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Heinkel Oldtimer kaufen

Heinkel steht für innovative Technik und mutiges Automobildesign aus der Nachkriegszeit. Besonders die Heinkel Kabine und die vielseitigen Tourist-Roller heben sich als technische Meisterwerke der 1950er Jahre ab – kompakt, robust und bei Kennern ausgesprochen begehrt.

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Bild 1/15 von Heinkel Kabine 150 (1958)
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1958 | Heinkel Kabine 150

1958 Heinkel Kabine 154 '58

13.950 €
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"Heinkel" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Heinkel" machen.

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Bild 1/15 von Heinkel Kabine 150 (1958)

1958 | Heinkel Kabine 150

1958 Heinkel Kabine 154 '58

16.950 €vor 3 Monaten
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Bild 1/50 von Heinkel Trojan 200 (1960)

1960 | Heinkel Trojan 200

Preis auf Anfrageletztes Jahr
🇮🇹
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Bild 1/30 von Heinkel Trojan 200 (1959)

1959 | Heinkel Trojan 200

Heinkel Kabine T 153 S TÜV NEU

18.900 €vor 2 Jahren
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Bild 1/12 von Heinkel Trojan 200 (1963)

1963 | Heinkel Trojan 200

Heinkel Trojan

Preis auf Anfragevor 2 Jahren
🇬🇧
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Bild 1/20 von Heinkel Kabine 200 (1958)

1958 | Heinkel Kabine 200

Sonstige Marken Heinkel Kabinenroller, Schöner Zustand

21.500 €vor 4 Jahren
🇩🇪
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Bild 1/9 von Heinkel Trojan 200 (1936)

1936 | Heinkel Trojan 200

17.129 €vor 5 Jahren
🇬🇧
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Bild 1/12 von Heinkel Trojan 200 (1964)

1964 | Heinkel Trojan 200

23.500 €vor 5 Jahren
🇩🇪
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Bild 1/8 von Heinkel Trojan 200 (1965)

1965 | Heinkel Trojan 200

1965 Trojan 200

18.995 €vor 5 Jahren
🇬🇧
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Bild 1/13 von Heinkel Kabine 200 (1956)

1956 | Heinkel Kabine 200

Oldtimer Overige

14.950 €vor 6 Jahren
🇳🇱
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Bild 1/15 von Heinkel Kabine 200 (1958)

1958 | Heinkel Kabine 200

Sonstige Marken Andere Heinkel Kabinenroller, Schöner Zustand

22.500 €vor 6 Jahren
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Bild 1/15 von Heinkel Kabine 150 (1958)

1958 | Heinkel Kabine 150

Sonstige Marken

22.500 €vor 6 Jahren
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Geschichte von Heinkel

Die Heinkel Flugzeugwerke aus Stuttgart-Zuffenhausen sind untrennbar mit der deutschen Luftfahrtgeschichte verbunden. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Flugzeugproduktion durch alliierte Beschränkungen ausgesetzt war, richtete sich Heinkel neu aus: Statt Bombern entstanden anspruchsvoll konstruierte Motorroller und Kleinstwagen. Ernst Heinkel prägte mit technischen Innovationen und Improvisationskunst einen neuen, zivilen Weg. Die Produktion kleiner Automobile begann 1956, wurde aber nach wenigen Jahren 1958 verkauft – fortlaufend erfolgte die Fertigung unter Lizenz, etwa durch Trojan Cars in Großbritannien und Los Cedros in Argentinien bis 1965.

Modellreihen von Heinkel

Heinkel brachte nach dem Krieg drei Haupttypen auf die Straße: den 150, den 153 sowie den vierrädrigen Typ 154. Die Modelle Kabine 153 und 154 zählen zu den klassischen Microcars und liefen als Dreirad- sowie als Vierradausführung. Die Tourist-Motorroller-Serien – etwa die populäre 103A-1 – glänzten durch Alltagstauglichkeit und technische Raffinesse. Als Nachfolger der frühen Rollerbaureihen setzten die Motorroller und Kabinenfahrzeuge neue Maßstäbe bei Kleinstfahrzeugen. Die Rechte an der Fahrzeugherstellung wurden weiterverkauft, vor allem nach Großbritannien und Argentinien, was den internationalen Erfolg der Heinkel-Ideen unterstreicht.

Besonderheiten und Highlights der Heinkel-Modelle

Heinkel-Fahrzeuge stechen im Vergleich zu anderen Nachkriegs-Microcars durch ihre präzise Ingenieurskunst heraus. Besonders markant: Fronttür-Einstieg, spartanisches, aber zweckmäßiges Interieur, robuste Einzylindermotoren und niedriges Eigengewicht. Die Motorroller boten serienmäßig einen Gepäckraum unter dem Sitz, elektrischem Starter, mehrfach auswählbare Farben und originelles Zubehör wie Sturzbügel oder Faltdächer. Die Heinkel Kabine verfügte als einer der wenigen Microcars über einen Rückwärtsgang und wurde auch mit Vierradausführung gebaut.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlerstücke

Von besonderem Stellenwert bei Sammlern sind die Dreirad- und Vierrad-Ausführungen der Kabine, die sogenannten Typen 153 und 154. Die unter der Marke Trojan in Lizenz gefertigten Modelle aus Großbritannien unterscheiden sich z. B. durch Detailänderungen bei Beleuchtung und Innenausstattung. Werksseitige Kombinationen wie das Gespann Heinkel Tourist mit Royal-Seitenwagen oder farblich abgestimmte Sonderlackierungen gelten heute als gesuchte Raritäten. Im Zubehör waren bereits in den 50er Jahren versiegelte Ersatzteilpakete für Langstrecken erhältlich.

Schwachstellen und typische Probleme

Für Heinkel-Kabinen und Motorroller sind Korrosionsprobleme am Blech sowie Verschleiß an Schaltmechanik, Gummilagern und Dichtungen typische Themen. Die einfache Technik bleibt robust, fordert aber regelmäßige Schmierung und Pflege. Gerade die seltenen Rückwärtsgänge am Kabinenroller verlangen Aufmerksamkeit, Getriebe und Vergaser benötigen präzise Einstellung. Ersatzteile für Originalmodelle finden sich dank Nachfertigungen und engagierter Clubs weiterhin am Markt.

Motorisierung, Getriebe und Fahrverhalten

Heinkel-Roller wie der 103 A1 bieten für ihre Klasse überdurchschnittliche 9,5 PS aus Einzylinder-Viertakt-Technik, vibrationsarm gelagert, per 4-Gang-Schaltgetriebe harmonisch abgestimmt. Die Heinkel Kabine mit ihrem kräftigen 198-ccm-Motor und 10 PS erreicht zuverlässig Geschwindigkeiten bis 87 km/h – eine herausragende Leistung für einen Kleinstwagen der 50er. Dank geringem Gewicht und kompakter Bauform fahren sich beide Modelltypen wendig und effizient. Besonders sticht die Dreirad-Konstruktion heraus, die ein agiles Handling im Stadtverkehr ermöglicht. Der Vierrad-Typ 154 gilt als komfortabler und stabiler bei höheren Geschwindigkeiten. Besonders gefragt ist aktuell der Typ 154, wie die Marktanteile belegen. Die Tourist-Serie punktet mit Alltagstauglichkeit und wartungsfreundlicher Technik.

Design, Farbvarianten, Ausstattung

Das sachliche, von der Luftfahrt inspirierte Design vermittelt das Gefühl einer Cockpit-Kanzel, besonders bei den Kabinenmodellen. Farblich bot Heinkel eine breite Palette: Von hellgrau/dunkelgrau über schwarz mit rotem Sattel, saharagelb-schwarz bis zu rotgrau – eine für die Epoche ungewöhnliche Vielfalt. Sitzbezüge und Faltdächer setzten Akzente. Die Ausstattung reichte von praktischem Gepäckraum bis zum ab Werk angebotenen Windabweiser. Instrumente integriert ins Lenkrad oder ins Knieschild unterstreichen den technikorientierten Ansatz. Sonderzubehör und kombinierbare Royal-Seitenwagen verstärkten den individuellen Charakter.

Weitere Besonderheiten

Heinkel-Fahrzeuge wurden für unterschiedliche Märkte gebaut und beispielsweise mit Moped-Kennzeichen betrieben, um steuerliche Vorteile zu nutzen. Der Vertrieb führte bis in Benelux-Staaten und Großbritannien, Lizenzmodell Trojan wurde abweichend ausgestattet. Ersatzteile, Zubehör und Nachfertigungen sind weiterhin verfügbar, unterstützt durch aktive Clubs und Szenen. Die ausgeprägte technische Dokumentation erleichtert Restauration und Unterhalt.

Zusammenfassung

Heinkel-Oldtimer verbinden Luftfahrt-Know-how mit einzigartigen Mobilitätskonzepten der 1950er Jahre. Mit präziser Ingenieurskunst, eigenständiger Formensprache und robusten Einzylindermotoren stehen Heinkel Kabine und Tourist-Modelle für Fahrspaß und Sammlerwert. Wer Charme, Geschichte und zugängliche Technik sucht, findet im Heinkel ein begehrenswertes Stück Automobilgeschichte.