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Armstrong-Siddeley Star Sapphire Oldtimer kaufen

Der Armstrong-Siddeley Star Sapphire, gebaut von 1958 bis 1960, ist das letzte Fahrzeugmodell der traditionsreichen britischen Marke. Mit einem kräftigen 4-Liter-Sechszylinder und technischen Innovationen wie Servolenkung und Automatikgetriebe verkörpert er den Höhepunkt britischer Automobilbaukunst vor dem Zusammenschluss mit Bristol Siddeley.

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1959 | Armstrong-Siddeley Star Sapphire

Armstrong Siddeley Star Sapphire | 1959 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 4500 EUR

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"Armstrong-Siddeley Star Sapphire" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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1959 | Armstrong-Siddeley Star Sapphire

Armstrong Siddeley Star Sapphire | 1959 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 5500 EUR

Preis auf Anfragevor 4 Monaten
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Bild 1/8 von Armstrong-Siddeley Star Sapphire (1959)

1959 | Armstrong-Siddeley Star Sapphire

Fabulous Star Sapphire – Enthusiast Owned

CHF 18’798vor 2 Jahren
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Armstrong-Siddeley Star Sapphire Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Armstrong-Siddeley Star Sapphire

Der Armstrong-Siddeley Star Sapphire steht als letztes Modell dieser britischen Marke für das Ende einer traditionsreichen Epoche. Hergestellt wurde Armstrong Siddeley im englischen Coventry – mit Wurzeln nicht nur im Automobilbau, sondern auch in der Luftfahrttechnik. Die Geschichte der Modelle beginnt mit dem Sapphire 346 von 1952, gefolgt vom Sapphire 234 und 236, die mit gleichem Karosseriedesign, jedoch weniger Hubraum, angeboten wurden. Mit dem Star Sapphire griff Armstrong Siddeley ab 1958 die Tradition der luxuriösen und technologisch fortschrittlichen Limousinen erneut auf. Das Modell wurde bis 1960 gebaut und markierte nicht nur das technische, sondern auch das letzte Kapitel der Marke, ehe sie mit Bristol Aero Engines fusioniert wurde.

Modellgeschichte

Vor dem Star Sapphire prägten die Modelle Sapphire 346, 234 und 236 das Angebot von Armstrong Siddeley. Der Sapphire 346 galt als luxuriöse Limousine mit beachtlicher Leistung für die Zeit. Zu den Besonderheiten des Star Sapphire gehörte gegenüber seinem Vorgänger ein vergrößerter Motor und zahlreiche technische Detailverbesserungen. Geplant war zudem ein Nachfolgemodell namens Star Sapphire Mark II, das allerdings nie in Serie ging. Insgesamt entstanden 902 Fahrzeuge mit kurzem, weitere 77 mit verlängertem Fahrgestell. Als Pullman-Limousinen wurden 73 Exemplare gebaut, einzelne Chassis dienten als Basis für Ambulanz- und Leichenwagen.

Besonderheiten und Highlights

Der Star Sapphire vereint technische Raffinesse und Komfort. Neben dem 4-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor mit 3990 cm³, dessen Drehmoment im Vergleich zum Vorgänger um 30 Prozent gesteigert wurde, überzeugte der Wagen vor allem mit Girling-Scheibenbremsen mit Servounterstützung, einer modernen Kugelumlauflenkung mit deutlich verkleinertem Wendekreis sowie dem BorgWarner-Automatikgetriebe – eine Besonderheit im britischen Luxussegment der späten 1950er Jahre. 1958 gewann das Modell den Preis für die beste Karosserie auf der Earls Court Motor Show.

Marktanteil und Nachfrage: Laut unseren Statistiken entfallen sowohl Angebot als auch Nachfrage an Armstrong-Siddeley-Oldtimern zu 100 % auf den Star Sapphire. Dieses Monopol illustriert den besonderen Stellenwert des Modells im Bestand und im Interesse der Sammler.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlervarianten

Zu den speziellen Ausführungen des Star Sapphire zählen insbesondere die Pullman-Limousinen (73 Stück), die eine verlängerte Karosserie für besondere Anlässe und gehobene Passagieransprüche boten. Darüber hinaus sind Einzelanfertigungen als Ambulanz- und Leichenwagen dokumentiert. Diese Limousinen- und Sonderaufbauten sind aufgrund ihrer geringen Stückzahlen besonders selten.

Bekannte Schwachstellen und Wartungstipps

Spezifische Schwachstellen für den Star Sapphire sind in den vorliegenden Informationen nicht dokumentiert. Aufgrund der Komplexität der Technik – insbesondere des Automatikgetriebes, der Servolenkung und der Bremsanlage – sollte bei einer Besichtigung stets ein Augenmerk auf den Wartungszustand gelegt werden. Ersatzteile für mechanische Komponenten können aufgrund der niedrigen Stückzahlen potenziell schwer zu beschaffen sein. Für regelmäßige Wartungsarbeiten empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit Werkstätten, die Erfahrungen mit britischen Oberklassefahrzeugen der 1950er Jahre besitzen.

Motorisierung und Fahrverhalten

Der 4-Liter-Reihensechszylinder sorgt für eine souveräne Kraftentfaltung und gehört 1958 zu den stärksten Motoren britischer Limousinen. Er harmoniert mit dem BorgWarner-Automatikgetriebe, das für einen komfortablen Fahrablauf sorgt. Highlights im Fahrwerk sind die servounterstützte Girling-Bremsanlage und die Kugelumlauflenkung, die den Wendekreis – verglichen mit dem Sapphire 346 – um 1,37 Meter reduziert. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 159 km/h.

Unter den gebauten Varianten sind die Limousinen mit kurzem und langem Radstand besonders erwähnenswert, da sie jeweils einen anderen Fokus auf Fahrkomfort und Repräsentation legen. Besonders gefragt sind die Pullman-Limousinen sowie die Ausführungen im Ambulanz- oder Leichenwagenaufbau durch ihre Seltenheit und den besonderen historischen Hintergrund.

Innenraum, Komfort und Exterieur-Design

Das Karosseriedesign des Star Sapphire wurde 1958 mit dem ersten Preis für die beste Karosserie auf der Earls Court Motor Show ausgezeichnet. Die Formgebung ist klassisch britisch – mit einer beherrschenden Frontpartie und dezentem Chrom. Im Vergleich zum Vorgänger Sapphire 346 wurde der Kühlergrill abgesenkt, was dem Fahrzeug einen moderneren Auftritt verschafft. Im Innenraum erwartet den Fahrer Handwerkskunst mit hochwertigen Materialien; seinerzeit standen verschiedene Holzapplikationen, Lederausstattungen und individuell bestellte Farben zur Auswahl. Die Pullman-Variante bietet erweiterte Komfortausstattung für Fondpassagiere.

Weitere Besonderheiten und Hintergründe

Der Star Sapphire entstand sowohl als Rechtslenker für den Heimatmarkt als auch als Linkslenker für den Export. Zeitgenössisch war das Fahrzeug ein Ausdruck britischer Ingenieurskunst, in dem Erfahrung aus Luftfahrt und Automobilbau aufeinandertreffen. Durch die enge Verbindung zur Flugzeugtechnik zeichnen sich insbesondere Motor und Antrieb durch robuste Auslegung und Langlebigkeit aus.

Zusammenfassung

Der Armstrong-Siddeley Star Sapphire vereint technische Weiterentwicklungen und handwerkliche Qualität in einer klassischen britischen Limousine der Oberklasse. Mit seiner geringen Stückzahl, außerordentlicher Ausstattung und dem Status als letztes Modell einer traditionsreichen Marke steht der Star Sapphire heute als besonderes Stück Automobilgeschichte für Kenner des britischen Fahrzeugbaus von 1958-1960.