Puma Oldtimer kaufen

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Puma

Die Firma Puma gehörte zu den brasilianischen Autounternehmen. Die Marke stellte von 1964 bis 1993 Sportwagen her.

Geschichte von Puma

In den 60er Jahren unternahm Brasilien den Versuch, Anschluss an die westlichen Industrieländer zu gewinnen. Dazu zählte auch der Aufbau einer eigenen Autoindustrie. Zu diesem Zweck erfolgten Kooperationen mit namhaften Autofirmen wie VW. Zweisitzige Sportwagen, die seinerzeit überaus beliebt waren, suchte man jedoch vergebens.  Als der brasilianische Rennfahrer Genaro Malzoni 1964 einen Sportwagen benötigte, hohe Strafzölle jedoch den Markt abschotteten, griff er auf einen DKW 3=6 zurück und stellte aus diesem eine GFK-Karosserie her, was zur Entstehung eines brasilianischen Sportwagens namens Puma führte. Aus diesem Wagen gelang es, eine kleine Serie anzufertigen, die zunächst 121 Sportwagen umfasste. 

Als es im Jahr 1968 zur Einstellung der DKW-Produktion in Brasilien kam, musste sich Genaro Malzoni einen neuen Materialspender suchen, den er in dem Volkswagen fand. Für den Puma bedeutete dies einen Wandel vom Frontantrieb, der für DKW charakteristisch war, zum sportlicher wirkenden Hinterradantrieb. Die Basis wurde bis 1974 von Karmann Ghia gebildet. Nach der Einstellung dieses Autotyps griff man auf Bodengruppen des VW Brasilia zurück. 

Das erfolgreichste Produktionsjahr der Firma Puma war 1979. So wurden in diesem Jahr 3595 GM-basierte Pumas angefertigt. Insgesamt entstanden 21.733 Wagen. Da jedoch Brasiliens Wirtschaft einen Niedergang erlebte, hatte dies auch für Puma negative Folgen. Auch das Lockern der Importbestimmungen sowie die Einfuhr japanischer Sportwagen wirkten sich negativ auf den brasilianischen Hersteller aus, sodass die Produktionszahlen bis 1984 immer weiter absanken. 1993 kam es schließlich zum Ende der Puma-Sportwagen in Brasilien.  Im Jahr 1995 wurden die Rechte an Puma von der amerikanischen Ford Motor Company erworben. Die US-Firma verwendete die Rechte bis 2002 für ihren Ford Puma. 

Wechsel von Puma nach Südafrika

Im Jahr 1973 konnten die Puma-Modelle auch in Südafrika hergestellt werden, was einem südafrikanischen Geschäftsmann zu verdanken war. Da sich VW in Südafrika jedoch weniger entgegenkommend zeigte als in Brasilien, waren die Südafrikaner dazu gezwungen aus Brasilien komplette VW-Käfer einzuführen, um sie ausschlachten zu können. Aufgrund des großen Aufwands folgte nach 357 hergestellten Wagen bereits 1974 der finanzielle Kollaps der Firma Bromer Motor Assemblies. Der in Südafrika lebende Niederländer Jack Wijker übernahm jedoch die Konkursmasse und rief damit die Firma Puma Marketing ins Leben. Bis in die heutige Zeit stellt Wijker jeden Monat ein bis zwei Pumas her. 

Klassiker von Puma

In den 70er Jahren griff Puma für die Herstellung von Wagen nicht nur auf VW, sondern auch auf Modelle von General Motors zurück. Die Fahrzeuge basierten auf dem Chevrolet Opala. Für das Design des Wagens sorgten sowohl Genaro Malzoni als auch der Ford-Fahrzeugdesigner Britinho. Ab 1973 konnte man die Modelle, die mit einem General Motors 4,1 Liter Motor ausgestattet wurden, ausliefern. Verglichen mit anderen Puma-Modellen verfügte der neue Puma GTB über eine Lederausstattung, eine Klimaanlage sowie elektrische Fensterheber.  1978 kam mit dem GTB S2 eine neue Variante des GTB heraus. Zu dessen Merkmalen gehörten eine flachere Wagenfront, Servo-Lenkung, eine moderne Beleuchtung sowie ein Doppelscheinwerfer.