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Oakland

Der Modellname Oakland wurde zunächst zwischen 1907 und 1909 vom US-amerikanischen Automobilhersteller Oakland Motor Car Company und ab 1909 mit der Übernahme durch den US-amerikanischen Autobauer General Motors bis 1931 als Markenname weitergeführt. Oakland zählte zu den fünf wichtigen Marken von General Motors in dieser Zeit. Aus Oakland ging später die Marke Pontiac hervor.

Oakland - Frühe Geschichte

Die Oakland Motor Car Company wurde 1907 von Edward Murphy und Alanson Brush in Pontiac (im US-Bundesstaat Michigan) gegründet. Brush, zuvor schon innovativ bei Cadillac tätig, hatte dabei die Position des Chefingenieurs inne und zeichnete sich für das Konzept des ersten Oakland verantwortlich. Insbesondere das Motorendesign war dabei ungewöhnlich. Der zweizylindrige Motor drehte gegen den Uhrzeigersinn, das Getriebe war als kompaktes Umlaufrädergetriebe (Planetengetriebe) konzipiert. Vom ersten Oakland wurden im Jahr 1908 278 Stück produziert, unterteilt je nach Fahrzeuggröße in die Typen A bis E.

Im Frühjahr 1909 verkaufte Murphy die Hälfte des Unternehmens an General Motors. Als im Sommer Murphy verstarb, erwarb General Motors die restlichen Anteile und gliederte Oakland als eigenständige Marke in den Konzern ein. Die Marke Oakland wurde in ein moderates Preissegment innerhalb des Markenportfolios eingegliedert, etwas oberhalb des günstigen Chevrolets und unterhalb der Premiummarken Oldsmobile, Buick und Cadillac. Eine Konsequenz war die entsprechende Umstellung der Produktion, unter anderem mit dem Verbau eines GM-typischen konventionellen Vier-Zylinder-Motors.

Oakland - Weitere Geschichte

Die Absatzzahlen der Marke stiegen in den Folgejahren. Im Jahr 1916 wurde motorseitig auf ein V8-Aggregat aufgerüstet, im Jahr 1917 erreichte die Produktion den Höchststand von 35.000 gebauten Fahrzeugen. Mit Beginn des Jahres 1920 traten jedoch ernste Probleme bei der Produktion in der Qualität der Fahrzeuge auf. Der neue Verantwortliche bei General Motors, Fred Hannum, griff daraufhin 1921 zu Gegenmaßnahmen: In der Produktion wurden nun standardisierte Komponenten der anderen Marken verwendet und eine umfassende Marketingkampagne wurde gestartet.

Mitte der 1920er hatten sich die Preise der unterschiedlichen Marken innerhalb von General Motors so weit auseinanderentwickelt, dass im Mutterkonzern eine neue Markenstrategie erdacht wurde, um die entstandenen Lücken mit weiteren Angeboten zu füllen. Oaklands Rolle dabei war ab 1926 der Bau des Pontiac als Untermarke des Oakland, um die preisliche Lücke zu Chevrolet zu füllen. Gleich im ersten Jahr wurden fast 50.000 Pontiacs verkauft, bis Ende der 1920er überholte der Pontiac die ursprüngliche Marke Oakland in den Verkaufszahlen deutlich.

Oakland - Ende der Produktion

Damit war das Ende des Oakland als eigenständige Marke bereits absehbar. Mit Einsetzen der Großen Depression im Jahr 1931, von der auch General Motors massiv betroffen war, wurde die Produktion des Oakland vollständig eingestellt. Allerdings überlebte der Pontiac als nun eigenständige Marke im Konzern General Motors.