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Bitter CD

Der Bitter CD war ein Sportwagen des deutschen Automobilherstellers Bitter, der von 1973 bis 1979 hergestellt wurde.

Die Entwicklung des Bitter CD

Beim Bitter CD handelte es sich indirekt um einen Nachfolger des Intermeccanica Italia, einen italienischen Sportwagen mit Kunststoffkarosserie. Nachdem es zu ersten Zusammenarbeiten zwischen Erich Bittner und dem Hersteller Intermeccanica kam und diese nicht wie gewünscht verlief, entschied sich Bittner für die Produktion eines eigenen Sportwagens. Zu diesem Zwecke tat er sich mit Opel und dem Karosseriebauer Baur zusammen, das Ergebnis dieser engen Zusammenarbeit war der Bitter CD – Opel versprach sich von dem Projekt einen Prestigezuwachs, da für die Produktion Bauteile des Herstellers verwendet werden sollten. Letztendlich nutzte der Bitter CD die Antriebstechnik des Opel Diplomat, bei den ersten Entwicklungen der selbsttragenden Karosserie war der Hersteller ebenfalls beteiligt, die Details wurden von Baur geplant und durchgeführt. Beim Design der Karosserie waren mehrere Personen beteiligt, nachdem der Wagen bei der IAA im Jahr 1969 präsentiert wurde und auf positive Resonanz stieß, wurde der italienische Designer Pietro Frua beauftragt, eine serienmäßige Version des Fahrzeugs zu kreieren.

Der Bitter CD im Detail

Das Ergebnis Fruas Arbeit wurde schließlich ein Jahr später auf dem Pariser Autosalon präsentiert, zu diesem Zeitpunkt trug der Wagen den Namen Frua CD. Nach der Präsentation wurde der Wagen seitens Opel ausgiebig geprüft und unter Mithilfe Erich Bitters erneut optisch überarbeit. Das Endergebnis wies einige deutliche Parallelen zum Maserati Ghibli auf – einer Kreation des legendären Giorgetto Guigiaros. Der fertigte Bitter CD wurde im September des Jahres 1973 auf der IAA präsentiert und trug den Namen Bitter Diplomat CD – auf vielfachen Kundenwunsch entfiel der Namenszusatz „Diplomat“ und es blieb Bitter CD. Die erste Ölkrise ließ viele ursprünglich Interessierte wieder Abstand vom Fahrzeug nehmen, dennoch verkauften sich im ersten Jahr der Produktion 70 Exemplare. Der Bitter CD war mit einem 5,4-Liter-Achtzylinder-Chevrolet-Motor angeboten, der baugleich auch im Opel Diplomat verbaut wurde. Der Motor leistete 230 PS, der Verkaufspreis des Wagens betrug 60.000 DM. Insgesamt entstanden 395 Exemplare des Bitter CD, zu den Käufern gehörten unter anderem Rosi Mittermeier, Heino und Erich Ribbeck. Abgelöst wurde der Wagen durch den Bitter SC, der von 1981 bis 1989 gebaut wurde.