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Monteverdi

Bei Monteverdi handelt es sich um einen früheren Autohersteller aus der Schweiz. Die Firma stellte vor allem Luxuswagen her und war zeitweise auch in der Formel 1 vertreten.

Geschichte von Monteverdi

Die Gründung der Autofirma Monteverdi erfolgte im Jahr 1967 in Binningen durch den Schweizer Autobauer Peter Monteverdi (1934-1998). Schon in den späten 50er Jahren hatte dieser mit dem Bauen und Fahren von Spezialanfertigungen begonnen. Gleichzeitig machte er die Autowerkstatt, die seinem Vater gehörte, zu einer Vertretung bekannter Automarken wie BMW, Lancia und Ferrari. Die Fahrzeuge, die Peter Monteverdi konstruierte, waren in erster Linie Rennwagen, die jedoch nur eine geringe Verbreitung fanden. 

Im Jahr 1965 erfolgten Streitigkeiten zwischen Peter Monteverdi und Ferrari, die die Trennung der beiden zur Folge hatten. Danach begann Monteverdi mit der Herstellung von eigenen Sportwagen und Tourenwagen, die eine luxuriöse Ausstattung erhielten. Trugen die Wagen zunächst noch die Bezeichnung MBM, benannte man sie später nach ihrem Hersteller Monteverdi. 

Von 1967 bis 1984 wurden von Monteverdi insgesamt acht unterschiedliche Fahrzeugtypen hergestellt. Darüber hinaus befasste sich das Werk mit der Erstellung von Prototypen und Studien.  Mitte der 80er Jahre endete Monteverdis Herstellung von Personenwagen. Stattdessen kam es 1985 zur Umwandlung des Binninger Werkes in ein Museum, das „Monteverdi Car Collection“ genannt wurde. In der heutigen Zeit gibt es von jedem Monteverdi-Modell wenigstens ein Ausstellungsstück im Museum zu bewundern. 

Mit der vorübergehenden Eröffnung eines Formel-1-Rennstalls meldete sich Peter Monteverdi im Jahr 1990 noch einmal zurück. 1998 verstarb der Schweizer Autohersteller. In der Gegenwart gibt es in Basel noch immer die Firma Automobile Monteverdi AG, die von Paul Berger betrieben wird. 

Klassiker von Monteverdi

Zu den ersten Monteverdi-Modellen gehörte der Monteverdi Highspeed 375, mit dem die Sportwagenherstellung der Firma 1967 eröffnet wurde. Mit diesem Modell kombinierte man die italienische Karosserie mit der amerikanischen Antriebstechnik. Mit der Monteverdi-Speedreihe konnte Peter Monteverdi den guten Ruf seiner Firma herstellen. Da er jedoch nie den genauen Umfang der High-Speed-Produktion bekannt gab, bleibt deren Umfang unklar.

Gesichert ist allerdings, dass es sich bei dem am häufigsten hergestellten Modell um den Coupe 375 L handelte. Ebenso konnte die Limousine 375/4 eine gewisse Verbreitung erzielen. Die anderen Modelle bestanden dagegen nur aus wenigen Wagen. Mitunter kam es auch zur Herstellung von Einzelstücken.

Monteverdi im Rennsport

Schon 1958 begann Peter Monteverdi, sich mit Einsätzen im Motorrennsport zu beschäftigen. So konstruierte er 1961 mehrere Kleinwagen für die Formel Junior. An einigen Bergrennen nahm Monteverdi auch selbst teil, bei denen er den MBM-Formel-1-Rennwagen steuerte. Nach einem Unfall zog sich der Schweizer jedoch wieder vom Rennsportgeschehen zurück. Nachdem er 1990 das Unternehmen Onyx Grand Prix erworben hatte, griff Monteverdi noch einmal in das Geschehen ein. Aus Finanznot und Sponsorenmangel konnten seine Wagen nach zehn Rennen jedoch nicht mehr antreten. Die Formel-1-Rennwagen lassen sich heute im Monteverdi-Museum bewundern.