Zündapp Oldtimer kaufen

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Zündapp

Das deutsche Unternehmen Zünder-Apparatebau, später Zündapp, wurde 1917 von Fritz Neumeyer in Nürnberg gegründet. An der Gründung waren die Krupp AG sowie die Gebrüder Thiel beteiligt, die aber bereits im Folgejahr Neumeyer den alleinigen Besitz des Unternehmens überließen. Zündapp zählte bis zur Insolvenz im Jahr 1984 zu den größten europäischen Moped- und Mottoradherstellern. Robustes Design mit guter Qualität kennzeichnete die Motorräder von Zündapp.

Die Zündapp-Geschichte

Gegründet als Rüstungsunternehmen musste Neumeyer nach Ende des Ersten Weltkrieges seine Geschäfte neu ausrichten. Die Produktion unterschiedlicher technischer Geräte blieb zunächst erfolglos, bis Neumeyer beschloss, ab 1921 in die Produktion von Motorrädern einzusteigen. Die Z 22 konnte dank Fließbandproduktion günstig angeboten werden und stellte den Startpunkt für den Unternehmenserfolg von Zündapp in den nächsten Jahren und Jahrzehnten dar. Kerngeschäft blieb durchgängig die Produktion von motorisierten Zweirädern - Mopeds und Motorrädern. Zündapp versuchte jedoch immer wieder, in andere Bereiche zu expandieren. In den 1920ern und 1930ern scheiterte der Pkw-Bau teils vor Serienproduktion, einzig ein Schnell-Lieferwagen schaffte es serienmäßig in den Verkauf.

Ende der 1950er kam mit dem Janus der erste viersitzige Pkw von Zündapp auf den Markt. Der wirtschaftliche Erfolg blieb jedoch aus. Erfolgreicher lief die Produktion von Nähmaschinen, Rasenmähern und Bootsmotoren, die Zündapps guten Ruf stärkten. In den 1950ern stellte Hans-Friedrich Neumeyer, Sohn des Unternehmensgründers, die Motorrad-Produktion komplett auf Zweitakter um. In der Folge zog der Firmensitz von Zündapp im Jahr 1958 von Nürnberg nach München um, das technisch veraltete Werk in Nürnberg wurde verkauft.

Lizenzierungen nach Portugal und eine Werkseröffnung in Indien in den 1960ern und 1970ern zeugen vom Erfolg Zündapps in der Zeit, das Unternehmen konnte zwischenzeitlich ein Drittel des Mottoradmarktes in Deutschland für sich beanspruchen. Ende der 1970er, Anfang der 1980er, begann das Geschäft zurückzugehen. Änderungen in der Straßenverkehrsordnung (Helmpflicht) und hohe Versicherungsbeiträge auf Motorräder schreckte die potenzielle Kundschaft zusehends ab. Schwerwiegender waren Zündapps eigene Versäumnisse, die aktuellen Trends am Markt zu ignorieren, insbesondere in Bezug auf Design und Ausstattung trotz sehr guter Produktqualität. Das führte 1984 schließlich in die Insolvenz.

Zündapp-Klassiker

Das bekannteste Motorrad aus dem Hause Zündapp ist die KS 601, aufgrund der meist grünen Lackierung als "Grüner Elefant" bekannt geworden. Die Produktion lief von 1950 bis 1957, der grüne Elefant wurde auch in die USA exportiert. Die Ausführung mit Seitenwagen (KS 601 S) erfreute sich besonderer Beliebtheit. Die Fans treffen sich bis heute zum "Elefantentreffen". Die KS 601 besitzt einen Zweizylinder-Boxermotor mit 28 PS beziehungsweise 33,5 PS für die Ausführung mit Seitenwagen und einer unterliegenden Nockenwelle. Der Hubraum liegt bei knapp 600 Kubikzentimeter. Das robuste Motorrad mit Seitenwagen und seinen technischen Raffinessen wurde auch erfolgreich im Geländesport eingesetzt.