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Agria Traktoren

Das süddeutsche Unternehmen Agria produzierte von 1937 bis 1992 landwirtschaftliche Kleinmaschinen und Schlepper, die einen hohen technischen Standard besaßen.

Agria – Geschichte des Unternehmens

1937 wurde die Agria-Werke GmbH in Möckmühl/Württemberg gegründet. Kurz nach dem Krieg begann der Firmeninhaber Erwin Mächtel mit dem Bau von landwirtschaftlichen Kleinmaschinen. Durch Gespräche und Kontakte mit der Bevölkerung wurde ihm schnell bewusst, dass der Bedarf nach handgeführten Hackmaschinen sehr groß war. 1948 begann er mit der Serienproduktion eines 3-PS starken Einachsschleppers und stattete diesen mit einem selbstentwickelten Getriebe aus. Die Geschäfte des Unternehmens liefen gut und die Nachfrage war groß. Um das Unternehmen weiter ausbauen zu können übernahmen die Agria-Werke die Schilling KG in Karlsruhe-Durlach. Mit dieser Übernahme wurden gleichzeitig Patente und technische Kenntnisse der Firma Schilling erworben. Daraus folgte die stärkere Motorisierung der Agria-Fahrzeuge. Beispielsweise das Einachsschleppermodell 1800 war vielseitig einsetzbar, besaß einen hohen technischen Standard und verhalf dem Unternehmen zu seinem ausgezeichneten Ruf.

Agria – Höhepunkte in der Produktion

Mitte der 1950er Jahre erreichte der Bau von Einachsschleppern seinen Höhepunkt. 1964 präsentierte Agria den Vierradschlepper 4800 Universal auf der DLG-Messe. Dieser Vierradschlepper wurde mit Diesel- und Vergasermotoren verschiedener Fabrikate ausgestattet. Im Jahr 1970 schafften es die Agria-Werke in der deutschen Herstellerstatistik auf den 19. Platz und lagen somit noch vor der Firma Bungartz. In den 1970er Jahren erschienen die stärkeren Modelle 5700, 6700 und 6900, mit teilweise bis zu 34 PS.

Ab 1992 konzentrierten sich die Agria-Werke nur noch ausschließlich auf den Bau von Motorgeräten und Einachsschleppern. Kurz darauf stellten die Agria-Werke die Herstellung von Vierradschleppern vollständig ein.