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Hispano-Suiza

Das spanisch-schweizerische Unternehmen Hispano-Suiza wurde im Jahr 1904 von dem Schweizer Ingenieur Marc Birkigt in Barcelona gegründet. Durch die qualitativ hochwertigen Lösungen des Unternehmens wurde Hispano-Suiza schon bald ein angesehener Konkurrent zu Horch, Maybach, Rolls-Royce und Mercedes.

Hispano-Suiza - Unternehmensgeschichte

Marc Birkigt konnte schon vor der Gründung seines Unternehmens zahlreiche Erfahrungen in Bau und Konstruktion von Automobilen sammeln. Der Markenname ist eine Verbindung der beiden Länder Spanien und Schweiz. Ab 1906 entstanden Personenwagen, Busse, Lastwagen und Bootsmotoren. Barcelonas Straßenbild wurde mehr und mehr von den Hispano-Suiza-Fahrzeugen geprägt. Das führte zu einer Einführung der ersten Verkehrsrichtlinien in Spanien. Seit 1911 produzierte das Unternehmen auch in einem Zweigwerk in Levallois bei Paris. Kurze Zeit später folgte ein weiteres Werk in Bois-Colombes, um die Automobilproduktion weiter auszubauen. Für den Ersten Weltkrieg wurde die Produktion von Flugzeugmotoren wichtiger und schon bald verließ der 130 PS starke Hispano-Suiza V8-Flugmotor in großer Zahl das Werk. Unterdessen tüftelte Birkigt an neuen Automodellen. Ab 1918 verwendete man einen fliegenden Storch als Markenzeichen. Dieser stammt von einem Geschwardesignet eines französichen Kampfpiloten. Sein SPAD-Flugzeug wurde von einem Hispano-Suiza-Motor angetrieben. Hier finden sich Parallelen zu Ferrari. Das springende Pferd der Marke wurde auch von dem Signet eines italienischen Jagdfliegers aufgenommen. Mit dem Beginn des spanischen Bürgerkrieges wurde die Automobilproduktion im Jahr 1936 heruntergefahren und einzelne Werke sogar ganz zum Stillstand gebracht. Von da an stellte man auf die Herstellung von Kriegswaffen um. Im Jahr 1943 verließ der letzte Hispano-Suiza das Werk in Barcelona.

Hispano-Suiza - Klassiker

Seit den 1920er Jahren produzierte Hispano-Suiza die großen Fahrzeuge im französischen Zweigwerk Bois-Colombes bei Paris. Bis 1924 wurden die kleinen Vierzylinder aus der Vorkriegszeit in Spanien produziert. Der 135 PS starke Hispano-Suiza H.6 kam 1919 auf den Markt und wurde bis 1928 produziert. Dieses Modell besaß einen 6,6 Liter Sechszylinder-Motor mit obenliegender Nockenwelle und kostete damals circa 60.000 Reichsmark. Sechszylinder wurden auch ab 1919 für die Modelle Boulogne, Monza, H6c, 46 CV, T56, T49 und weitere Modelle verwendet. Da der Markt von luxuriösen Fahrzeugen so gut wie gesättigt schien, brachte man im Hause Hispano-Suiza im Jahr 1932 den T60 auf den Markt. Dieses Modell verfügte über einen drei Liter großen ohv-Sechszylindermotor. Die Höchstgeschwindigkeit betrug rund 110 Stundenkilometer, über einen Mittelschalthebel konnte man die drei Gänge wechseln. Die Nachfolger des T60 kamen ab 1934 mit dem T60RL und dem T60RLA auf den Markt. Die Nachfolger verfügten über einen längeren Radstand und ein 3,4 Liter großes Triebwerk. Außerdem besaßen sie eine Servohilfe, die mit den hydraulischen Bremsen von Lockheed gekoppelt war.