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Dodge Firearrow Oldtimer kaufen

Der Dodge Firearrow zählt zu den seltensten Konzeptfahrzeugen der 1950er Jahre: Handgebaut von Ghia in Italien nach Entwürfen von Virgil Exner und ausgestattet mit innovativer Technik sowie außergewöhnlichem Design, stellt insbesondere der Firearrow IV das fortschrittlichste und einzige Cabriolet dieser berühmten Serie dar.

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"Dodge Firearrow" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Bild 1/12 von Dodge Firearrow II Ghia (1954)

1954 | Dodge Firearrow II Ghia

1954 Dodge Firearrow IV by Carrozzeria Ghia

Preis auf Anfragevor 2 Jahren
🇬🇧
Händler
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Bild 1/20 von Dodge Firearrow II Ghia (1955)

1955 | Dodge Firearrow II Ghia

1955 Dodge Firebomb by Ghia

Preis auf Anfragevor 4 Jahren
🇬🇧
Händler
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Bild 1/36 von Dodge Firearrow II Ghia (1954)

1954 | Dodge Firearrow II Ghia

1954 Dodge Firearrow II by Ghia

Preis auf Anfragevor 5 Jahren
🇬🇧
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Dodge Firearrow Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Dodge Firearrow

Der Dodge Firearrow entstand zwischen 1953 und 1954 als Vision für die Zukunft des amerikanischen Automobildesigns. Entwickelt wurde die Concept-Car-Serie im Rahmen einer Kooperation zwischen dem italienischen Karosseriebauer Ghia und Chrysler, mit Virgil Exner als Chefdesigner. Die Firearrow-Fahrzeuge waren keine bloßen Schaustücke: Sie wurde gezielt als fahrbereite Prototypen und Technologieträger entworfen, um neue Designelemente und technische Ansätze zu erproben. Insgesamt entstanden nur vier Exemplare, wobei jedes Modell eine Weiterentwicklung des vorherigen darstellte. Der Firearrow IV, präsentiert 1954, krönte die Serie als einziges Cabriolet und bereitete mit seinem Stil den Weg für spätere Chrysler-Modelle im sogenannten 'Forward Look.'

Die Firearrow-Modellreihe: Entstehung und Werdegang

Der Firearrow I debütierte 1953 als radikales Showcar mit futuristischer Formensprache. Die Weiterentwicklung zum Firearrow II und III führte zu Verbesserungen bei Fahrbarkeit und Design. Das endgültige Fahrzeug, Firearrow IV, ist das fahrfertige Cabriolet und repräsentiert den Höhepunkt der Serie bezüglich technischem Anspruch und Ausstattung. Ein Serieneinsatz kam für keines der Fahrzeuge in Frage, dennoch beeinflusste die Firearrow-Reihe spätere Modelle, speziell das Design der Dual-Ghia, durch ihren transatlantischen Mix aus italienischem Karosseriebau und amerikanischer Ingenieurskunst.

Besonderheiten und Highlights des Dodge Firearrow

Der Dodge Firearrow besticht durch viele konstruktive und gestalterische Details: Die Karosserien wurden von Ghia in Italien nach Vorgaben von Chrysler handgefertigt, markant die lange, ununterbrochene Kotflügellinie und das detailreiche Front- sowie Heckdesign. Typisch sind die vierfachen Bumperettes, der tiefe Chrom-Kühlergrill und die im Blech erhabene „rub rail“, die umlaufend von den Scheinwerfern bis zu den Heckleuchten gezogen ist. Besonders auffällig am Firearrow IV: das manuell bedienbare Verdeck, die luxuriöse Innenausstattung mit schwarz-weißem Rautenmuster, feinstem Leder und Mahagoniholz, sowie die zentrale „Dodgematic“ Schweizer Uhr im Nardi-Holzlenkrad.

Technische Daten des Dodge Firearrow

Sondermodelle und Einzelstücke

Von der Firearrow-Reihe existieren vier Prototypen, von denen der Firearrow IV das einzige Cabriolet ist. Durch spezielle Ausstattungsmerkmale wie handgenähtes Lederinterieur, original „Regimental Red“-Lackierung und technische Feinheiten wie die Dodgematic-Uhr oder die exklusiven Chromdetails zählt der Firearrow IV zu den signifikantesten Einzelstücken des amerikanisch-italienischen Karosseriedesigns.

Motorisierung, Fahrverhalten und Technik

Der 241 Kubikzoll Hemi-V8 bietet eine satte Leistung von 150 PS, die über das PowerFlite-Automatikgetriebe an die Hinterräder weitergegeben wird. Bemerkenswert sind die technisch innovative Sicherheits-Hydraulikbremsanlage (Safeguard) und die moderne Oriflow-Dämpfung zusammen mit der fortschrittlichen Rollzentrum-Vorderachse. Die große Spurweite und der lange Radstand verleihen dem Fahrzeug souveräne Fahreigenschaften – für ein Konzeptfahrzeug jener Zeit war der Firearrow IV außergewöhnlich fahrbar. Zu den technisch spannendsten Modellen zählt der Firearrow IV als einziges Cabrio der Serie – insbesondere durch Allwettertauglichkeit dank faltbarem Verdeck und absenkbaren Seitenscheiben.

Design, Innenraum und Ausstattungsdetails

Das Karosseriekonzept von Virgil Exner und Ghia verbindet filigrane Linien mit muskulösen Proportionen. Die exklusive Regimental Red-Lackierung akzentuiert die langen Flächen und die aufwendigen Chromleisten. Innen dominiert ein Maßanzug aus schwarz-weißem, handgearbeitetem Leder im Rautenmuster, ergänzt um Mahagoniholz mit Chromakzenten. Spezielle Details wie die transparente Zweistufensonnenblende, der verchromte Rahmen des Cabrioverdecks und die in Chrom gefasste Armaturentafel setzen individuelle Akzente. Besondere Accessoires wie die Dodgematic-Uhr und das besonders ausgestattete Nardi-Holzlenkrad unterstreichen den Anspruch als Designstatement.

Weitere Besonderheiten

Die Firearrow-Serie dient als Blaupause für Exners späteres 'Forward Look'-Design bei Chrysler und beeinflusste zahlreiche Modelle. Die Zusammenarbeit von Chrysler und Ghia brachte damit einen der wichtigsten Impulse für das Design der 1950er Jahre hervor. Die Firearrow-Präsenz auf Ausstellungen setzte Maßstäbe für Innovationskraft dieser Epoche.

Zusammenfassung

Der Dodge Firearrow nimmt als Konzeptfahrzeug und gestalterisches Meisterstück der 1950er eine Sonderstellung ein. Angefertigt von Ghia nach den Vorgaben von Virgil Exner, besticht das Fahrzeug besonders im Firearrow IV durch seine luxuriöse Ausstattung, technologische Innovationskraft und einzigartige Seltenheit. Mit nur einem gebauten, voll funktionsfähigen Cabrio bleibt der Firearrow ein zentrales Kapitel der deutsch-italienisch-amerikanischen Designgeschichte.