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Dutton

In West Sussex in Worthing war der britische Kit-Car-Hersteller Dutton ansässig. Dutton Cars vertrieb von 1970 bis 1989 Fahrzeugbausätze und Amphibienautos. Diese individuellen Modelle sind bis heute bei Sammlern sehr begehrt.

Die Geschichte von Dutton

Ursprünglich wurde Dutton im Jahr 1970 von Tim Dutton Wooley in einer kleinen Werkstatt gegründet. Hier entstanden mehrere Fahrzeuge auf der Basis eines selbstentwickelten Prototyps P1. Keines dieser Autos glich dem anderen. Erst 1971 wurde das erste Serienmodell B-Type entwickelt. Dieser Wagen basierte auf dem Triumph Herald und musste vom Käufer komplett selbst montiert werden. Der Nachfolger des B-Type wurde der Phaeton, der auf den Komponenten des Ford Escort aufgebaut und bis 1989 hergestellt wurde. Auch hierbei handelte es sich um einen Kit-Car. Dutton kündigte 1979 einen Kombi mit Namen Sierra an. Es handelte sich um einen geländetauglichen Pkw, der bis heute als einer der ersten SUV gilt.

Nachdem Ford ebenfalls 1982 ein Coupé mit dem Namen Sierra vorstellte, mussten die Namensrechte mit Dutton vor Gericht ausgetragen werden. Dutton gewann den Prozess und durfte weiterhin seine Kit-Cars als Sierra vertreiben. Mit einem Absatz von 3.000 Stück gehören diese Modelle zu den meistverkauften britischen Kit-Cars. Nachdem Dutton eine größere Fabrik gekauft hatte und jährlich über 1.000 Fahrzeuge produzierte, stellte er 1989 das Modell Maroc vor. Dieser Wagen basierte auf den Ford Fiesta mit einer offenen Karosserie.

Das in Littlehampton produzierte Modell wurde zunächst fertig zusammengesetzt angeboten, ließ sich aber wegen des hohen Preises nicht verkaufen. So bot Dutton den Wagen wieder als Kit-Car an. Das Kit-Car-Geschäft wurde 1989 aufgegeben. Erst 1995 entwickelte Dutton nochmals mit den Modellen Commando und Amphibian Amphibienfahrzeuge, die auf dem Ford Fiesta und dem Suzuki Samurai basierten.

Die Klassiker von Dutton

Kaum noch erhältlich ist der legendäre B-Type, der auf dem Triumph Herald basierte. Ersatzteile sind so gut wie nicht zu bekommen. Das Fahrzeug gab es mit einem Reihen-Vierzylinder mit 52 kW-Leistung. Zu den beliebten Klassikern gehört auch die Phaeton-Serie, die von 1977 bis 1989 gebaut wurde. Auch der hierauf basierende Melos mit seinem rundlichen Design ist bei Sammlern heute sehr beliebt. Selten zu bekommen ist die erste SUV-Generation mit der Bezeichnung Sierra. Wer heute ein solches Fahrzeug findet, kann bis auf die Karosserieteile meist auf die Komponenten von Ford zurückgreifen. Schließlich wurden vornehmlich von diesem Fahrzeughersteller die technischen Bauteile verwendet.