1960 | Alfa Romeo Giulietta Spider Veloce
Sehr originales Exemplar, Technik komplett NEU, 4 Besitzer, Historie Lückenlos
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Sehr originales Exemplar, Technik komplett NEU, 4 Besitzer, Historie Lückenlos
Mit der Einführung der Giulietta etablierte Alfa Romeo die Formel „kleines Auto, große Leistung“, die fortan die besten Modelle der Mailänder Marke prägen sollte. Als erste der Giuliettas debütierte das von Bertone gestaltete Giulietta Sprint Coupé im April 1954 auf dem Turiner Autosalon. Angetrieben wurde es von einer 1,3-Liter-Version aus Vollaluminium von Alfas klassischem Twin-Cam-Vierzylinder, konstruiert vom ehemaligen Ferrari-Ingenieur Giuseppe Busso. Dieser damals konkurrenzlose Motor leistete 80 PS im regulären Spider und 90 PS in der später folgenden Veloce-Version.
Unser Fahrzeug / Technik komplett überholt!
Das hier angebotene Fahrzeug ist ein Interimsmodell aus dem Jahr 1960, das bereits über das überarbeitete 4-Gang-ZF-Getriebe verfügt. Es besitzt ein aufliegendes Verdeck zum schnelleren Verschließen sowie die kleinen, eleganten Rückleuchten, die später durch längliche, durchgehende Leuchten ersetzt wurden.
Der Giulietta Spider Veloce unterscheidet sich vom normalen Modell durch eine elektrische Benzinpumpe, z**wei Weber-40-DCOE2-Vergaser, einen höher verdichteten Zylinderkopf, einen Fächerkrümmer, andere Instrumente sowie einen „Special“-Hupenknopf. **Insgesamt ergibt sich dadurch eine Mehrleistung von 10 PS gegenüber dem Serienmodell.
Unser* Alfa Romeo Giulietta Spider *ist „colour and matching numbers“ und verfügt über eine zu 100 % nachvollziehbare Historie mit Nachweisen bis zum Erstbesitzer. Der Wagen wurde am 9. August 1960 produziert und am 14. Juli 1961 an den Hauptimporteur in Boulogne-Billancourt bei Paris, Frankreich, ausgeliefert. Am 12. September 1961 wurde er von Charles LESAGE, Doktor der Medizin, mit dem Kennzeichen 6392CJ59 zugelassen. Die Familie Lesage betrieb in Bailleul eine Apotheke, die bis heute existiert.
Am 10. April 1963 wurde das Fahrzeug an Maurice FERRY, einen Taxifahrer (Kennzeichen 6392CJ59), verkauft. Dieser veräußerte es später an Roger HOTTELART, einen Mechaniker aus Poix-du-Nord bei Lille, der den Wagen bis 1972 behielt. Anschließend wurde das Fahrzeug in die Region Savoyen verkauft, wo es von dem Sammler Ghislaine Jaffrelot unter dem Kennzeichen 289SR73 zugelassen wurde. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Wagen noch im vollständigen Originalzustand.
Nach dem Tod von Herrn Jaffrelot wurde das Fahrzeug 2024 von einem deutschen Sammler und Enthusiasten erworben und nach Deutschland importiert. Das Auto verfügt noch heute über das erste Interieur: Fußmatten, Seitenverkleidungen und Sitze befinden sich im Originalzustand. Der Lack ist teilweise noch im Erstlack erhalten.
Der aktuelle Besitzer entschied sich, die komplette Technik zu revidieren. Der Motor wurde vollständig überholt: Der Zylinderkopf wurde geplant und geprüft, neue Ventilsitze sowie Ein- und Auslassventile verbaut und die Nockenwellen überarbeitet. Die Kurbelwelle wurde gerichtet und neue Kolben eingesetzt. Zudem erhielt der Wagen eine neue Kupplung mit Ausrücklager, erneuertes Gasgestänge, überholte Vergaser mit neuen Düsen und Dichtungen, einen überarbeiteten Kühler, eine neue Wasserpumpe, eine neue Lichtmaschine sowie einen neuen Verteiler.
Anschließend wurde auch das Fahrwerk umfassend überarbeitet: neue Stoßdämpfer, neuer Stabilisator, neue Federn. Die Bremsanlage wurde vorne und hinten komplett revidiert, inklusive neuem Hauptbremszylinder, erneuerten Leitungen und neuen Radbremszylindern. Die Hinterachse wurde ausgebaut und vollständig überholt; Fangbänder, Dreieckslenker und Hardyscheibe wurden erneuert. Darüber hinaus wurden ein neuer Tank samt Tankgeber, eine neue Benzinpumpe, neue Benzinschläuche, eine überholte Kardanwelle verbaut. Die original Instrumente wurden revidiert. Die Felgen wurden in der korrekten Farbe neu lackiert und mit fünf neuen Reifen ausgestattet. Auch sämtliche Schläuche im Motorraum wurden erneuert.
Nach Abschluss der technischen Überholung wurde der Wagen erfolgreich dem TÜV vorgeführt. 2025 nahm der Besitzer mit dem Fahrzeug am Concours d’Elegance Tegernsee teil und fuhr anschließend auf eigener Achse zur **Passione Engadina **in der Schweiz.
Der Wagen springt sofort an, lässt sich sauber schalten und überzeugt mit einer einwandfrei funktionierenden Bremsanlage. Seit der technischen Überarbeitung wurden rund 3.000 Kilometer zurückgelegt. Eine Wartung erfolgte im Jahr 2025 – nun wartet dieser außergewöhnliche Giulietta Spider auf seinen neuen Besitzer.
Lassen Sie dieses Fahrzeug von Experten prüfen!