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Horex Motorrad kaufen

Entdecken Sie die Welt von Horex, wo Bad Homburger Ingenieurskunst auf Leidenschaft trifft. Die bulligen Einzylinder und innovativen Zweizylinder der 1950er Jahre sind bis heute ein Inbegriff für Zuverlässigkeit und Drehmoment, ideal für anspruchsvolle Fahrten durch die Schweizer Alpen.

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Suchergebnisse

Bild 1/15 von Horex Regina 400 (1954)
1 / 15

1954 | Horex Regina 400

Regina 400 mit Steib Beiwagen - Restauriert

CHF 13’461
🇩🇪
Händler
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"Horex" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Horex" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/12 von Horex Regina 400 (1954)

1954 | Horex Regina 400

Vertreter der klassischen Horex-Generation

Auktionletzten Monat
🇦🇹
Händler
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Bild 1/14 von Horex Resident 350 (1958)

1958 | Horex Resident 350

Teil der klassischen Horex-Motorradära

Auktionletzten Monat
🇦🇹
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/14 von Horex Regina 250 (1953)

1953 | Horex Regina 250

Neu aufgebaute Horex 250 Regina

CHF 6’900vor 4 Monaten
🇨🇭
Privat
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/7 von Horex Imperator (1955)

1955 | Horex Imperator

Imperator400

CHF 9’937vor 5 Monaten
🇩🇪
Privat
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/36 von Horex Regina 250 (1954)

1954 | Horex Regina 250

Auktionvor 6 Monaten
🇩🇪
Privat
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/18 von Horex Resident 250 (1956)

1956 | Horex Resident 250

Horex Resident 250 Oldtimer originaler sehr schöner Zustand top

CHF 4’951letztes Jahr
🇩🇪
Privat
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/7 von Horex Regina 350 (1953)

1953 | Horex Regina 350

CHF 8’581vor 2 Jahren
🇩🇪
Privat
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/6 von Horex Resident 350 (1959)

1959 | Horex Resident 350

CHF 5’782vor 3 Jahren
🇩🇪
Privat
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/15 von Horex Regina 250 (1953)

1953 | Horex Regina 250

Eine der letzten Reginas/ Erbstück

CHF 6’504vor 4 Jahren
🇩🇪
Privat
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/10 von Horex Imperator (1956)

1956 | Horex Imperator

Horex Imperador 400

CHF 10’966vor 6 Jahren
🇵🇹
Privat
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/15 von Horex Regina 4 (1955)

1955 | Horex Regina 4

Regina

CHF 5’420vor 10 Jahren
🇩🇪
Händler

Geschichte & Erbe

Die Geburtsstunde von Horex schlug im Jahr 1923, als Fritz Kleemann in Bad Homburg vor der Höhe die Horex-Fahrzeugbau AG ins Leben rief. Kleemann war damals erst 22 Jahre alt, besass aber bereits eine klare Vision für den Motorradbau. Der Name Horex ist eine geschickte Kombination aus "Homburg", dem Sitz des Unternehmens, und "Rex", dem Markennamen der elterlichen Rex-Konservenglasgesellschaft. Diese Verbindung von regionaler Identität und familiärer Tradition legte den Grundstein für eine Marke, die in der deutschen und europäischen Motorradgeschichte einen festen Platz einnehmen sollte.

Ein entscheidender Wendepunkt in der Firmengeschichte war das Jahr 1925, als Horex mit der Columbus Motorenbau AG aus Oberursel fusionierte. Da beide Unternehmen im Besitz der Familie Kleemann waren, bündelte man die Ressourcen, um eigene Motoren zu entwickeln und zu produzieren. Dies gab Horex einen technologischen Vorsprung gegenüber vielen Mitbewerbern, die auf Einbaumotoren angewiesen waren. Ab 1927 prägte der Chefkonstrukteur Hermann Reeb die technische Ausrichtung. Er setzte konsequent auf langhubige Motorenkonzepte, die für ihre Widerstandsfähigkeit und ihren kraftvollen Durchzug bei niedrigen Drehzahlen geschätzt wurden. In der Schweiz, wo Pässe wie der Gotthard oder der Furka zum Alltag gehörten, war diese Motorcharakteristik ein grosses Verkaufsargument.

In den 1930er Jahren entwickelte sich Horex zu einem technologischen Trendsetter. Man baute nicht nur Einzylinder, sondern experimentierte auch mit Parallel-Zweizylindern bis zu 800 Kubikzentimetern. Ein besonderer Triumph war der Gewinn der deutschen Gespannmeisterschaft im Jahr 1935 mit einer kompressorgeladenen Rennmaschine. 1936 erschien die SB 35, ein OHV-Einzylinder, der als Basis für viele spätere Erfolge diente. Der Motor war so zuverlässig, dass er sogar von anderen Herstellern wie Victoria zugekauft wurde. Die Vorkriegsjahre festigten den Ruf von Horex als Hersteller von qualitativ hochwertigen Maschinen, die in der Oberklasse angesiedelt waren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Horex die Produktion relativ schnell wieder aufnehmen, da die Werksanlagen weitgehend verschont geblieben waren. Bereits 1948 rollten die ersten überarbeiteten Vorkriegsmodelle vom Band. Doch der eigentliche Durchbruch gelang 1950 mit der Vorstellung der Horex Regina. Mit ihrem modernen Leichtmetallzylinderkopf und einer verbesserten Ventilsteuerung traf sie genau den Zeitgeist einer Gesellschaft, die nach Mobilität und Fortschritt dürstete. Im Jahr 1952 war die Regina 350 das meistverkaufte Motorrad ihrer Klasse und fand auch in der Schweiz eine grosse Zahl an Anhängern. Schweizer Motorradfahrer schätzten die Präzision und die Langlebigkeit der Bad Homburger Maschinen.

Mitte der 1950er Jahre begann sich der Markt grundlegend zu wandeln. Mit dem wachsenden Wohlstand stiegen viele Motorradfahrer auf das Auto um. In der Schweiz konkurrierten Motorräder zunehmend mit modernen Kleinwagen. Horex versuchte, mit technisch anspruchsvollen Modellen wie dem Imperator 400 gegenzusteuern. Doch die hohen Produktionskosten und der allgemeine Rückgang der Nachfrage führten dazu, dass Horex 1956 die Motorradproduktion einstellte. Im Jahr 1960 übernahm Daimler-Benz das Gelände und löste das Unternehmen schliesslich auf. Damit endete die grosse Ära der klassischen Horex-Werke, doch der Name blieb lebendig.

Nach Jahrzehnten des Stillstands gab es mehrere Versuche, die Marke wiederzubeleben. Besonders bemerkenswert war der Neustart im Jahr 2010 mit der Horex VR6. Dieser Sechszylinder-V-Motor war eine technische Meisterleistung, konnte sich aber wirtschaftlich nicht langfristig etablieren. Seit 2015 gehört die Marke zur 3C-Carbon Composite Company. Zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2023 wurde die Regina EVO präsentiert, ein modernes Motorrad in Carbon-Bauweise, das die Formensprache des Klassikers zitiert und zeigt, wie viel Prestige der Name Horex auch nach einem Jahrhundert noch ausstrahlt.

Highlights & besondere Modelle

Das Portfolio von Horex umfasst eine Reihe von Modellen, die heute zu den gesuchten Raritäten auf dem Oldtimermarkt zählen. Jedes dieser Motorräder steht für eine bestimmte Epoche und technische Ausrichtung des Unternehmens.

Horex Regina (1950-1956) Die Regina ist das Herzstück des Horex-Erbes. Sie wurde in den Hubraumklassen 250, 350 und 400 Kubikzentimeter gebaut. Die 350er Version war der absolute Bestseller. Mit ihren 19 PS war sie für die damalige Zeit sehr agil und erreichte Geschwindigkeiten von über 120 km/h. Ein markantes Detail der Regina ist die Schaltwippe, die damals als technisches Novum galt. Die Regina 400 mit 22 PS ist heute bei Sammlern besonders beliebt, da sie spürbar mehr Drehmoment bietet und somit ideal für Ausfahrten in bergigem Gelände geeignet ist. Die Regina verkörpert wie kein anderes Modell die Solidität der Bad Homburger Marke.

Horex Regina Geländesport Für Fans von Offroad-Klassikern ist die Geländesport-Variante der Regina ein absolutes Highlight. Horex war in den 1950er Jahren sehr aktiv im Geländesport und baute spezielle Kleinserien für diesen Einsatzzweck. Merkmale sind die hochgezogene Auspuffanlage, ein verstärkter Rahmen und grobstollige Reifen. Da diese Maschinen meist im harten Wettbewerbseinsatz waren, sind heute nur noch wenige Originalexemplare in gutem Zustand erhalten. Sie erzielen auf Auktionen Spitzenpreise und gelten als absolute Sammlerstücke.

Horex Imperator 400 (1955-1957) Der Imperator war der technische Leuchtturm von Horex in der Nachkriegszeit. Es handelte sich um einen Zweizylinder-Parallel-Twin mit einer obenliegenden Nockenwelle (OHC). Dieses Konstruktionsprinzip war damals revolutionär im Serienbau und verlieh der Maschine eine aussergewöhnliche Laufruhe und Drehfreudigkeit. Mit 26 PS war der Imperator eine sehr leistungsstarke Maschine für die 400er Klasse. Optisch besticht er durch seine doppelflutige Auspuffanlage und den wuchtigeren Motorblock. Er ist deutlich seltener als die Regina und gehört heute zu den wertvollsten Klassikern der Marke.

Horex Resident 350 (1955-1960) Die Resident war als moderne Nachfolgerin der Regina konzipiert. Sie bot mehr Leistung (24 PS) und ein aktualisiertes Design mit tieferen Kotflügeln und einer eleganteren Linienführung. Technisch war die Resident sehr ausgereift und gilt als eine der besten Einzylinder-Maschinen ihrer Zeit. Da sie jedoch in die Phase des grossen Motorradsterbens fiel, wurden die Produktionszahlen nicht mehr erreicht, die man sich erhofft hatte. Heute wird sie von Kennern geschätzt, die ein zuverlässiges und technisch verfeinertes Motorrad für Touren suchen.

Horex SB 35 (1936-1948) Die SB 35 ist der Klassiker aus der Vorkriegszeit. Sie zeigt die Wurzeln der Regina und besticht durch ihre massive Bauweise. Wer ein Stück Vorkriegsgeschichte besitzen möchte, sucht nach einer SB 35. Sie ist seltener als die Nachkriegsmodelle und oft in Museen zu finden. Ihre Technik ist ehrlich und überschaubar, erfordert aber einen erfahrenen Schrauber, um sie dauerhaft in Schuss zu halten.

Technische Daten

Die technischen Daten der wichtigsten Horex-Modelle zeigen die Konzentration auf Drehmoment und Standfestigkeit, was besonders bei den Einzylindern durch den langen Hub erreicht wurde.

Ein technisches Markenzeichen der Regina-Reihe ist das Verhältnis von Bohrung zu Hub. Bei der 350er Variante liegt der Hub bei stolzen 91,5 mm bei einer Bohrung von 69 mm. Dies sorgt für eine bullige Kraftentfaltung bereits bei niedrigen Drehzahlen. Die Zündung wurde meist über einen Magnetzünder realisiert, was die Maschinen sehr unabhängig von der Batteriekapazität machte. Die Primärkette läuft im Ölbad, was den Verschleiss minimiert und die Laufruhe erhöht. Die Bremsanlage besteht aus mechanischen Trommelbremsen, die bei guter Pflege auch heute noch für eine akzeptable Verzögerung sorgen.

Marktübersicht und Kauftipps

In der Schweiz ist der Markt für Horex Motorräder klein, aber fein. Während heimische Marken wie Condor oder Motosacoche oft bei Sammlern im Vordergrund stehen, gilt die Horex als exklusive Alternative für Liebhaber deutscher Wertarbeit. Die Preise in der Schweiz liegen oft etwas über dem Niveau in Deutschland, was zum einen an den Importkosten und zum anderen an der oft sehr hohen Restaurierungsqualität der Schweizer Exemplare liegt.

Preisorientierung in der Schweiz (2024/2025): Für eine fahrbereite Horex Regina 350 in ordentlichem Zustand müssen Interessenten in der Schweiz mit Preisen ab ca. 3'800 CHF rechnen. Top-restaurierte Sammlerstücke können je nach Historie und Zustand Preise von bis zu 18'500 CHF und mehr erzielen. Die Regina 400 ist seltener und entsprechend teurer, hier liegen die Einstiegspreise oft bei 5'500 CHF. Ein Horex Imperator 400 ist in der Schweiz eine echte Rarität und wird nur selten öffentlich angeboten; die Preise bewegen sich hier meist im Bereich von 10'000 bis 16'000 CHF. Restaurierungsobjekte sind ab etwa 2'000 CHF zu finden, erfordern aber oft eine langwierige Teilesuche.

Der Schweizer HOREX Club: Eine zentrale Anlaufstelle für Besitzer und Interessenten ist der Schweizer HOREX Club. Dieser Verein pflegt die Tradition der Marke und bietet eine hervorragende Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Teilesuche. Bei Klassik-Events wie der Swiss Classic World in Luzern oder dem Oldtimer Markt in Fribourg ist der Club oft präsent. Wer eine Horex kaufen möchte, sollte den Kontakt zum Club suchen, da hier oft Maschinen vermittelt werden, die gar nicht auf den grossen Verkaufsplattformen erscheinen.

Kauftipps für Horex-Interessenten:

  • Originalität prüfen: Da Ersatzteile für Horex teuer sein können, ist es wichtig, auf die Vollständigkeit und Originalität des Angebots zu achten. Besonders Chromteile und Blechteile sollten in gutem Zustand sein.
  • Motor und Getriebe: Der langhubige Motor ist widerstandsfähig, aber bei falscher Behandlung verschleissen die Ventilführungen. Ein Probelauf ist unverzichtbar, um mechanische Nebengeräusche auszuschliessen.
  • Dokumentation: Achten Sie darauf, dass der Schweizer Fahrzeugausweis vorhanden ist. Ein Import aus dem Ausland kann aufgrund der Zollformalitäten und der MFK-Abnahme zeitaufwendig sein.
  • Community nutzen: In der Horex-Szene hilft man sich gern. Nutzen Sie Foren und Clubkontakte, um die Geschichte eines Fahrzeugs zu verifizieren.

Fahrverhalten

Das Fahren einer Horex Regina ist ein Entschleunigungserlebnis der besonderen Art. Sobald der grosse Einzylinder mit seinem dumpfen Schlag zum Leben erwacht, spürt man die Kraft, die in dieser Maschine steckt. Dank des enormen Drehmoments lässt sich die Regina sehr entspannt fahren. Man muss nicht ständig schalten; der Motor schiebt die Maschine souverän aus engen Kehren heraus, was sie zu einem idealen Begleiter auf Schweizer Passstrassen macht.

Die Strassenlage ist für ein Motorrad aus den 1950er Jahren bemerkenswert stabil. Mit einem Gewicht von etwa 150 kg ist die Regina handlich genug für kurvige Strecken. Die Sitzposition ist aufrecht und bequem, sodass auch mehrstündige Touren ohne Ermüdung möglich sind. Wer die Maschine über den Gotthardpass treibt, wird die Elastizität des Motors schätzen lernen. Er stampft den Berg hinauf, ohne dass man das Gefühl hat, ihn quälen zu müssen. Die Vibrationen des Einzylinders sind vorhanden, werden aber von vielen Fahrern als angenehm und charaktervoll empfunden.

Der Imperator 400 bietet ein ganz anderes Fahrgefühl. Durch seinen Zweizylinder läuft er wesentlich ruhiger und vibrationsärmer. Er ist die Reisemaschine für die Langstrecke. Mit 26 PS hat man genug Leistungsreserven, um im modernen Verkehr sicher mitzuschwimmen. Die OHC-Steuerung macht den Motor zudem drehfreudiger, was den Imperator sportlicher wirken lässt als die Regina. Das Fahrwerk des Imperators ist auf Stabilität ausgelegt und vermittelt auch bei höheren Geschwindigkeiten viel Vertrauen.

Egal welches Modell man wählt, das Bremsverhalten muss man immer im Hinterkopf behalten. Die Trommelbremsen leisten gute Arbeit, sind aber nicht mit modernen Scheibenbremsen zu vergleichen. Vorausschauendes Fahren ist bei einem Oldtimer wie der Horex Pflicht. Aber genau das macht den Reiz aus: Man ist wieder aktiver Teil des Geschehens und muss das Motorrad richtig "bedienen".

Design

Das Design einer Horex zeichnet sich durch zeitlose Eleganz und eine klare, funktionale Linienführung aus. Es gibt keine unnötigen Schnörkel; jedes Detail scheint wohlüberlegt. Der tropfenförmige Tank ist das markanteste Designelement und verleiht der Maschine eine gestreckte, dynamische Silhouette. Die Kniekissen aus Gummi am Tank sind ein typisches Merkmal dieser Epoche und geben dem Fahrer zusätzlichen Halt.

Ein weiteres optisches Highlight ist der Zylinderkopf. Bei der Regina ist der Verschlussdeckel des Ölbehälters direkt am Deckel des Zylinderkopfs angebracht. Diese konstruktive Besonderheit ist ein Erkennungsmerkmal, das Horex-Kenner sofort identifizieren. Die Lackierung in klassischem Schwarz oder einem tiefen Dunkelrot, oft veredelt mit handgezogenen Linierungen, unterstreicht den Premium-Anspruch der Marke. Der hohe Anteil an Chromteilen - vom Scheinwerferring bis zu den Auspufftöpfen - verleiht den Maschinen einen edlen Glanz.

Beim Imperator sorgt das Doppelauslasssystem für eine kraftvolle Optik. Der breitere Zweizylindermotor lässt die Maschine massiver und präsenter erscheinen. Die Resident wiederum besticht durch ihre verkleidete Gabel und die eleganteren Schutzbleche, die den Übergang zum modernen Design der späten 1950er Jahre markieren. Horex-Motorräder sind keine lauten Angeber, sondern strahlen eine ruhige Würde und handwerkliche Perfektion aus, die man heute nur noch selten findet. Wer eine Horex betrachtet, sieht nicht nur ein technisches Gerät, sondern ein Stück angewandte Kunstgeschichte.

Rennsport & Geschichte

Der Rennsport war für Horex immer mehr als nur Marketing; es war das Testlabor für neue Technologien. Fritz Kleemann selbst war ein begeisterter Rennfahrer und setzte seine Maschinen schon früh bei nationalen Wettbewerben ein. In den 1930er Jahren errang Horex zahlreiche Siege bei Bergrennen und Zuverlässigkeitsfahrten. Ein Meilenstein war die deutsche Gespannmeisterschaft 1935, die mit einer technisch hochgerüsteten Kompressormaschine gewonnen wurde.

Besonders faszinierend ist die Verbindung zum Konstrukteur Richard Küchen. Küchen war ein Visionär und entwickelte für Horex desmodromische Ventilsteuerungen. Bei diesem System werden die Ventile mechanisch geöffnet und wieder geschlossen, was Federbrüche bei hohen Drehzahlen ausschliesst. Obwohl diese Technik später vor allem mit Ducati in Verbindung gebracht wurde, leistete Küchen bei Horex wichtige Pionierarbeit. Es zeigt, wie innovativ die Marke aus Bad Homburg war und dass man sich vor der Konkurrenz aus England oder Italien nicht verstecken musste.

Nach dem Krieg wurde der Rennsport in kleinerem Rahmen fortgesetzt. Die Regina Geländesport ist ein direktes Produkt dieser Ära und zeigt, dass Horex auch abseits befestigter Strassen erfolgreich sein wollte. In der Schweiz gab es ebenfalls eine aktive Rennszene, in der Horex-Maschinen oft vertreten waren. Ob bei den Bergrennen in der Zentralschweiz oder bei Rundstreckenrennen - die Zuverlässigkeit der Motoren war oft der Schlüssel zum Erfolg. Diese Rennhistorie schwingt bis heute mit, wenn man eine klassische Horex fährt. Man sitzt auf einer Maschine, deren DNA auf der Rennstrecke geschmiedet wurde.

Fazit

Eine Horex zu kaufen, ist eine Entscheidung für Qualität, Charakter und Beständigkeit. Die Motorräder aus Bad Homburg sind mehr als nur Fortbewegungsmittel; sie sind Zeugen einer Epoche, in der technische Leidenschaft und handwerkliches Können an oberster Stelle standen. Ob die kultige Regina 350 mit ihrem bulligen Einzylinder oder der technisch raffinierte Imperator 400 - jede Horex hat ihre eigene Geschichte zu erzählen.

In der Schweiz geniesst die Marke einen hohen Stellenwert. Dank des Schweizer HOREX Clubs und einer engagierten Szene ist der Erhalt dieser wertvollen Maschinen gesichert. Die Ersatzteilversorgung ist für die gängigen Modelle gut, und die mechanische Widerstandsfähigkeit macht die Horex zu einem idealen Oldtimer für regelmässige Ausfahrten. Wer ein Motorrad sucht, das sowohl optisch als auch technisch überzeugt und zudem eine hohe Wertstabilität aufweist, sollte sich die Angebote von Horex auf Classic Trader genauer ansehen.

Lassen Sie sich von der Faszination Horex anstecken und geniessen Sie das unvergleichliche Gefühl, einen echten Klassiker über die Strassen der Schweiz zu bewegen. Finden Sie jetzt Ihre Horex Regina oder Ihren Imperator auf Classic Trader und werden Sie Teil einer Community, die die Werte der klassischen Motorradkultur hochhält.