1963 | Mercedes-Benz 220 SE b
1963 Mercedes-Benz 220 SEb Cabriolet · schwarz · 92.000 km · Automatic · No reserve
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## Verkauf per Auktion Dieses Fahrzeug wird als Lot 023 bei der Auktion Sammlung Sonderklasse von Humer Granner & Co verkauft. - Rufpreis: 30.000 EUR - Ohne Limit - Auktion: 7-11-2026 14:00 - Besichtigung: 5-11-2026 bis 7-11-2026 - Ort: Gewerbeparkstraße 17, 4101 Feldkirchen an der Donau - Gebotsoptionen: In person | Online live | Telephone | Written bid ## Fahrzeugdaten - Fahrgestellnummer: 111.023-12-031946 - Kraftstoff: Petrol - Farbe: 040 schwarz - Laufleistung: 92000 km - Getriebe: Automatic - Weitere Bilder und Details: https://hg.auction/lots/1963-mercedes-benz-220-seb-cabriolet/ ## Zur Baureihe W 111 Zwei Jahre nach der Limousine präsentierte Mercedes-Benz anlässlich der Eröffnung des Museums in Untertürkheim im Februar 1961 die Cabriolet- und Coupé-Modelle der neuen Oberklassen-Baureihe. Die Flossen – pardon – Peilstäbe wurden dabei auf einen Hauch von Flösschen gestutzt und anders als bisher übernahm man den Radstand der Limousinen. Das ergab erstmals vollwertige Viersitzer für Ausgewachsene. Das Design war das Erstlingswerk von Paul Bracq nach seiner Ankunft in Stuttgart. Es gelang ihm ein moderner, fast schon schlichter, doch gleichsam großer Wurf. Coupé und Cabriolet nahmen etliche Elemente der folgenden Limousinen-Baureihen W 108 und 109 bereits vorweg und blieben während deren gesamter Bauzeit noch weiter im Programm. Ihre Fertigung war jedoch aufwendig, so aufwendig, dass viermal so viele Teile von Hand gefertigt wurden als beim Viertürer. Luxus kostet eben sein Geld, die eleganten Cabriolets und Coupés etwa das Doppelte der Limousinen. Den Anfang machte im Februar 1961 der 220 SEb, wenig später gefolgt vom 300 SE der Baureihe W 112 als Flaggschiff. Der war fast 10.000 Mark teurer, beladen mit allem Luxus, dem großen Motor aus dem Vorgänger und dem neuen Luftfahrwerk. Dessen 160, später 170 PS näherten sich der 250 und letztlich der 280 SE langsam an. Zwei Jahre nach Auslaufen des Topmodells präsentierte Mercedes 1969 das finale Non-Plus-Ultra, den 280 SE 3.5 mit V8-Motor. Dieser Aluminium-Achtzylinder mit 3,5 Liter Hubraum machte die Boulevard-Flaneure zu veritablen Sportwagen. 200 PS reichten für die magischen 200 auf dem Tacho, für die Hälfte brauchte man keine 10 Sekunden. Mit dem neuen Topmodell überarbeitete man auch das Äußere. Während die Limousine bereits ersetzt war, verjüngte man die Cabriolets und Coupés mit einem breiteren Grill und neuen Stoßstangen. Davor war der Hochkühler, nun gab es den Flachkühler, auch noch in der 280 Basisversion. Beim Preis lag der 3.5 dort, wo der 300 SE geendet hatte, etwa bei DM 35.000, oder, anders gesagt, für die meisten unerreichbar. Nur 1.232 Cabriolets entstanden in drei Jahren, vom Coupé 2.000 mehr. Mit ihm endete die Baureihe und die Ära der großen, offenen Sternenkreuzer. Nachfolger gab es keinen und ein Coupé kam erst zehn Jahre später wieder. Die Sonderklasse dieser Wagen blieb jedoch bis heute unerreicht!

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