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Iveco Magirus 65 Oldtimer kaufen

Der Iveco Magirus 65 überzeugt durch seine robuste Konstruktion und Zuverlässigkeit, die ihn im Alltagseinsatz und als Klassiker gleichermaßen beliebt machen. Seine Technik ist auf Langlebigkeit ausgelegt und typisch für das Nutzfahrzeugsegment dieser Ära.

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Bild 1/15 von Iveco Magirus 65-12 (1993)
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1993 | Iveco Magirus 65-12

65-12 A 4x2 Doka, LF 8

CHF 9’105
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Iveco Magirus 65 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Iveco Magirus 65

Der Iveco Magirus 65 stammt aus einer Epoche, in der Nutzfahrzeuge weitgehend nach dem Prinzip Funktion vor Design gebaut wurden – aber gerade das macht diesen Lkw heute so besonders. Iveco, entstanden aus der Fusion von Magirus-Deutz, Fiat-Nutzfahrzeuge und weiteren Marken, brachte mit der 65er-Baureihe einen vielseitigen Lkw auf den Markt, der vor allem im kommunalen Bereich und als Baustellenfahrzeug genutzt wurde. Die Magirus-Gene machen sich bei der Technik und im Alltagsbetrieb bemerkbar: Luftgekühlte Motoren, solide Achskonstruktionen und ein einfaches, aber äußerst zweckmäßiges Cockpit prägen das Bild dieses Klassikers.

Modellgeschichte der 65er-Baureihe

Die Baureihe 65 löste frühere, oft ebenfalls unter dem Magirus-Label laufende Baureihen ab. Sie bildete einen wichtigen Meilenstein in der Nutzfahrzeuggeschichte von Iveco. Die Serie wurde stetig weiterentwickelt, wobei der Fokus auf Wirtschaftlichkeit, Modularität und Servicefreundlichkeit lag. Nachfolger der 65er wurden die weiter modernisierten Serien mit höherer Nutzlast und optimierter Technik. Technische und optische Überarbeitungen prägten die Wandlung von Magirus-Deutz zu Iveco.

Besonderheiten und Highlights des Iveco Magirus 65

Ein zentrales Merkmal des Iveco Magirus 65 ist der zuverlässige und langlebige Motor, oft ein luftgekühlter Deutz-Diesel. Die robuste Auslegung der Achsen und der Rahmen, gekoppelt mit einer einfachen, wartungsarmen Elektrik, machen den 65 zu einem echten Arbeitstier auf deutschen Straßen. Viele Fahrzeuge sind mit Doppelkabine und Spezialaufbauten wie Kipper oder Pritsche erhältlich – ein Hinweis auf die außerordentliche Flexibilität im Alltag.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlerversionen

Innerhalb der 65er-Serie gab es zahlreiche Varianten mit unterschiedlichen Aufbauten: Feuerwehrfahrzeuge, Kommunalfahrzeuge, Mannschaftstransporter oder auch seltenere Expeditionsumbauten. Diese Fahrzeuge sind aufgrund ihrer speziellen Umbauten oder Einsatzhistorie oft besonders gesucht, beispielsweise originale Feuerwehr-Ausführungen oder seltene Kombinationsfahrzeuge mit Sonderaufbauten.

Schwachstellen und typische Probleme

Beim Iveco Magirus 65 sind Rost an Rahmen und Fahrerhaus besonders zu beachten, vor allem an kritischen Stellen wie Aufbaulagerungen und Radläufen. Bei älteren luftgekühlten Motoren kann Ölleckage auftreten, zudem sollten Achsmanschetten, Bremsleitungen und die alte Elektrik regelmäßig geprüft werden. Getriebebauteile und Bremsanlagen sind robust, verlangen aber je nach Einsatzgebiet nach einer genauen Prüfung und ggf. Überholung.

Motor, Fahrverhalten und Technik

Der luftgekühlte Reihenmotor ist auf Standfestigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk bietet eine solide Basis für unterschiedlichste Einsatzzwecke, insbesondere auf schlechten Untergründen. Die Schaltung ist meistens unsynchronisiert und fordert fahrerisches Know-how. Die Bremsanlage ist einfach und robust, kann aber bei schwerem Einsatz ihre Grenzen erreichen. Fahrzeuge mit Allradantrieb sind besonders im Gelände gefragt. Häufig sind Modelle mit langem Radstand oder Doppelkabine zu finden. Feuerwehr- und Kommunalfahrzeuge haben oft eine spezielle Ausrüstung und ziehen Sammler wie Oldtimer-Enthusiasten gleichermaßen an.

Innenraum, Komfort und Design

Das Fahrerhaus ist sachlich und funktional gehalten, mit leicht zu reinigenden Materialien. Polsterung und Ausstattung sind auf Langlebigkeit und leichte Wartung ausgelegt. Zubehör wie Arbeitsscheinwerfer, Zusatzheizung oder spezielle Werkzeugkästen findet man oft bei ehemaligen Behördenfahrzeugen. Farbgebungen orientieren sich meistens am ursprünglichen Einsatzzweck – klassische Feuerwehrrot, kommunalorange oder industrielles Werksgrau überwiegen. Das kantige Erscheinungsbild ist typisch für die Magirus-Entwicklung dieser Zeit.

Weitere Besonderheiten

Die 65er-Serie ist als Basisfahrzeug für Expeditionsumbauten und Campinglösungen in der Szene bekannt. Aufgrund der klaren Technik und der robusten Basis ist der Umbau auf autarke Wohnmobile oder Spezialtransporter besonders beliebt.

Zusammenfassung

Der Iveco Magirus 65 verbindet klassische Nutzfahrzeugtechnik mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Wer Wert auf robuste Technik, einfache Wartung und zahlreiche Varianten legt, findet mit der 65er-Baureihe ein Fahrzeug, das nicht nur zeittypisch, sondern auch praktisch und vielseitig ist.