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Light Car Company

Manche Automobilhersteller bereicherten mit ihren Fahrzeugen den Automobilmarkt nur für kurze Zeit. Nicht anders verhielt es sich mit der Light Car Company aus England und ihrem einzigen Modell Rocket ´07.

Light Car Company – ein Unternehmen, ein Rennfahrer und ein Konstrukteur

Manche Autos können nur von der Insel kommen. England ist seit jeher ein Quell für ausgefallene Konstruktionen. Dieser Tradition blieben auch Gordon Murray und Chris Craft. Die nötige Erfahrung für den Automobilbau sammelte das Gespann in seiner beruflichen Karriere. Beide kamen aus dem Motorsport, der eine als Konstrukteur und der andere als Fahrer. Chris Craft war vorwiegend auf der Langstrecke unterwegs. 14-mal ging er beim Klassiker „24 Stunden von Les Mans“ an den Start. Sein einziger Auftritt in der Formel-1 war im Jahr 1971. Nach dem Ende als Fahrer sollte Craft dem Motorsport noch für ein paar Jahre treu bleiben, und zwar als Autoproduzent. Dazu fand er mit dem Mechaniker und Konstrukteur Gordon Murray den passenden Partner.

Light Car Company – gebaut mit Erfahrungen von Brabham und McLaren

Als Sohne eines südafrikanischen Automechanikers wurde Gordon Murray sein Beruf sozusagen in die Wiege gelegt. Um seine Leidenschaft, den Rennsport, ausleben zu können, übersiedelte Murray nach England, wo er einen Job bei Brabham bekam. In den ersten Jahren verdiente sich Murray sein Geld als Konstrukteur und als Assistenz des Chef-Designers. Danach avancierte Murray zum technischen Leiter von Brabham. Murray konstruierte unter anderem den „Staubsaugerwagen“ Brabham BT46B und den BT49, mit dem Nelson Piquet 1981 die WM gewann. 1986 wechselte Murray zu McLaren, wo er unter anderem als Design-Chef tätig war. Seine nächste Station war die Light Car Company.

Light Car Company Rocket ´07– Auto oder Rakete?

Das Design der Light Car Company Rocket ´07 erinnerte an die Renn-Zigarren der 50-ziger Jahre. Ziel der Partner Murray und Craft war es, ein Auto mit Straßenzulassung zu bauen, das die Leistung eines Rennwagens bietet. Das Ergebnis war die Light Car Company Rocket ´07. Dazu wurde bei der Planung der Schwerpunkt des Wagens tief angesetzt und auf eine leichte Bauweise geachtet. Tatsächlich wog die Light Car Company Rocket ´07 in der Basisausstattung nicht mal 400 Kilogramm. Der Aufbau des Chassis bestand aus einem stabilen Gitterrohrrahmen mit Stahlrohren und einer Fiberglashülle als Karosserie. Das Cockpit bietet Platz für zwei Personen, die wie bei einem Motorrad hintereinander Platz nahmen. Angetrieben wird die Light Car Company Rocket ´07 passender weise von einem Yamaha FJ1200. Die Light Car Company bestand von 1991 bis 1998. Insgesamt wurden 55 Stück der Rocket ´07 hergestellt.

Light Car Company´Rocket´07 – ein passendes Logo

Das Logo der Light Car Company ist ganz auf die Rocket `07 zugeschnitten. Das Logo besteht aus einem runden Emblem mit der Aufschrift ROCKET und einer Rakete in der Mitte.