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Porsche 911 G-Modell Oldtimer kaufen

Das Porsche 911 G-Modell prägte von 1973 bis 1989 als zweite und langlebigste 911-Generation das Bild des klassischen Sportwagens. Charakteristische Details wie breite Stoßstangen, vielseitige Karosserieformen und fortschrittliche Technik machen den Urtyp des alltagstauglichen Sechszylinder-Boxers für Enthusiasten besonders erlebbar.

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Bild 1/38 von Porsche 911 Carrera 3.2 (1986)
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1986 | Porsche 911 Carrera 3.2

100% original, first paint, no sunroof

CHF 79’241
🇫🇮
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Bild 1/48 von Porsche 911 Carrera 3.2 (1984)
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1984 | Porsche 911 Carrera 3.2

Sonderwunsch Rolls Royce Exeter Blue - Recaro Seats - PTS - Porsche Exclusive

CHF 88’046
🇧🇪
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Bild 1/41 von Porsche 911 Speedster 3.2 (1989)
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CHF 221’505
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CHF 58’296
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Bild 1/8 von Porsche 911 2.7 S (1976)
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1976 | Porsche 911 2.7 S

Porsche 911 Targa | 1976 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 32500 EUR

Auktionsfahrzeug
🇳🇱
Auktionshaus
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Bild 1/29 von Porsche 911 SC 3.0 (1983)
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CHF 74’098
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Bild 1/19 von Porsche 911 Carrera 2.7 (1974)
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CHF 134’386
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Bild 1/37 von Porsche 911 Carrera 3.2 (1985)
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1985 | Porsche 911 Carrera 3.2

engine rebuilt at 200,000 km

CHF 71’178
🇵🇹
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Bild 1/15 von Porsche 911 2.7 S (1977)
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CHF 128’825
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Bild 1/15 von Porsche 911 Carrera 3.2 (1985)
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1985 | Porsche 911 Carrera 3.2

Porsche 911 3.2 Cabriolet 1985 – État irréprochable - Révisée - Garantie 12 mois

CHF 68’574
🇫🇷
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Bild 1/37 von Porsche 911 Carrera 2.7 (1974)
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CHF 157’474
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Bild 1/4 von Porsche 911 Carrera 3.2 (1987)
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1987 | Porsche 911 Carrera 3.2

G50 versnellingsbak, Gereviseerde motor, Turbo Stoelen

CHF 52’781
🇳🇱
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Bild 1/44 von Porsche 911 Carrera 3.2 "#250.000 911" (1988)
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1988 | Porsche 911 Carrera 3.2 "#250.000 911"

Targa Commemorative Edition, very correct & original

CHF 91’753
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Umbau
CHF 78’778
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Bild 1/13 von Porsche 911 Carrera 3.2 (1984)
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1984 | Porsche 911 Carrera 3.2

Porsche 911 Carrera SC Targa

CHF 52’828
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Porsche 911 "G-Modell" Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Porsche 911 G-Modells

Das G-Modell markiert mit Produktionsstart im Jahr 1973 (Modelljahr 1974) den radikalen Umbruch in der 911-DNA: Die auffälligeren Stoßstangen mit Pralldämpfern wurden durch neue US-Sicherheitsbestimmungen erforderlich und prägen seitdem das Bild dieser Baureihe. In technischer Hinsicht brachte der Wechsel von Vergaser zur Kraftstoffeinspritzung (ab Bosch K-Jetronic) und die Einführung umfangreicher Rostschutzmaßnahmen, wie die ab Modelljahr 1976/77 sukzessive vollständige Verzinkung der Karosserien. Das G-Modell setzte Maßstäbe in Sachen Alltagstauglichkeit und Langzeitqualität und weist eine der längsten Produktionsspannen innerhalb der 911-Geschichte auf. Der Sechszylinder-Boxer im Heck, die variationsreiche Ausstattung und die kontinuierliche technische Weiterentwicklung machen das G-Modell zur prägenden 911-Baureihe der Siebziger und Achtziger.

Modellgeschichte und Entwicklung

Das G-Modell beerbte das ursprüngliche F-Modell (Urmodell bis 1973) und wurde selbst ab 1989 vom 964 abgelöst. Im Produktionszeitraum wurden Coupé, Targa sowie ab 1983 das offene Cabriolet und als besonders seltene Variante ab 1989 auch der Speedster angeboten. Frühe G-Modelle mit schmaler Karosserie und Chromdetails wandelten sich im Laufe der Jahre: Breitere Karosserien, glanzlose Zierelemente und mehr eloxierte Komponenten sind später typisch. Die optionale wie serienmäßige Ausstattung variierte laufend und war stark vom Baujahr und Markt abhängig, von klassischen Stahlfelgen bis hin zu Fuchs-Felgen, elektrischen Helfern, bis hin zu komplexer Sonderausstattung.

Besonderheiten und technische Highlights des Porsche 911 G-Modells

Das G-Modell steht für Vielfalt: Vom 2,7-Liter-Einstiegsmodell über die begehrte 3.2 Carrera-Baureihe bis hin zum legendären 930 Turbo erstreckte sich das Motorenangebot. Durchgehender Heckantrieb, der luftgekühlte Boxermotor und die Verwurzelung in sportlichen wie komfortablen Ausstattungsoptionen (Fuchs-Felgen, Sportsitze, Klimaanlage, Leder, Schiebedach) machen jeden G-Elfer individuell. Der Wechsel auf die komplette Vollverzinkung ab Modelljahr 1981 ist ein Meilenstein beim Rostschutz klassischer Elfer. Besonders gefragt sind Fahrzeuge mit "Matching Numbers" und einer lückenlosen Historie. Sonderfarben, spezifische Innenausstattungen (z.B. Pascha oder Pepita) und Einmalstücke der „Sonderwunsch-Programme“ von Porsche erhöhen den Sammlerwert zusätzlich.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlervarianten

Mehrere Editionen heben sich innerhalb des G-Modell-Spektrums ab: Die Clubsport-Ausführung (M637) ist durch kompromisslose Gewichtseinsparung (u. a. kein Schiebedach, keine Rücksitze, kein Radio/Klimaanlage, spezieller DME-Chip) als reinrassiger Fahrer-911 bekannt. Jubiläumsmodelle, die Weissach-Edition und der 3.2 Speedster (nur rund 2.100 Exemplare, davon 171 als "Narrow Body") sind besonders begehrt. Auch die Carrera 3.0 mit Turbo-Motorbasis (ohne Aufladung), seltene Carrera 2.7 MFI, 911 SC L als Werksleistungssteigerung oder Fahrzeuge mit Werks-Turbo-Look (WTL/M491) stehen bei Enthusiasten hoch im Kurs.

Schwachstellen und typische Probleme

Frühe G-Modelle leiden gelegentlich unter Korrosion an nicht oder nur teilweise verzinkten Karosserieteilen. Insbesondere Radläufe, Schweller und Endspitzen sollten geprüft werden. Motorseitig sind Ölverlust und undichte Dichtungen bei schlecht gepflegten Fahrzeugen keine Seltenheit. Das 915-Schaltgetriebe (bis 1986) ist bekannt für gelegentlich hakelige Schaltvorgänge und verschleißanfällige Synchronringe. Sorgfältig durchgeführte Wartung und regelmäßige Nutzung wirken sich nachweislich positiv auf die Haltbarkeit aus. Der Ersatzteilmarkt ist weiterhin bestens versorgt, was die langfristige Nutzbarkeit der Modelle fördert.

Motorisierung, Getriebe und Fahrdynamik

Das G-Modell folgt dem klassischen Fahrzeuglayout mit luftgekühltem Sechszylinder-Boxermotor, Heckantrieb sowie individueller Fahrwerksabstimmung je nach Modelljahr und Ausführung. Die Einstiegsmodelle bieten schon ab 150 PS ein lebendiges, typisch hecklastiges Fahrgefühl. Der Carrera 3.2 punktet mit 207–231 PS (je nach Katalysator), Sprintwerten um 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und Endgeschwindigkeiten bis ca. 245 km/h. Die Einführung des G50-Getriebes ab 1987 verbesserte die Schaltpräzision spürbar. Turbo-Modelle (Typ 930) bieten deutlich mehr Leistung mit bis zu 300 PS und fordern fahrerisches Können. Die offen ausgeführten Karosserieformen (Targa, Cabriolet, Speedster) bringen mehr Flexibilität, an der Seitenlinie bleibt der typische 911 dennoch klar ablesbar. - 911 Carrera 2.7 RS (210 PS, sportliche Ausrichtung)

  • Carrera 3.0 (Turbo-Basismotor, hohe Seltenheit)
  • 911 SC (58.914 Stück, als Targa oder Coupé)
  • Carrera 3.2 (über 70.000 produziert, alle Karosserieformen)
  • Club Sport (M637, reduzierte Ausstattung)
  • 3.2 Speedster (nur 2.100 gebaut, spezielles Design)
  • 930 Turbo (260–300 PS, Fahrdynamik auf höchstem Niveau)

Innenraum, Komfort und Exterieur-Design

Das Design des G-Modells kombiniert klassische 911-Silhouette mit kantigen Stoßfängern und markanten Pralldämpfern. Frühe Modelle glänzen mit Chromzierrat, später dominieren eloxierte, schwarze Akzente. Farblich stehen Grandprixweiß, Indischrot, Schwarz, Silber sowie etliche Metallic- und Sonderlackierungen (PTS) ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Im Innenraum variieren Stoffdesigns wie Pepita, Pascha oder Nadelstreifen; Leder- und Teilledersitze, verschiedene Sitzformen (Sport/Komfort), zeitgenössische Radios (meist Blaupunkt), Bordcomputer oder Tempomat sind je nach Baujahr und gewählter Option vertreten. Elektrisch verstellbare Spiegel, Fensterheber, Sitzheizungen sowie Klappdach oder elektrisches Verdeck waren aufpreispflichtig. Zubehör wie Persenning, Windschott oder modere Upgrades (Plug-in-Navi) runden das Angebot für Individualisten ab.

Weitere Besonderheiten

Wesentlich für den Sammlerwert und die Historie eines G-Modells sind vollständige Dokumentation, Bordmappe, Scheckheft und das Vorliegen von "Matching Numbers" für Fahrgestell, Motor und Getriebe. Deutsche Erstauslieferung wird oft durch den Code „C00“ dokumentiert, weitere länderspezifische Codes bestehen. Zahlreiche Fahrzeuge werden noch heute im täglichen Verkehr genutzt – ein Verweis auf den robusten Aufbau und die umfassende weltweite Ersatzteilversorgung.

Zusammenfassung

Das Porsche 911 G-Modell als bis heute meistproduzierte Elferreihe überzeugt durch technische Vielfalt, exzellente Dauerhaltbarkeit und charakteristische Alltagsqualitäten. Ob als sportlicher Clubsport, luxuriöser Carrera oder seltener Speedster: Die detailreiche Geschichte, kombinierte Modellvielfalt und der große Anteil am Gesamtbestand machen den G-Elfer für Oldtimer-Fans und Liebhaber der Marke Porsche einzigartig erlebbar.