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Matra MS120 Oldtimer kaufen

Der Matra MS120 ist ein puristischer Formel-1-Rennwagen, der von 1970 bis 1972 die Grand Prix-Szene prägte. Dieses Fahrzeug ist ein echtes Stück Motorsportgeschichte, das eng mit der Entwicklungsphase des französischen Rennstalls Matra verbunden ist.

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Geschichte des Matra MS120

Der Matra MS120 wurde erstmals 1970 präsentiert und markiert das Ende der selbstständigen Formel-1-Aktivitäten des französischen Herstellers Matra. Entwickelt für den Großeinsatz in der Weltmeisterschaft, setzte Matra neue technologische Akzente und brachte Innovationen, die das Bild des Motorsports damals maßgeblich beeinflussten. In verschiedenen Konfigurationen lief der MS120 bis zur Saison 1972 und trug dazu bei, Matras Ruf als Innovator im Motorsport zu festigen.

Modellgeschichte

Als sechstes und letztes Formel-1-Modell von Matra ersetzte der MS120 die vorherigen MS80/84-Modelle und bildete den Abschluss der eigenständig entwickelten Grand Prix Wagen aus Vélizy. Nach dem MS120 zog sich Matra als Werksteam aus der Formel 1 zurück, was diesem Modell eine besondere Bedeutung innerhalb des Matra-Portfolios verleiht.

Besonderheiten des Matra MS120

Der Matra MS120 ist unter Wettbewerbsbedingungen entstanden und zeigte sich durch technische Innovation und französische Ingenieurskunst auf höchstem Niveau. Besonders sein Einsatzspektrum über mehrere Saisons hinweg und die Fähigkeit, immer wieder neu an die Anforderungen des Motorsports angepasst zu werden, stechen hervor.

Technische Daten

Sondermodelle

Vom Matra MS120 existieren mehrere Evolutionsstufen (z. B. MS120A, MS120B, MS120C, MS120D), die jeweils technische Verbesserungen hinsichtlich Aerodynamik, Fahrwerk und Motorleistung beinhalteten. Jede Variante wurde speziell entwickelt, um den wechselnden Herausforderungen der Rennsaison gerecht zu werden.

Schwachstellen & Bekannte Probleme

Da es sich um ein reines Rennfahrzeug handelt, stehen Ersatzteile und periodengerechte Wartung im Vordergrund. Der V12-Motor erfordert spezialisierte Pflege und Instandhaltung, dazu kommt die Komplexität bei der Ersatzteilbeschaffung für Monocoque- und Fahrwerkskomponenten. Wer einen MS120 bewegt oder erhalten möchte, sollte über fundiertes technisches Verständnis sowie gute Kontakte zum Rennsport verfügen.

Motor, Fahrverhalten und Technik

Der quer verbaute Matra-V12 liefert ein beeindruckendes Klangbild und drehfreudige Leistung. Balsam für Motorsportenthusiasten: Das Fahrwerk bietet ein präzises Handling, typisch für einen Wagen der Grand Prix Ära. Durch das geringe Gewicht und das Fahrwerkslayout ist das Fahrverhalten agil, aber anspruchsvoll. Die auf Rennstreckeneinsatz ausgelegte Übersetzung und Bremsanlage lassen Straßenbetrieb kaum zu.

Bekannte Referenzmodelle: Die Varianten MS120A bis D unterschieden sich vor allem in Aerodynamik und Motorausbaustufen, sind deshalb technisch jeweils eigenständig. Besonders bekannt ist der MS120B, der bei mehreren Grand Prix-Rennen 1971 eingesetzt wurde und in verschiedenen Details modifiziert wurde, um auf die Konkurrenz zu reagieren.

Innenraum, Komfort und Design

Der Matra MS120 beeindruckt durch die typische Linienführung von Formel-1-Fahrzeugen der frühen 1970er Jahre: Flach, spartanisch, kompromisslos. Das Chassis besteht aus einer Monocoque-Konstruktion, die Leichtbau und Sicherheit vereint. Im Cockpit dominiert Funktionalität – dünnes Lederlenkrad, analoge Rundinstrumente, Sitzschale aus Aluminium. Die Lackierung war traditionell französisch-blau mit Sponsoren-Branding. Sonderausstattungen beschränkten sich auf Renntypische Anpassungen wie Aerodynamikpakete oder leichtgewichtige Komponenten.

Sonstiges

Der MS120 ist wegen seiner Motorsporthistorie ein Blickfang auf jeder Oldtimer-Veranstaltung und meist Teil von Museums- oder Privatsammlungen mit Fokus auf historische Formel-1-Fahrzeuge.

Zusammenfassung

Der Matra MS120 markiert einen Schlusspunkt in der Geschichte des französischen Grand Prix-Rennsports. Für Enthusiasten von historischen Rennwagen bietet er authentische Technik und Exklusivität. Wer sich für einen Matra MS120 interessiert, taucht tief ein in die Welt der Formel 1 der frühen 1970er Jahre – mit allen Herausforderungen und Faszinationen, die ein solches Fahrzeug mitbringt.