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Ford GPA Oldtimer kaufen

Der Ford GPA war während des Zweiten Weltkriegs das amphibische Pendant zum klassischen Jeep – gebaut für unwegsames Gelände und überraschende Einsätze zu Land und Wasser. Heute sind erhaltene Exemplare selten, oft im Besitz von Sammlern oder in Museen zu finden.

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1943 | Ford GPA

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1943 | Ford GPA

Zu Verkaufen beim Classic Cars Pop-Up Store in der Metropole Druten

CHF 138’630vor 7 Jahren
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Geschichte des Ford GPA

Der Ford GPA, mit dem Werkscode G504, wurde als amphibische Variante des bekannten Ford GPW für das US-Militär und alliierte Streitkräfte entworfen. Die Produktion begann in den frühen 1940er Jahren, als das Bedürfnis nach vielseitigen, geländegängigen Fahrzeugen aufkam, die auch Wasserbarrieren überwinden konnten. Der Spitzname 'Seep', eine Wortschöpfung aus 'Sea Jeep', unterstreicht die amphibischen Eigenschaften. In zahlreichen Operationen im Zweiten Weltkrieg, von Europa bis zum Pazifik, war der GPA im Einsatz. Nach Kriegsende wurden viele Fahrzeuge als Militärüberschuss in unterschiedlichsten zivilen oder paramilitärischen Nischen weitergenutzt. Heute hat der Ford GPA einen festen Platz in der Technikgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Modellgeschichte

Der GPA entstand als technische Weiterentwicklung des GPW-Modells, wobei die wichtigste Neuerung die Fähigkeit zum Wasserfahren war. Nachfolger im amphibischen Bereich gab es zunächst nicht direkt, da nach dem Krieg die technischen Anforderungen und die Fahrzeugkonzepte sich stark wandelten. In der Linie der Ford-Militärfahrzeuge stellt der GPA jedoch einen markanten Meilenstein dar. Vorgänger ist der Ford GPW, Nachfolger allenfalls experimentelle spätere Amphibienfahrzeuge und moderne militärische Schwimmpanzer.

Besonderheiten des Ford GPA

Der Ford GPA zählt zu den wenigen allradgetriebenen Amphibienfahrzeugen, die in Serie gebaut wurden. Das Fahrzeug vereint ein klassisches Jeep-Fahrwerk mit Bootselementen: Einfache Umrüstung zwischen Land- und Wasserbetrieb, festinstallierter Propeller, klappbarem Ruder und wasserdichtem Aufbau prägten das Konzept. Der Spitzname 'Seep' stammt aus der Kombination von 'Sea' und 'Jeep'. Mit seiner Stückzahl von über 12.000 Einheiten blieb der GPA dennoch im Vergleich zum Standard-Jeep ein selten eingesetztes Nischenmodell.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlervarianten

Vom Ford GPA existieren keine werkseitigen Sondermodelle. Allerdings wurden einige Fahrzeuge nach dem Krieg an spezielle Bedingungen angepasst oder restauriert und sind heute, je nach Originalzustand oder individueller Historie, als besonders interessant für Sammler einzuschätzen.

Schwachstellen und worauf beim GPA zu achten ist

Zu den typischen Problemen des Ford GPA zählen Korrosionsprobleme der Schwimmwanne, altersbedingter Verschleiß der Dichtungen und Reparaturstau an den Amphibienkomponenten wie Propeller und Steueranlage. Ersatzteile sind für den Antrieb und das Fahrwerk oft mit Komponenten des GPW kompatibel, Spezifische Teile wie Dichtungen und Wassertechnik sind schwer zu bekommen und meist auf Restauratoren oder spezialisierte Clubs angewiesen.

Motorisierung, Fahrverhalten und Handling

Der GPA wird von einem 4-Zylinder-Benzinmotor angetrieben, wie er auch im Ford GPW verbaut wurde. Die Leistung reicht für den Landbetrieb bei typischen Tempo von Militärfahrzeugen der 1940er Jahre. Auf Wasser bietet der Ford GPA eine geringe Geschwindigkeit, ideal für ruhige Flüsse oder Überqueren von Seen. Die Umrüstung von Land- auf Wasserbetrieb erfolgt mechanisch, etwa durch das Einrasten des Propellers und Aktivieren der Steueranlage. Fahrwerk und Bremsen entsprechen dem Stand der damaligen Geländetechnik. Besonderes: Die Kompromisse für die Amphibienfähigkeit machen das Fahrverhalten auf der Straße eigenwillig, das Fahrzeug ist deutlich schwerer als ein regulärer Jeep und besitzt einen höheren Schwerpunkt. Am auffälligsten bleibt das Originalkriegsmodell mit möglichst vollständiger historischer Ausstattung und Patina – umgerüstete Zivilfahrzeuge oder Replikas sind auf dem Markt fast nicht vertreten.

Außen- und Innenraum, Komfort und Ausstattung

Das Design des Ford GPA ist geprägt durch seine Zweckbestimmung: Schwimmfähige Wanne, klappbare Windschutzscheibe, Not-Sitzplatz für die Besatzung. Der Innenraum ist spartanisch, wetterfest und auf einfache Wartung ausgelegt. Für den Wasserbetrieb gibt es Zusatzausstattung wie Not-Leinen oder spezielle Befestigungen für Schwimmwesten. Originallackierungen im Militärstil und Lackierungen nach Einsatzgebiet (Olivgrün, Wüstentarn) sind bei Sammlern begehrt. Komfort spielt keine Rolle, alle Elemente sind auf Robustheit ausgelegt. Optionale Ausstattungen oder Zubehör existieren bewusst wenig – Zubehör wie Paddel, Anker oder Signaltechnik entsprachen dem militärischen Einsatz.

Weiteres Wissenswertes zum Ford GPA

Der Ford GPA wurde nach Kriegsende in zahlreichen Ländern weiterverwendet – sei es als Feuerwehrfahrzeug, bei Rettungsdiensten oder im Einsatz bei Abenteuerreisen. In der Oldtimer-Szene gibt es spezialisierte Clubs und Restaurierungsexperten, die sich der Erhaltung dieser technischen Rarität widmen. Die Teilnahme bei Veteranenfahrten und Militärfahrzeug-Treffen ist typisch für heutige Besitzer.

Zusammenfassung

Der Ford GPA verkörpert die technischen Ambitionen seiner Zeit und steht für ein Stück Militärfahrzeuggeschichte mit klarer Spezialisierung. Wer einen GPA Oldtimer erwerben möchte, sollte auf originale Ausstattung, voll funktionsfähige Amphibientechnik und reparierten Korrosionsschutz achten. Ersatzteilversorgung ist für Standardkomponenten gesichert, doch spezifische Amphibienteile erfordern Geduld und Fachwissen.