model D blieb 30 Jahre lang im Programm – bis 1953 – und wurde rund 160.000 Mal gebaut. Kein John-Deere-Modell erreichte je eine längere Produktionszeit. Besonders begehrt bei Sammlern sind die frühen „Spoker D" mit Speichen-Schwungrad (nur die ersten 5.846 Exemplare bis 1926) sowie die seltenen „Nickel Hole D" aus demselben Jahr.
1934 markierte den nächsten Meilenstein: Der Model A erschien als erster echter Reihenfrucht-Traktor von John Deere. Er bot eine verstellbare hintere Spurbreite, ein einteiliges Getriebegehäuse für hohe Bodenfreiheit und eine hydraulische Hubanlage statt der bisherigen mechanischen Lösung. Deere produzierte zunächst nur 100 Exemplare und schickte sie zur Praxiserprobung auf echte Farmen – ein Ansatz, der die gesamte Branche beeinflusste. Bis 1952 entstanden über 320.000 Model A, was ihn zum meistverkauften John-Deere-Traktor aller Zeiten machte. Der Neupreis lag bei rund 2.400 Dollar.
1935 folgte der Model B als kompaktere Variante – etwa zwei Drittel der Größe des A, mit zunächst 14 PS und einem Neupreis von rund 1.900 Dollar. Über 309.000 Exemplare wurden bis 1952 gebaut. Der Model B war der Schlepper für kleinere Betriebe und gilt unter Sammlern als ebenso begehrenswert wie sein großer Bruder.
1937 engagierte Deere den berühmten New Yorker Industriedesigner Henry Dreyfuss, um die gesamte Traktorenlinie neu zu gestalten. Dreyfuss – bekannt für die Stromlinien-Lokomotiven des 20th Century Limited – verpasste den Modellen A, B und D eine stromlinienförmige Motorhaube, einen schützenden Kühlergrill und eine verbesserte Sitzposition. Diese „Styled"-Traktoren prägten das Erscheinungsbild von John Deere für Jahrzehnte. Ein Deere-Manager nannte die Investition in Dreyfuss später „die besten 100 Dollar, die wir je in einen Traktor gesteckt haben."
1956 expandierte John Deere nach Europa: Deere & Company übernahm die Mehrheit an der Heinrich Lanz AG in Mannheim, dem Hersteller des berühmten Lanz Bulldog. Bis 1960 liefen die letzten Bulldogs vom Band, dann ersetzten die John Deere-Lanz 300 (28 PS) und John Deere-Lanz 500 (42 PS) die alte Technik mit modernen Vierzylinder-Dieselmotoren. Das Mannheimer Werk wurde zum größten Traktorenwerk von John Deere außerhalb Nordamerikas und produzierte bis heute über 1,3 Millionen Schlepper.
Am 30. August 1960 präsentierte John Deere in Dallas, Texas, die „New Generation of Power" – eine vollständige Abkehr vom Zweizylinder-Konzept. Die Modelle 1010, 2010, 3010 und 4010 trugen moderne Vier- und Sechszylinder-Reihenmotoren, ein 8-Gang-Syncro-Range-Getriebe, geschlossene Hydraulik mit 2.000 psi und hydrostatische Servolenkung. Der 4010 leistete 84 PS an der Zapfwelle und katapultierte John Deere an die Spitze des US-Traktorenmarkts – von 23 Prozent Marktanteil (1959) auf 34 Prozent (1964).
Aus dem 4010 entwickelte sich 1964 der 4020 – mit über 184.000 gebauten Exemplaren der populärste Traktor seiner Zeit. Der Sechszylinder-Diesel lieferte 84 PS Zugkraft und 91 PS an der Zapfwelle. Er bot die optionale Power-Shift-Automatik, eine schallisolierte Sound-Gard-Kabine und war in den Konfigurationen Row-Crop, Standard, High-Crop und als Industriemodell 600 erhältlich. Der Neupreis lag bei rund 10.345 Dollar.
Was John Deere Oldtimer besonders macht
Das unverwechselbare Merkmal aller klassischen John-Deere-Traktoren ist der liegende Zweizylindermotor – von Sammlern liebevoll „Poppin' Johnny" genannt. Das charakteristische „Pop-Pop-Pop"-Auspuffgeräusch, die einfache Bauweise und die enorme Langlebigkeit machen diese Motoren zu einem akustischen und technischen Markenzeichen, das über vier Jahrzehnte (1918–1960) alle John-Deere-Traktoren prägte.
Fünf Modelle definieren den Sammlermarkt:
Waterloo Boy (1914–1923): Der Urahn. Petroleum-Motor, liegender Zweizylinder, offener Aufbau. Extrem selten – ein erhaltenes Exemplar ist ein Museumsstück. Rund 30.000 gebaut (Modelle R und N zusammen).
Model D (1923–1953): Der erste echte John Deere. 30 Jahre Produktionszeit, 160.000 Exemplare. Frühe Spoker- und Nickel-Hole-Varianten erzielen Höchstpreise. All-Fuel-Motor für Benzin, Petroleum oder Destillat.
Model A (1934–1952): Der meistverkaufte John Deere aller Zeiten. Über 320.000 Stück. Erster Reihenfrucht-Traktor mit verstellbarer Spurbreite und hydraulischer Hubanlage. Varianten: AR (Standard), AN (Einzeln-Vorderrad), AW (breit), AO (Obstbau), AI (Industrie).
Model B (1935–1952): Der kleine Bruder. 309.000 Exemplare. Kompakter, günstiger, perfekt für kleinere Höfe. Unter Sammlern wegen seines typischen Zweizylinder-Sounds geschätzt.
4020 (1964–1972): Der König der New Generation. 184.879 Stück. Sechszylinder-Diesel, Power-Shift-Getriebe, Sound-Gard-Kabine. Doppelt gefragt: bei Sammlern und bei Landwirten, die ohne Software und Abgasnachbehandlung arbeiten wollen.
Das grün-gelbe Farbschema ist seit dem Waterloo Boy durchgehend beibehalten worden – eine der ältesten durchgängigen Markenidentitäten in der Landmaschinenindustrie. Das Logo mit dem springenden Hirsch (leaping deer) ist weltweit sofort erkennbar.
Die Ersatzteillage ist für die meisten Modelle gut: John Deere liefert über sein Händlernetz weiterhin Originalteile, und ein breiter Aftermarket versorgt Sammler mit Nachfertigungen für Blechteile, Dichtungssätze, Elektrik und Bereifung. Spezialisierte Händler wie Aumann Vintage Power (USA) und europäische Oldtimer-Traktoren-Händler bieten restaurierte und unrestaurierte Fahrzeuge an.
Technische Daten der wichtigsten Modelle
Marktübersicht und Kauftipps
Der Markt für klassische John-Deere-Traktoren ist zweigeteilt: Die frühen Zweizylinder-Modelle (Model A, B, D) werden vor allem von Sammlern und auf Oldtimertreffen nachgefragt, während die New-Generation-Modelle (4010, 4020) sowohl Sammler als auch praktizierende Landwirte anziehen, die ohne moderne Elektronik arbeiten möchten.
Aktuelle Preise (2024–2026, internationaler Markt):
Waterloo Boy: Extrem selten. Erhaltene Exemplare tauchen fast nur in Museen oder auf Spezialauktionen auf. Preise bei Auktionen: 15.000–30.000 € und deutlich darüber, je nach Zustand und Dokumentation.
Model D: Ein fahrbereiter D in gutem Zustand liegt bei 4.000–8.000 €. Restaurierte Exemplare erzielen 10.000–18.000 €. Die frühen Spoker D (Speichen-Schwungrad, 1923–1925) sind die Spitzenreiter: Ein Aumann-Auktionsrekord liegt bei über 20.000 $ für ein erstklassiges Exemplar.
Model A: Der häufigste John-Deere-Oldtimer. Unrestauriert und fahrbereit ab 3.000–6.000 €; restauriert 7.000–15.000 €. Seltene Varianten wie der ANH (High-Crop mit Einzeln-Vorderrad) oder frühe „Unstyled"-Modelle (vor 1939) erzielen deutlich höhere Preise. Ein 1935 Brass Tag A wurde auf einer Mecum-Auktion für über 19.000 $ verkauft.
Model B: Günstiger Einstieg in die John-Deere-Welt. Fahrbereit ab 2.000–5.000 €; restauriert 5.000–11.000 €. Der extrem seltene Four-Bolt Garden B (1935, nur 24 gebaut) erzielte 2020 einen Rekordpreis von 47.250 $ – der höchste je für einen Model B bezahlte Preis.
4020: Der liquide Klassiker. Fahrbereite Exemplare mit hoher Stundenzahl ab 8.000–15.000 €. Gepflegte, niedrigstündige Diesel mit Power-Shift und Dokumentation: 20.000–35.000 €. Vollrestaurierte Show-Traktoren erreichen auf US-Auktionen regelmäßig 50.000 $ und mehr – ein 1970er 4020 Gas FWD wurde 2024 bei Mecum für 58.800 $ versteigert. Der 4020 profitiert von zwei Käufergruppen: Sammler und praktische Landwirte.
John Deere-Lanz (Europa): In Europa sind die Modelle 300, 500 und 700 aus Mannheimer Produktion gefragt. Preise: 3.500–8.000 € für fahrbereite Exemplare; restauriert bis 15.000 €. Die europäischen Modelle sind in den USA selten und erzielen dort Aufpreise.
Worauf Käufer achten sollten:
- Seriennummer prüfen: Die Seriennummer befindet sich beim Model D auf der Plattform vor dem Sitz, bei A und B am Getriebegehäuse. Sie ermöglicht die exakte Datierung und Identifikation von Varianten.
- Motorzustand: Bei Zweizylinder-Modellen auf Kompression, Laufgeräusche und Öldruck achten. Kolbenringe und Zylinderlaufbahnen verschleißen bei hoher Laufleistung. Ersatzkolben sind verfügbar, aber eine Motorüberholung kostet schnell 2.000–4.000 €.
- Blech und Korrosion: Kotflügel, Motorhaube und Plattform rosten bei unsachgemäßer Lagerung. Besonders die frühen „Unstyled"-Modelle haben oft dünnes, korrodiertes Blech.
- Originalität: „Styled"-Modelle (ab 1938/39) sollten den korrekten Kühlergrill und die passende Motorhaube tragen. Nachrüstungen und Mischkonfigurationen mindern den Wert.
- Dokumentation: Originale Betriebsanleitungen, Kaufbelege und Wartungsprotokolle steigern den Wert erheblich. Bei 4020-Modellen ist die Power-Shift-Funktion ein werttreibendes Merkmal – prüfen, ob alle Gänge sauber schalten.
- Bereifung: Originalbereifung in gutem Zustand ist ein Qualitätsindikator. Neue Reifen für klassische Modelle kosten 800–2.000 € pro Achse.
Fahrerlebnis
Wer sich zum ersten Mal auf einen John Deere Model A oder B setzt, erlebt Traktorfahren in seiner ursprünglichsten Form. Der Zweizylinder startet – bei den frühen Modellen per Handkurbel, bei späteren per Elektrostarter – mit einem unverwechselbaren, rhythmischen „Pop-Pop-Pop", das über Felder und Höfe hallt. Der Motor dreht gemächlich mit 800 bis 1.000 Umdrehungen, vibriert spürbar, aber gleichmäßig. Die Kupplung ist schwer, das Getriebe verlangt Kraft und Gefühl zugleich – die Gänge rasten mit einem satten mechanischen Klicken ein.
Beim Model A ist die Lenkung ohne Servounterstütftung bei niedrigen Geschwindigkeiten fordernd, aber auf dem Feld präzise. Die einzelnen Bremspedale für jedes Hinterrad ermöglichen extrem enge Wendemanöver – der A „dreht auf einem Teller", wie alte Farmer sagen. Die Sicht nach vorn über die schlanke Motorhaube ist hervorragend, besonders bei den Dreyfuss-gestylten Modellen ab 1939.
Der 4020 ist eine andere Welt: Hier sitzt der Fahrer in einer schallisolierten Sound-Gard-Kabine mit Heizung und optionaler Klimaanlage – ein Komfortniveau, das 1965 revolutionär war. Der Sechszylinder-Diesel läuft ruhig und kraftvoll, das Power-Shift-Getriebe erlaubt Lastschaltungen ohne Kupplung. Die hydrostatische Lenkung ist leichtgängig, die hydraulischen Bremsen verzögern wirkungsvoll. Ein 4020 fühlt sich auch heute noch wie ein ernstzunehmendes Arbeitsgerät an – und genau das ist er für viele Käufer auch.
Die europäischen John Deere-Lanz-Modelle bieten ein eigenständiges Fahrerlebnis: kompakter, wendiger und auf europäische Feldgrößen zugeschnitten. Der Vierzylinder-Diesel klingt heller und drehfreudiger als die amerikanischen Sechszylinder, die 10-Gang-Schaltung ist eng gestuft und passt zu den kürzeren Ackern in Mitteleuropa.
Design
Das Design der John-Deere-Traktoren ist untrennbar mit Henry Dreyfuss verbunden – einem der einflussreichsten Industriedesigner des 20. Jahrhunderts. Bevor Dreyfuss 1937 für John Deere tätig wurde, waren Traktoren reine Zweckmaschinen: offene Getriebe, freiliegende Kühler, rohe Blechformen. Dreyfuss änderte das grundlegend.
Sein Ansatz war funktional, nicht dekorativ: Die schlanke Motorhaube verbesserte die Sicht beim Kultivieren. Der „gewellte" Kühlergrill ließ sich mit behandschuhten Händen reinigen – eine Erkenntnis, die Dreyfuss erst gewann, nachdem er selbst auf dem Feld gearbeitet hatte. Die Sitzposition wurde nach anthropometrischen Daten gestaltet, nicht nach dem „größten Hintern in der Fabrik", wie ein Deere-Ingenieur später zugab.
Die „New Generation" von 1960 – ebenfalls von Henry Dreyfuss Associates gestaltet – war ein radikaler Bruch: Klare, moderne Linien, eine nach vorn geneigte Motorhaube, integrierte Scheinwerfer und ein ergonomisches Bedienpult, das zum Vorbild für die gesamte Branche wurde. Der Sitz fuhr auf einer 27-Grad-Schrägbahn nach oben – entwickelt mit Dr. Janet Travell, der späteren Leibarztin von Präsident John F. Kennedy.
Das grün-gelbe Farbschema (John Deere Green und Classic Yellow) ist seit dem Waterloo Boy von 1918 unverändert – eine der ältesten durchgängigen Farbidentitäten der Industriegeschichte. Das springende Hirsch-Logo im Zentrum des Kühlergrills hat sich über die Jahrzehnte nur minimal verändert: Der Hirsch blickt heute nach vorn statt zur Seite, als Symbol für den Fortschrittsgedanken des Unternehmens.
In Europa trugen die Lanz Bulldog-Modelle bis 1958 ihre eigene Formensprache – den charakteristischen Glühkopfmotor mit dem freiliegenden Schwungrad. Nach der Übernahme durch John Deere wurden die Bulldogs ab 1958 in Grün-Gelb lackiert, bevor 1960 die ersten eigenständigen John Deere-Lanz-Modelle mit modernem Design erschienen.
Sonstiges
Export und internationale Verbreitung: John Deere exportierte bereits in den 1920er Jahren. Zwischen 1927 und 1933 kaufte die Sowjetunion allein 8.187 Model D – ein Beleg für die internationale Strahlkraft. In Großbritannien wurde der Waterloo Boy ab 1915 von der Overtime Farm Tractor Company importiert, umlackiert und unter dem Namen „Overtime" verkauft.
Schwedische Kopien: Die Popularität des Model A war so groß, dass der schwedische Hersteller Gnosjo Mek. Verkstad (GMW) in den 1940er Jahren ein nahezu identisches Plagiat baute – den GMW 35. Nur rund 200 Exemplare entstanden, die heute unter Sammlern als Kuriosität geschätzt werden.
Prominente Besitzer: Elvis Presley besaß einen 1963er John Deere 4010 auf seiner Twinkletown Farm in Mississippi. Der Traktor wurde später von Studenten des Northwest Mississippi Community College restauriert und ist heute im Elvis Presley Memphis Museum ausgestellt.
Museen: Das John Deere Tractor & Engine Museum in Waterloo, Iowa, beherbergt den ältesten bekannten Waterloo Boy, einen der ersten Model D (gebaut im Januar 1924) und den ersten 3010 mit Seriennummer 1000. In Europa dokumentiert das John Deere Forum in Mannheim die Geschichte der Lanz-Übernahme und der europäischen Produktion.
Sammler-Community: Die „Two-Cylinder"-Community ist in den USA besonders stark organisiert, mit jährlichen Treffen wie dem „Tracking the Deere" und dem „Green Country Tractor Show". In Europa sind Oldtimer-Traktorentreffen in Deutschland (z.B. das Lanz-Bulldog-Treffen in Mannheim), Frankreich und den Niederlanden beliebte Anlässe, auf denen John Deere regelmäßig stark vertreten ist.
Fazit
John Deere Oldtimer stehen für über 100 Jahre Traktorengeschichte – vom Petroleum-befeuerten Waterloo Boy von 1914 bis zum kraftvollen 4020 der 1970er Jahre. Die Marke verbindet amerikanische Pionierleistung mit europäischer Produktionstradition durch das Mannheimer Lanz-Erbe.
Für Sammler sind die Zweizylinder-Modelle (Model A, B, D) der klassische Einstieg: erschwinglich, gut dokumentiert und mit hervorragender Ersatzteilversorgung. Seltene Varianten wie der Spoker D oder der Four-Bolt Garden B zählen zu den wertvollsten Traktoren des Sammlermarkts. Der 4020 ist die erste Wahl für alle, die einen Traktor suchen, der sowohl zeigt als auch arbeitet – mit steigender Tendenz bei Preisen für niedrigstündige und gut dokumentierte Exemplare.
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