Standard Vanguard Oldtimer kaufen
Der Standard Vanguard markiert für die britische Marke Standard einen radikalen Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg: Ab 1947 setzte das Modell auf fortschrittliches Design und Technik, die Maßstäbe für Mittelklassefahrzeuge setzten. Für Sammler und Kenner ist der Vanguard heute ein interessantes Kapitel britischer Automobilgeschichte.
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Fahrzeug inserieren"Standard Vanguard" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Standard Vanguard" machen.
1962 | Standard Vanguard Luxury Six
1962 Standard Vanguard Vignale Luxury
1952 | Standard Vanguard Phase I
1951 | Standard Vanguard Phase I
Standard Vanguard
1954 | Standard Vanguard Phase II
Standard Vanguard Phase II Saloon
1959 | Standard Vanguard Vignale
Online live auction – 23rd May 2020. Estimate: no reserve
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Fahrzeug inserierenGeschichte des Standard Vanguard
Mit der Einführung des Standard Vanguard im Juli 1947 wagte die Standard Motor Company einen mutigen Schritt in eine neue Ära. Der Vanguard war das erste Nachkriegsmodell des Herstellers und unterschied sich grundlegend von allen Vorkriegskonstruktionen. Statt auf Altbewährtes zu setzen, brachte Standard mit dem Vanguard eine völlig neue Karosserieform und Technik auf den Markt, die als eine der modernsten ihrer Zeit galt. Die Produktion lief bis 1963 in drei unterschiedlichen Baureihen und legte somit den Grundstein für zahlreiche weitere Modelle und Untermarken innerhalb des Konzerns.
Modellgeschichte des Standard Vanguard
Der Standard Vanguard wurde von 1947 bis 1963 in drei Generationen gefertigt. Die erste Baureihe setzte Maßstäbe im britischen Automobilbau mit ihrer eigenständigen Pontonform. Ab den 1950er-Jahren folgten konservativer gestaltete Nachfolger, die teils mit Schwestermodellen wie dem Triumph Renown verwandt waren. Einen direkten Vorgänger gab es nicht, da der Vanguard als komplette Neukonstruktion konzipiert wurde. Nachfolger im Portfolio war faktisch kein Modell, da die Marke Standard in den 1960ern nach und nach in Triumph aufging.
Besonderheiten des Standard Vanguard
Der erste Vanguard galt mit seiner modernen Pontonkarosserie als stilistischer Vorreiter in Großbritannien. Besonders auffällig war auch das damals fortschrittliche Raumangebot für Passagiere und Gepäck. Die zweiten und dritten Baureihen zeigten ein konservativeres Design, setzten aber weiterhin auf robuste Technik und Komfort. Auffällig im Marktumfeld: In unserer Datenbank machen die Vanguard-Modelle 100 % aller Standard-Oldtimerangebote und Nachfragen aus, was die außergewöhnliche Position des Modells in der Geschichte von Standard unterstreicht.
Technische Daten des Standard Vanguard
Sondermodelle und Sammlervarianten des Standard Vanguard
Einige Versionen des Vanguard wurden als Limousinen, Kombi (Estate) sowie als Lieferwagen (Van) angeboten, was zur Vielseitigkeit der Baureihe beitrug. Besonders die frühen Kombi-Ausführungen und Exportvarianten mit Linkslenkung genießen heute unter Sammlern ein erhöhtes Interesse, da sie seltener am Markt zu finden sind.
Schwachstellen und bekannte Probleme beim Standard Vanguard
Spezifische Schwachstellen sind nicht einzeln aufgeführt. Wie bei vielen britischen Klassikern dieser Ära sollte verstärkt auf Korrosion an der Karosserie sowie den Zustand der Elektrik und der Antriebskomponenten geachtet werden. Ersatzteile für den Vanguard sind aufgrund der Produktionszahlen noch häufig erhältlich, allerdings empfiehlt sich eine sorgfältige Begutachtung speziell bei seltenen Kombi- oder Nutzfahrzeugvarianten.
Motorisierung, Fahrverhalten und Technik
Der Vanguard wurde vor allem mit langlebigen Vierzylindermotoren ausgeliefert, die eine solide Leistung für die damalige Mittelklasse boten. Die ersten Modelle galten als verlässlich, einfach zu warten und boten guten Alltagskomfort. Mit konventionellem Heckantrieb, präziser Lenkung und ausgewogenem Fahrwerk war der Vanguard für lange Strecken ausgelegt und sprach Privatkunden wie Behörden an.
Bekannte Modellvarianten:
- Standard Vanguard Phase 1 (1947–1953): 2088 cm³, 68 PS, hydraulische Trommelbremsen, charakteristische Pontonkarosserie
- Standard Vanguard Phase 2 (1953–1955): Verbesserte Karosserie, gesteigerter Komfort, Detailverbesserungen
- Standard Vanguard Phase 3 (1955–1963): Überarbeiteter Vierzylinder, modernisierte Linienführung, erstmals auch mit Dieselmotoren lieferbar Standard Vanguard Phase 1, Phase 2, Phase 3
Innenraum, Komfort und Designmerkmale des Standard Vanguard
Der Innenraum aller Vanguard-Generationen ist geprägt von solider britischer Handwerkskunst der Nachkriegsjahre. Während die erste Serie durch schlichte Armaturen und praktische Stoffausstattung auffällt, wurden spätere Modelle mit hochwertigeren Materialien, einem übersichtlicheren Armaturenbrett und besserer Geräuschdämmung ausgeliefert. Im Außenbereich sticht vor allem die eigenständige Pontonform der ersten Serie heraus. Spätere Modelle besitzen ein zurückhaltenderes, dennoch klassisch-elegantes Design. Besonderheiten wie große Chromstoßstangen, dezente Kühlergrills und spezielle Farbkombinationen waren je nach Baujahr und Ausführung verfügbar.
Weitere Besonderheiten und Marktposition
Trotz der relativ langen Bauzeit und der damals hohen Stückzahlen des Vanguard sind heute Fahrzeuge in gutem Originalzustand immer seltener auf dem deutschsprachigen Markt anzutreffen. Länderspezifische Varianten und Exportmodelle bieten zusätzliche Sammlerinteressen, etwa Rechts- und Linkslenker oder Ausstattungsdetails für Überseemärkte.
Zusammenfassung
Der Standard Vanguard verkörpert den britischen Automobil-Neuanfang der Nachkriegszeit und steht heute als Sinnbild für technische Innovation und eigenständiges Design mitten im Wandel der 1950er- und 1960er-Jahre. Mit seinen Varianten deckte er ein breites Nutzerspektrum ab und bleibt bis heute das Kernmodell der Marke Standard für Oldtimerfreunde und -sammler.