1969 | Rolls-Royce Silver Shadow I
- Status:
- Noch unter Mindestpreis
- Schätzwert:
- € 35'000 - € 45'000
- Endet um:
- 13.09.2026, 15:51:00 MESZ
Dieses Rolls-Royce Silver Shadow Coupé von 1969 gehört laut den geprüften Angaben zu lediglich 571 produzierten Coupés dieser frühen Baureihe, bevor der Zweitürer später unter dem Namen Corniche geführt wurde. Das links gelenkte Exportmodell verbindet eine weinrote Karosserie mit beigem Vinyldach und elfenbeinfarbenem Connolly-Leder. Eine besondere Spezifikation ist der bestätigte, bereits ab Werk verbaute 6.750-cm³-V8 mit General-Motors-Hydra-Matic. Matching Numbers und Matching Colors sind verifiziert; seit rund 15 Jahren befindet sich der Wagen in einer österreichischen Sammlung.
Der Silver Shadow markierte für Rolls-Royce eine neue Epoche, doch das Coupé bewahrte besonders viel von jener handwerklichen Opulenz, die man mit der Marke verbindet. Beim frühen Zweitürer treffen großzügige Glasflächen, schlanke Säulen und eine vergleichsweise zurückhaltende Linienführung auf die klassischen Insignien aus Crewe: den monumentalen Kühlergrill, feine Chromarbeiten und einen Innenraum, in dem Holz und Leder den Ton angeben.
Gerade die frühen Coupés besitzen einen besonderen Reiz. Sie tragen noch die Modellbezeichnung Silver Shadow und zeigen die eleganten Chromstoßstangen der späten 1960er-Jahre. Nach den vorliegenden Angaben entstanden lediglich 571 Exemplare. Später wurde die zweitürige Linie als eigenständiges Modell unter dem Namen Corniche fortgeführt.
Das hier angebotene Exportfahrzeug besitzt zudem eine technische Besonderheit: Es wurde nach den geprüften Unterlagen bereits ab Werk mit dem größeren 6,75-Liter-V8 und der General-Motors-Hydra-Matic ausgeliefert. Die abweichenden strukturierten Stammdaten mit 6.230 cm³ werden aufgrund der verifizierten Fahrzeugdokumentation nicht übernommen.
Das Coupé präsentiert sich in einem tiefen Weinrot, kombiniert mit einem beigen Vinyldach. Die Fotografien zeigen die charakteristische, lang gestreckte Zweitürer-Silhouette mit großzügiger Verglasung, klassischem Rolls-Royce-Kühler und umfangreichen Chromarbeiten. Gerade die hellen Chromstoßstangen setzen einen wirkungsvollen Kontrast zur dunklen Karosseriefarbe.
Das beige Vinyldach greift die hellere Farbwelt des Innenraums auf und unterstreicht den zeitgenössischen Charakter des Wagens. Matching Colors sind anhand der geprüften Unterlagen bestätigt. Ein separates aktuelles Zustands- oder Wertgutachten liegt nicht vor, weshalb bewusst keine formale Zustandsnote vergeben wird.
Im Innenraum dominiert elfenbeinfarbenes Connolly-Leder. Dazu kommen umfangreiche Holzflächen, die wesentlich zur Atmosphäre dieses frühen Silver Shadow Coupés beitragen. Die Kombination aus dunkler Außenfarbe, hellem Dach und ebenso heller Lederausstattung wirkt ausgesprochen zeittypisch.
Bemerkenswert für die Epoche sind die elektrisch betätigten hinteren Ausstellfenster. Sie sind ein kleines, aber bezeichnendes Detail: Rolls-Royce verstand Luxus nicht nur als Materialqualität, sondern ebenso als den Aufwand, selbst scheinbar nebensächliche Bedienvorgänge möglichst komfortabel zu gestalten.
Unter der Motorhaube arbeitet der dokumentierte 6.750 cm³ große V8. Die Kraftübertragung übernimmt eine General-Motors-Hydra-Matic-Automatik. Die Fahrgestellnummer lautet CRX6952; Matching Numbers sind anhand der geprüften Unterlagen bestätigt.
Der Tachometer zeigt 78.934 Meilen, entsprechend rund 127.000 Kilometern. Dieser Wert wurde anhand der vorliegenden Unterlagen verifiziert. Das abweichende strukturierte Datenfeld mit lediglich 79 Meilen wird ausdrücklich nicht übernommen.
Beim Import nach Österreich wurde der Wagen mit neuen Reifen ausgestattet. Zuletzt wurde der Rolls-Royce vor etwa drei Jahren gestartet. Vor einer erneuten Inbetriebnahme empfiehlt sich aufgrund dieser Standzeit eine umfassende technische Durchsicht einschließlich Ölwechsel. Aktuell ist das Fahrzeug nicht zugelassen und wird nicht als unmittelbar fahrbereit geführt. Ein separates technisches Gutachten liegt nicht vor.
Das Coupé verbrachte einen wesentlichen Teil seiner Geschichte in den USA. Vor rund 15 Jahren gelangte es nach Österreich und wurde dort Teil einer Sammlung. Die Einfuhr und EU-Verzollung sind anhand der geprüften Unterlagen nachvollziehbar.
Im Zuge des damaligen Imports erhielt das Fahrzeug außerdem neue Reifen. Seither blieb es im Sammlerbesitz und wurde nur zurückhaltend genutzt. Gerade bei einem frühen, in vergleichsweise geringer Stückzahl produzierten Silver Shadow Coupé ist diese langjährige Besitzphase ein relevanter Teil der jüngeren Provenienz.
Zum Fahrzeug liegen geprüfte Fahrzeug-, Import- und Verzollungsunterlagen vor. Sie bestätigen unter anderem die Fahrgestellnummer CRX6952, das Baujahr 1969 und die besondere Export-Spezifikation mit 6,75-Liter-V8 und Hydra-Matic.
Ebenso verifiziert sind die weinrote Lackierung, das beige Vinyldach, die elfenbeinfarbene Connolly-Lederausstattung sowie Matching Numbers und Matching Colors. Der Tachostand von 78.934 Meilen ist plausibilisiert. Ein separates Zustands- oder Wertgutachten liegt nicht vor.
Ein früher Silver Shadow ist bereits ein charakteristischer Vertreter der Rolls-Royce-Welt der späten 1960er-Jahre; als eines von lediglich 571 Coupés erhält dieses Exemplar zusätzliche Sammlerrelevanz. Hinzu kommen die elegante Farbkombination, das aufwendig ausgestattete Interieur und die bestätigte Export-Spezifikation mit dem größeren 6,75-Liter-V8.
Matching Numbers und Matching Colors, rund 15 Jahre österreichischer Sammlerbesitz sowie dokumentierte Import- und Verzollungsunterlagen ergänzen das Bild. Nach etwa drei Jahren Standzeit verlangt der Wagen vor einer regulären Nutzung zunächst nach technischer Aufmerksamkeit. Sein besonderer Reiz bleibt jedoch unberührt: Dies ist ein Rolls-Royce aus jener kurzen Phase, in der dieses elegante Zweitürer-Konzept noch Silver Shadow Coupé hieß.
Es gibt Autos, bei denen elektrische hintere Ausstellfenster eine Fußnote wären. Bei einem Rolls-Royce sind sie fast eine Weltanschauung: Warum etwas von Hand erledigen, wenn man es mit erheblichem technischem Aufwand eleganter lösen kann? Dieses frühe Coupé gefällt mir gerade deshalb. Weinrot, helles Connolly-Leder, Holz und diese wunderbaren Chromstoßstangen – luxuriös, ohne laut danach zu rufen. Dazu der 6,75-Liter-V8 und die Seltenheit der frühen Coupé-Ausführung. Ein Auto aus einer Zeit, in der selbst Überfluss noch erstaunlich zurückhaltend aussehen konnte.

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Sehr geehrter Nutzer 64184, ja der Silver Shadow I besitzt eine Klimaanlage. Die funktion wurde nciht überprüft.
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