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Checker

Die 1922 gegründete Checker Motor Corporation mit Stammsitz in Kalamazoo in Michigan war ein Automobilzulieferer, welcher früher die beliebten Checker Taxis produzierte. Diese Fahrzeuge waren in den amerikanischen Großstädten unter der Bezeichnung Checker Cab oder auch nur als Checker weithin bekannt.

Die Geschichte über Checker

Morris Markin, russischer Immigrant und ehemaliger Tuchmacher aus Chicago, übernahm 1922 einen Karosseriehersteller aus Illinois, da dessen Besitzer einen persönlichen Kredit über 15.000 Dollar nicht mehr zurückzahlen konnte. Das Unternehmen produzierte Karosserieteile für den Fahrzeughersteller Commonwealth Motors. Diese vertrieb ihre Pkws an die verschiedensten Taxigesellschaften unter der Marke Mogul. Da auch Commonwealth Motors fast bankrott war und eine größere Bestellung an Taxis nicht ausführen konnte, übernahm Markin auch dieses Unternehmen. Die neu entstandene Firma nannte er Checker Cab Company. 1910 florierte das Taxigeschäft von John D. Hertz, welcher die berühmten Yellow Cabs herstellte. Da er weitaus mehr Fahrzeuge produzierte, als er für sein Taxigeschäft benötigte, vermietete er die übrigen Fahrzeuge an andere Eigner. Hiermit wurde zugleich auch der Grundstein der Hertz Autovermietung gelegt.

Markin war vom Erfolg der Autovermietung überzeugt und übernahm 1937 auch dieses Unternehmen. Nebenbei gründete er auch die erste Taxigesellschaft, die afro-amerikanische Fahrer anstellte. Die Yello Cabs wurden von der Parmalee Transportation Company gebaut. Markin erwarb auch deren Mehrheitsanteile, so dass ab 1940 mit Yellow Cab und Checker Cab die größte amerikanische Taxigesellschaft gegründet wurde. Durch den großen Erfolg stieg Markin 1916 auch in das Privat-Pkw-Geschäft ein. 1970 verstarb Morris Markin. Checker Cab wurde vom pensionierten GM-Präsident Edward N. Cole aufgekauft, der die in die Jahre gekommenen Taximodelle erneuern wollte. Hierzu kam es jedoch nicht, da Cole bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Da die Marathon-Modelle von Checker in den 50er Jahren entwickelt worden waren, konnten sie den modernen Anforderungen nicht mehr standhalten. Zunächst wurde das Unternehmen 1989 in etliche unabhängige Gesellschaften aufgeteilt. Heute gehört die Checker Motors zur CC Industries und produziert vornehmlich Karosserieteile für GM.

Checker Klassiker

Die beliebtesten Checker-Modelle wurden ab 1950 unter der Markenbezeichnung Marathon gebaut. Die ersten Reihensechszylinder-Motoren von Lycoming sorgten für einen hohen Benzinverbrauch. Später wurden diese Motoren durch kompaktere und kleinere Modelle von Chevrolet ausgetauscht. Jedoch wurde die Frontpartie mit dem hohen Kühlergrill der Taxis nicht angepasst, so dass diese Fahrzeuge einen überaus schlechten Aerodynamik-Wert besaßen. Auf Wunsch wurde bis in die 70er Jahre auch ein Chevrolet-V8-Motor eingebaut. Selbst eine Umrüstung auf Propangas erfolgte. 1982 verließ der letzte Marathon A12 die Fertigungshalle. Insgesamt waren die geräumigen Taxis unwirtschaftlich geworden und erfüllten auch nicht mehr die Sicherheitsanforderungen. Das letzte im Einsatz befindliche Checker Cab wurde im Dezember 1999 für 134.000 Dollar mit einer Laufleistung von 1.599.768 km versteigert. Vor 21 Jahren hatte das Fahrzeug nur 9.000 Dollar gekostet.

Das Checker Logo

In einem typischen Schachbrettmuster in Schwarz-Weiß präsentiert sich das Checker-Logo. Auch heute noch ist bei vielen amerikanischen Taxen dieses Karomuster als schmaler Streifen an den Fahrzeugseiten zu finden. Es besteht aus 5x5 schwarz-weißen Karos.