Fuldamobil Typ S7 Oldtimer kaufen

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Fuldamobil Typ S7
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Fuldamobil S-7

Beim Fuldamobil S-7 handelte es sich um einen sogenannten Kleinstwagen, der von 1957 bis 1969 von der Elektromaschinenbau Fulda GmbH gebaut wurde. Diese Fahrzeuge waren sowohl als Hinterrad-Schmalspur-Ausführung oder als Dreirad erhältlich.

Die Geschichte des Fuldamobil S-7

Das Fuldamobil S-7 wurde von der um 1950 gegründeten Elektromaschinenbau Fulda GmbH produziert. Das Unternehmen hatte sich auf die Entwicklung von motorisierten Dreirädern spezialisiert. Mit ihren minimalistischen Karosserien fielen diese Fahrzeuge im Straßenverkehr sofort auf. Diese Modelle gehen auf den Konstrukteur und Journalist Norbert Stevenson zurück. Das Unternehmen setzte zunächst auf reine Dreiräder, wobei an der Hinterachse lediglich ein Rad montiert war. Später wurde ein zweites Hinterrad mit einem geringen Abstand zueinander integriert, so dass sich hieraus die Schmalspur-Ausführung entwickelte. Die Leistungen dieser Wagen lag zwischen 6,5 und 10,2 PS. Diese Modelle wurden von der Bevölkerung gerne als Cellokasten bezeichnet. Hergestellt wurden diese Autos aus Aluminium und später aus Kunststoff. Das Fuldamobil S-7 gehörte auch zu den ersten Fahrzeugen, die über einen sogenannten negativen Lenkrollradius verfügten. Die Elektromaschinenbau Fulda GmbH baute von 1951 bis 1969 insgesamt nur 2.900 Fahrzeuge. Das Fuldamobil S-7 wurde 1957 als Nachfolgemodell des S-6 vorgestellt. Die Produktion wurde 1969 ohne Nachfolger jedoch eingestellt.

Die Besonderheiten des Fuldamobil S-7

Das Fuldamobil S-7 besaß eine rundliche, zigarrenförmige Karosserie, die komplett aus Polyester gefertigt war. Von der breiteren Vorderfront verlief diese über die Fahrgastzelle zum Heck hin spitz zu. Es handelte sich um einen zweitürigen Kleinstwagen, der mit seiner geschlossenen Karosserie immerhin Platz für 4 Personen bot. Besonderes Herausstellungsmerkmal dieser Fahrzeuge waren die an der B-Säule angeschlagenen Türen. Der Türgriff befand sich folglich direkt hinter dem vorderen Kotflügel. Der Kofferraum befand sich vorne. Die ersten Fuldamobil S-7 besaßen eine glatte Front mit zwei kleinen Frontscheinwerfern. Um das Erscheinungsbild an die übrigen Fahrzeughersteller etwas anzupassen, wurden die Fahrzeuge 1965 infolge einer Modellpflege mit einer Kühlergrillattrappe ausgestattet. Neben der Limousine wurde bis 1965 auch ein zweisitziger Roadster produziert.

Die Motorisierung des Fuldamobil S-7

Dieses Kleinstfahrzeug war mit einem Hinterradantrieb ausgestattet. Angetrieben wurde es über einen luft- und gebläsegekühlten Einzylinder-Zweitaktmotor. Die Motoren stammten vom Motorenhersteller Fichtel & Sachs und verfügten mit ihren 191 ccm Hubraum über eine Leistung von 10 PS. Ab 1965 wurde ein Einzylinder-Viertaktmotor von Heinkel eingesetzt. Dieser Motor verfügte über einen Hubraum von 198 ccm und leistet ebenfalls 10 PS. Die Motoren waren direkt vor der Hinterachse montiert und trieben die beiden eng zusammenstehenden Hinterräder an. Neben dieser Schmalspurausstattung war das Fuldamobil S-7 aber auch als reines Dreirad mit nur einem Hinterrad erhältlich. Während die Geschwindigkeit des Fichtel & Sachs Motors bei 80 km/h lag, betrug die Höchstgeschwindigkeit des Heinkel-Motors 85 km/h. Die ersten Modelle wurden für 3.100 DM angeboten und 440 Mal gebaut. Ab 1965 kostete das Fuldamobil S-7 mit neuem Motor 3.450 DM und wurde rund 260 Mal hergestellt.