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Henney Kilowatt Oldtimer kaufen

Der Henney Kilowatt ist ein seltenes Elektrofahrzeug der späten 1950er-Jahre, das auf Basis des Renault Dauphine entstand und sich primär an amerikanische Energieversorger richtete. Mit seiner limitierten Stückzahl gilt er heute als Pionier unter den historischen E-Autos.

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Henney Kilowatt Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Henney Kilowatt

Der Henney Kilowatt wurde zwischen 1959 und 1960 von der Henney Motor Company in den USA gebaut und war ein ambitionierter Versuch, Elektromobilität großflächig einzuführen. Die Basis stammte von der damals in Europa populären Renault Dauphine, auf der man die Karosserieteile übernahm und an die elektrischen Komponenten anpasste. Das Ziel war, ein alltagstaugliches, elektrisches Stadtauto zu bieten – in einer Zeit, in der der Verbrennungsmotor dominierte und Elektroautos hauptsächlich experimentellen Charakter hatten. Die Produktion und Vermarktung richtete sich vor allem an Unternehmen aus der Energiebranche, für die der Kilowatt ein Imageprojekt war und in Tests eingesetzt wurde. Insgesamt wurden nur 47 Fahrzeuge gebaut, wodurch der Kilowatt heute zu den absoluten Raritäten der Automobilgeschichte zählt.

Modellgeschichte des Henney Kilowatt

Der Henney Kilowatt entstand als Einzelprojekt ohne klaren Vorgänger im eigenen Haus. Die technische Basis bildete der Renault Dauphine, von dem Karosserie und viele Fahrwerkskomponenten stammten. Während das erste Modelljahr 1959 noch auf einen einfachen Elektroantrieb setzte und auf eine reduzierte Alltagstauglichkeit ausgerichtet war, erhielt die 1960er-Version ein verbessertes Antriebssystem mit höherer Leistung und erhöhte Reichweite sowie Geschwindigkeit. Nach 1960 fand das Projekt jedoch keinen kommerziellen Erfolg mehr; einen direkten Nachfolger gab es nicht, da die Elektromobilität erst Jahrzehnte später wieder aufgegriffen wurde.

Besonderheiten und Statistik

Mit dem Henney Kilowatt wurde erstmals im Serienmaßstab ein Elektroauto auf dem US-Markt angeboten. Die Entscheidung, den Kilowatt zu entwickeln, beruhte auf der Überlegung, die Vorteile eines Elektroantriebs – leiser Lauf, keine Abgase, weniger Wartung – für urbane Mobilität zu nutzen. Ein weiteres technisches Highlight war die Verwendung einer 72-Volt-Batterieanlage (später 84 Volt), die für damals beachtliche Fahrleistungen sorgte. Zudem ist bemerkenswert, dass die Limousine ein echtes Alltagsauto war und keine reine Testplattform.

Technische Daten

Sondermodelle

Der Kilowatt wurde ausschließlich in einer sehr kleinen Stückzahl als Serienmodell für Energieversorger gefertigt. Da es keine offiziellen Werks-Sondermodelle gab, gelten einzelne Fahrzeuge mit erhalten gebliebenen Originalkomponenten oder besonderer Historie als besondere Sammlerstücke.

Motorisierung, Fahrverhalten und Technik

Durch seinen Elektromotor zeigte der Henney Kilowatt im städtischen Betrieb ruhige und nahezu vibrationsfreie Fahreigenschaften – ein Novum für die damalige Zeit. Die Beschleunigung war vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten überzeugend, während die 60 Meilen Höchstgeschwindigkeit für Innerstädtisch und Kurzstrecke ausreichend waren. Ein Getriebe wie bei vergleichbaren Verbrennern war nicht erforderlich, da der Elektromotor sein Drehmoment nahezu sofort bereitstellte. Da es nur eine Handvoll Kilowatts gab, ist jeder erhaltene Wagen für sich ein echtes Unikat mit identischer Technik.

Interieur, Komfort, Exterieur und Design

Das Karosseriedesign stammte fast vollständig vom Renault Dauphine, was dem Kilowatt seine rundliche, klassische Linienführung mit französischem Charme verlieh. Innen dominierte Funktionalität mit einfachem Armaturenbrett und schnörkelloser Ausstattung. Hinzu kam, je nach Ausführung, eine auf damalige Elektrofahrzeugtechnik angepasste Instrumentierung. Originale Fahrzeuge aus Erstbesitz weisen oftmals noch spezielle Schalter und Anzeigen zur Batteriekontrolle auf, die bis heute den speziellen Charakter unterstreichen.

Zusammenfassung

Der Henney Kilowatt markiert einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Elektromobilität, lange bevor das Thema massentauglich wurde. Mit seinen wenigen gebauten Exemplaren und der Technik auf Basis des Renault Dauphine bleibt er ein gut dokumentiertes Beispiel für frühen Pioniergeist im Automobilbau – relevant besonders für Sammler und Technikinteressierte, die sich für seltene Elektroklassiker interessieren.