Dellow Mk II Oldtimer kaufen
Der Dellow Mk II steht für britischen Leichtbau und puristischen Motorsport der frühen 1950er Jahre. Dieser Klassiker überzeugt mit einer kompromisslosen Bauweise, die ganz auf Trial-Wettbewerbe ausgelegt war, und spricht damit gezielt Fahrer an, die technisches Fahrgefühl und einfaches, aber cleveres Engineering schätzen.
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1955 | Dellow Mk II B
Dellow MkIIb Supoercharged Trials Car
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Fahrzeug inserierenDellow Mk II Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Dellow Mk II
Anfang der 1950er Jahre entwickelte die kleine britische Manufaktur Dellow den Mk II gezielt als Sport- und Trialfahrzeug. Die Firmengründer Ken Delingpole und Ron Lowe starteten 1949 mit dem Bau von Allrad-getriebenen Leichtgewichten, die im Trial-Sport für besondere Erfolge sorgten. Der Mk II wurde dabei zum populärsten Vertreter der Marke. Er setzte verstärkt auf Aluminium für den Aufbau und nutzte Komponenten von Ford wie Motor und Achsen – ein typisches Beispiel für britisches Engineering jener Zeit. Das Fahrzeug wurde insbesondere von privaten Motorsportlern eingesetzt, die auf niedrige Anschaffungskosten und eine einfache Ersatzteilversorgung Wert legten.
Modellgeschichte
Der Dellow Mk I bildete die Basis und wurde bereits ab 1949 gebaut. Mit Einführung des Mk II verfeinerte Dellow das Konzept: Verbesserte Rahmenkonstruktion, eine noch leichtere Karosserie und Detailoptimierungen für die Anforderungen im Offroad-Einsatz. Einen direkten Nachfolger gab es nicht, vielmehr entstanden mit dem Mk III und später Mk V weitere Varianten, die allerdings nur geringe Verbreitung fanden. Die Mk II-Baureihe blieb die verbreitetste und prägendste Dellow-Generation.
Besonderheiten des Dellow Mk II
Der Dellow Mk II zeichnet sich durch seine kompromisslose Konstruktion für Trial-Wettbewerbe aus. Er vereint einen stabilen Kastenrahmen mit einer leichten Aluminiumkarosserie und setzt auf Komponenten aus dem Ford-Regal. Typisch ist das spartanische Interieur ohne überflüssigen Komfort: reduziert auf das Wesentliche, um Gewicht zu sparen. Ein besonders prägender Aspekt ist die Option auf verschiedene Motorversionen und Hinterachsübersetzungen, die gezielt für den Motorsport angepasst werden konnten.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlerstücke
Spezielle Werksumbauten mit verstärktem Fahrwerk oder modifizierter Motorkühlung wurden teilweise für Ausdauereinsätze gefertigt. Solche individuell modifizierten Exemplare sind heute besonders gesucht, da sie Motorsport-Historie mit einzigartigen Details kombinieren.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Das extrem reduzierte Konzept des Dellow Mk II hat den Vorteil, dass Schwachstellen rasch identifiziert und meist mit Standardteilen aus dem Ford-Programm behoben werden können. Typische Problemstellen sind jedoch der Chassisbereich im Bereich der Schweißnähte sowie die Anfälligkeit für Korrosion unter der Aluminiumbeplankung – oft Folge mangelhafter Pflege. Die Bremsanlage braucht regelmäßige Wartung, ebenso die Schmierstellen der Aufhängung, speziell im Offroad-Betrieb.
Motor, Fahrverhalten, Getriebe und Handling
Mit seinem geringen Eigengewicht und den kraftvollen Seitenventil-Motoren von Ford ist der Dellow Mk II ein echtes Spaßgerät auf kleinen Landstraßen und im Gelände. Die Beschleunigung liegt weit über dem Durchschnitt vergleichbarer 1950er-Konstruktionen; speziell im niedrigen Drehzahlbereich spricht der Motor direkt an. Das Fahrwerk ist straff gefedert, die Lenkung sensibel abgestimmt. Im Trial zeigt sich seine hervorragende Traktion, bergauf wie bergab, auch abseits befestigter Wege. Beliebt sind besonders Fahrzeuge mit dem stärkeren Ford 100E-Motor (angeregt auf etwa 35 PS) sowie Ausführungen mit gemäßigtem Differential für besseren Vortrieb bei Trials.
Innenraum, Komfort, Exterieur und Design
Die Karosserie des Mk II bleibt puristisch: Keine Zierleisten, sichtbare Nieten, alles dem Zweck untergeordnet. Typisch sind die offenen Kotflügel, ein minimalistisches Cockpit mit zentralem Kombiinstrument und original Spint-Sitze aus Aluminium. Lackierungen im klassischen British Racing Green oder in gedecktem Silber sind historisch belegt, Sonderfarben gab es auf Kundenwunsch. Extras wie Überrollbügel oder Zusatzscheinwerfer waren für Motorsportzwecke nachrüstbar. Der Mk II verzichtet völlig auf Komfort und richtet sich gezielt an Fahrer, die Funktionalität und ein authentisches Motorsport-Erlebnis suchen.
Weitere Besonderheiten
Eine Besonderheit des Mk II ist die flexible Adaptierbarkeit: Zahlreiche Fahrzeuge wurden im Laufe der Zeit von ihren Besitzern selbstständig umgebaut oder verbessert – etwa durch modernisierte Zündanlagen oder alternative Vergaser. Viele Dellow Mk II existieren daher heute in individuellen Ausprägungen, was jede Fahrzeughistorie einzigartig macht.
Zusammenfassung
Der Dellow Mk II steht für kompromisslosen Motorsportklassiker und ist ein echtes Liebhaberstück aus britischer Produktion. Besonders Motorsport-Enthusiasten, die reduzierte Technik und authentisches Fahrerlebnis schätzen, finden in diesem Modell ein faszinierendes Stück Automobilgeschichte.