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Bultaco Motorrad kaufen

Bultaco steht für die goldene Ära des spanischen Motorsports und revolutionierte mit Modellen wie der Sherpa T und Pursang den Geländesport. Entdecken Sie die Faszination der Zweitakt-Maschinen aus Barcelona, die in der Schweizer Klassiker-Szene für ihre Agilität und technische Ehrlichkeit geschätzt werden.

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Suchergebnisse

Bild 1/50 von Bultaco Alpina 350 (1978)
1 / 50

1978 | Bultaco Alpina 350

Bultaco 350 ALPINA

CHF 4’597
🇮🇹
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Bild 1/4 von Bultaco Sherpa T 350 (1978)
1 / 4
CHF 4’597
🇪🇸
Privat
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Bild 1/30 von Bultaco TSS 350 (1969)
1 / 30

1969 | Bultaco TSS 350

Bultaco 360 TSS "Tralla Super Sport"

CHF 22’985
🇮🇹
Händler
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"Bultaco" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Bultaco" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/8 von Bultaco Sherpa T 250 (1971)

1971 | Bultaco Sherpa T 250

1971 Bultaco Sammy Miller Sherpa T 244cc

Preis auf Anfragevor 5 Monaten
🇬🇧
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Bild 1/10 von Bultaco Alpina 350 (1980)

1980 | Bultaco Alpina 350

BULTACO Alpina 350 213

CHF 3’861vor 11 Monaten
🇮🇹
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Bild 1/34 von Bultaco Pursang 250 MK11 (1982)

1982 | Bultaco Pursang 250 MK11

1982 Bultaco Sherpa 198B 250cc

Preis auf Anfrageletztes Jahr
🇬🇧
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Bild 1/39 von Bultaco Sherpa T 250 (1981)

1981 | Bultaco Sherpa T 250

c.1981 Bultaco 250 Pursang 250cc

Preis auf Anfragevor 2 Jahren
🇬🇧
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Bild 1/30 von Bultaco Pursang 370 (1980)

1980 | Bultaco Pursang 370

1980 Bultaco Sherpa 350 349cc

Preis auf Anfragevor 2 Jahren
🇬🇧
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Bild 1/27 von Bultaco TSS 350 (1969)

1969 | Bultaco TSS 350

-

CHF 11’033vor 2 Jahren
🇮🇹
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Bild 1/10 von Bultaco Métisse (1969)

1969 | Bultaco Métisse

BULTACO Metisse Rickman 250

CHF 5’333vor 3 Jahren
🇮🇹
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Bild 1/10 von Bultaco Sherpa T 350 (1978)

1978 | Bultaco Sherpa T 350

BULTACO Sherpa Trial 350 T 350

CHF 2’115vor 3 Jahren
🇮🇹
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Bild 1/29 von Bultaco Pursang 250 (1968)

1968 | Bultaco Pursang 250

1968 Bultaco Pursang 104 250cc

Preis auf Anfragevor 4 Jahren
🇬🇧
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Bild 1/20 von Bultaco Sherpa T 350 (1978)

1978 | Bultaco Sherpa T 350

Bultaco Sherpa T 350

CHF 2’482vor 4 Jahren
🇮🇹
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Funktion vor Optik ;)

1978 | Bultaco Sherpa T 350

Mit Zulassungsbescheinigung

CHF 2’482vor 4 Jahren
🇩🇪
Privat

Die Geschichte von Bultaco: Ein Aufbruch aus Leidenschaft

Die Entstehung der Marke Bultaco ist eine der emotionalsten Erzählungen der europäischen Motorradgeschichte. Alles begann mit einem tiefen Zerwürfnis im Hause Montesa. Francisco Xavier „Paco“ Bultó, Mitbegründer von Montesa und glühender Verfechter des Rennsports, konnte die Entscheidung seines Partners Pedro Permanyer nicht akzeptieren, die Rennabteilung aus Kostengründen zu schliessen. Bultó war überzeugt, dass der sportliche Erfolg der Motor der technischen Entwicklung und des kommerziellen Erfolgs sei. Er verliess das Unternehmen und nahm einen grossen Teil der fähigsten Ingenieure und Mechaniker gleich mit.

Am 17. Mai 1958 wurde Bultaco offiziell gegründet. Der Name selbst ist ein Kunstwort, das aus Bultós Nachnamen und seinem Spitznamen Paco zusammengesetzt wurde. Das Logo, der berühmte „Daumen hoch“, wurde zum Symbol für Optimismus und Siegeswillen. Bereits wenige Monate nach der Gründung, im März 1959, präsentierte die junge Marke ihr erstes Modell, die Tralla 101. Dass Bultaco von Anfang an ernst zu nehmen war, bewies das Debüt beim Grossen Preis von Spanien: Die Tralla belegte sieben der ersten zehn Plätze in der 125er-Klasse – ein Paukenschlag, der die Konkurrenz von MV Agusta bis Ducati erzittern liess.

In der Schweiz fand Bultaco schnell Anklang, besonders in der aufstrebenden Trial- und Motocross-Szene der 1960er und 1970er Jahre. Die Topografie der Eidgenossenschaft bot das ideale Terrain für die leichten, drehmomentstarken Einzylinder aus Spanien. Während britische Hersteller noch auf schwere Viertakter setzten, bewies Bultaco, dass die Zukunft im Gelände dem Zweitakter gehört.

Die 1960er Jahre waren geprägt von einer rasanten Expansion des Modellprogramms. Bultaco exportierte bald in die ganze Welt, wobei die USA und Grossbritannien die wichtigsten Märkte waren, aber auch in Zentraleuropa festigte die Marke ihren Ruf als „Giant Killer“. Jedes Motorrad, das das Werk in San Adrià de Besòs verliess, trug die DNA des Rennsports in sich. Die Geschichte endete vorerst 1983, als wirtschaftliche Schwierigkeiten und der Druck der japanischen Grossserienhersteller das Aus bedeuteten. Doch der Geist von Paco Bultó lebt in jedem Sammlerstück weiter, das heute in Schweizer Garagen gepflegt wird.

Highlights und technische Besonderheiten

Was macht eine Bultaco so besonders? Es ist die bedingungslose Konzentration auf das Wesentliche. Francisco Bultó vertrat die Philosophie, dass ein Motorrad so einfach wie möglich und so leistungsfähig wie nötig sein müsse. Diese „Einfachheit“ ist heute der grösste Vorteil für Sammler und Restauratoren in der Schweiz.

Das Herzstück fast jeder Bultaco ist der luftgekühlte Einzylinder-Zweitaktmotor. Diese Motoren sind bekannt für ihre charakteristische Leistungsentfaltung. Während die Motocross-Modelle (Pursang) einen explosiven Leistungsschub im mittleren Drehzahlbereich bieten, sind die Trial-Motoren (Sherpa T) Meister der Dosierbarkeit. Ein besonderes Merkmal vieler Bultacos ist das Primärgetriebe, das über Zahnräder statt über eine Kette angetrieben wird, was die Wartung vereinfacht und die Zuverlässigkeit erhöht.

Ein weiteres Highlight ist das Gewicht. In einer Zeit, in der viele Geländemaschinen weit über 100 kg wogen, setzte Bultaco Massstäbe. Eine Sherpa T 250 wiegt fahrfertig oft weniger als 80 kg. In der Schweizer Trial-Szene, wo Präzision auf engstem Raum gefragt ist, war dies der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Die Rahmenkonstruktionen, oft aus hochwertigem Chrom-Molybdän-Stahl, boten eine Steifigkeit, die man sonst nur bei reinen Werksmaschinen fand.

Besonders hervorzuheben sind auch die Design-Details:

  • Die Metralla MK2 galt bei ihrem Erscheinen Mitte der 60er Jahre als das schnellste 250er Serienmotorrad der Welt. Sie erreichte über 160 km/h – eine Sensation für einen Einzylinder dieser Zeit.
  • Die Auspuffanlagen der Geländemodelle waren kleine Kunstwerke der Strömungstechnik, oft hochgezogen und eng am Rahmen geführt, um maximale Bodenfreiheit zu gewährleisten.
  • Die Verwendung von Amal- und Bing-Vergasern macht die Abstimmung auch für heutige Mechaniker in der Schweiz unkompliziert, da Ersatzteile und Düsensätze problemlos verfügbar sind.

Technische Daten der wichtigsten Modelle

Hier finden Sie eine Übersicht der technischen Eckdaten für die meistgesuchten Bultaco-Modelle auf dem Schweizer Markt.

Hinweis: Die Leistungsdaten können je nach Vergaserbestückung und Auspuffanlage (Wettbewerbsversion vs. Strassenversion) variieren. In der Schweiz wurden viele Maschinen für den Einsatz im Gelände individuell optimiert.

Marktübersicht und Kauftipps für die Schweiz

Wer eine Bultaco in der Schweiz kaufen möchte, trifft auf eine leidenschaftliche, wenn auch überschaubare Szene. Die Preise haben sich in den letzten Jahren stabilisiert, wobei Spitzenexemplare mit lückenloser Historie oder einer Zulassung als Veteranenfahrzeug (MFK) deutlich im Wert steigen.

Bultaco Sherpa T: Der Einstieg in die Trial-Welt

Die Sherpa T ist das am häufigsten angebotene Modell. In der Schweiz bewegen sich die Preise für fahrbereite Exemplare im Bereich von 3'500 CHF bis 6'500 CHF. Restaurierte Sammlerstücke der frühen Serien (z.B. Model 49) können auch 8'500 CHF bis 12'000 CHF erzielen. Kauftipp: Achten Sie bei der Sherpa besonders auf den Rahmen im Bereich der Fussrastenaufnahme – hier kam es bei hartem Wettbewerbseinsatz oft zu Rissen. Ein sauberer Motorlauf im Standgas ist bei Trial-Maschinen essenziell; lässt sich die Maschine nicht stabil im niedrigen Bereich einregulieren, deutet dies oft auf verschlissene Kurbelwellendichtringe hin.

Bultaco Pursang: Die Motocross-Legende

Die Pursang ist bei Vintage-Cross-Enthusiasten in der Schweiz extrem beliebt. Ein solides Exemplar kostet zwischen 4'500 CHF und 9'000 CHF. Seltene Varianten wie die Pursang 370 MK11 sind gesucht und liegen oft am oberen Ende der Skala. Kauftipp: Prüfen Sie die Getriebefunktion unter Last. Die Schaltklauen der 250er Modelle sind bei unsachgemässer Behandlung anfällig. Da viele Pursangs im Rennsport „verheizt“ wurden, ist eine dokumentierte Motorrevision ein wertsteigerndes Argument.

Bultaco Alpina und Matador: Die Enduro-Allrounder

Diese Modelle sind ideal für Wander-Trialer oder Klassik-Enduro-Wanderungen. Preise liegen zwischen 3'800 CHF und 7'500 CHF. Kauftipp: Da Alpina und Sherpa viele Teile teilen, ist die Ersatzteilversorgung hier exzellent. Achten Sie auf die Vollständigkeit der Beleuchtungsanlage, falls Sie eine Zulassung für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz anstreben.

Strassenmodelle: Metralla und TSS

Die Metralla ist in der Schweiz eine Rarität. Gute Exemplare werden selten unter 7'000 CHF gehandelt, Spitzenstücke erreichen bis zu 15'000 CHF. Die TSS-Rennmaschinen sind reine Sammlerobjekte und werden oft über internationale Auktionen zu Preisen von 10'000 CHF bis über 30'000 CHF (je nach Rennhistorie) gehandelt.

Wichtige Punkte für Schweizer Käufer

  1. Veteraneneintrag (Code 180): Ein Bultaco mit Veteranenstatus bei der MFK ist ein grosser Pluspunkt. Er garantiert, dass die Maschine technisch in einem hervorragenden, originalgetreuen Zustand ist. Zudem profitieren Sie von längeren Prüfintervallen (6 Jahre) und günstigeren Versicherungstarifen.
  2. Lärm- und Abgasvorschriften: Maschinen vor Erstzulassung 1982 haben in der Schweiz weniger strenge Vorschriften. Achten Sie bei Importen aus der EU darauf, dass Sie alle nötigen Papiere (Zollquittung 13.20A) für eine Schweizer Zulassung erhalten.
  3. Ersatzteile in der Schweiz: Während spezialisierte Händler direkt in der Schweiz seltener geworden sind, funktioniert der Import von Teilen aus Grossbritannien (InMotion) oder Spanien (Vallmoto) reibungslos. Die Schweizer Zollgebühren und die Mehrwertsteuer sollten Sie bei grösseren Bestellungen jedoch einkalkulieren.

Fahrverhalten und Performance: Pures Zweitakt-Erlebnis

Eine Bultaco zu fahren ist eine Reise zurück in eine Zeit, in der das Gefühl für das Motorrad noch wichtiger war als elektronische Helfer. Es gibt kein ABS, keine Traktionskontrolle und kein Mapping – nur Sie, der Gasgriff und das Feedback des Untergrunds.

Trial: Der Tanz auf der Sherpa T

Auf einer Sherpa T spüren Sie sofort, warum Sammy Miller diese Maschine liebte. Die Gewichtsverteilung ist so perfekt ausbalanciert, dass man im Stand fast mühelos die Balance halten kann. Der Motor tuckert wie ein Traktor, doch bei einem kurzen Zupfer am Gas reagiert er sofort. In technischen Schweizer Sektionen überzeugt die Sherpa durch ihre enorme Wendigkeit. Die Lenkung ist leichtgängig, und die Bremsen – Trommelbremsen vorne wie hinten – lassen sich erstaunlich fein dosieren, sofern sie gut gewartet sind.

Motocross: Kraft und Aggression auf der Pursang

Die Pursang ist das genaue Gegenteil. Sobald sie in das Resonanzband des Auspuffs kommt, reisst die Maschine nach vorne. Das Fahrwerk, das für damalige Verhältnisse revolutionär war, wirkt heute straff und direkt. Man muss die Pursang mit Körpereinsatz fahren; sie fordert einen aktiven Fahrstil. In Schweizer Vintage-Cross-Rennen zeigt sie heute noch, dass sie gegen zeitgenössische Husqvarnas oder Maicos absolut konkurrenzfähig ist.

Das allgemeine Fahrgefühl

Allen Bultacos gemeinsam ist die mechanische Geräuschkulisse. Das Singen der Kühlrippen, das typische „Ding-Ding-Ding“ im Schiebebetrieb und der Geruch von verbranntem Zweitaktgemisch schaffen eine Atmosphäre, die süchtig machen kann. In der Schweiz, wo viele klassische Motorradstrecken über Pässe und durch kurvige Täler führen, ist besonders die Metralla ein Genuss. Sie ist leicht genug für enge Kehren und hat genug Punch, um aus den Kurven herauszubeschleunigen.

Design und Ästhetik: Funktionalität trifft spanisches Temperament

Bultaco-Design ist zeitlos, weil es nie versuchte, modisch zu sein. Paco Bultó sagte einmal: „Das schönste Motorrad ist dasjenige, das gewinnt.“ Dennoch (oder gerade deshalb) haben Bultacos eine ganz eigene, fast skulpturale Schönheit.

Typisch für Bultaco ist die Verwendung von leuchtenden Farben, meist in Kombination mit viel poliertem Aluminium. Das klassische Rot der Sherpa T Modelle oder das kräftige Blau der späteren Alpina-Serien sind charakteristisch. Der Tank ist oft schmal und flach, um dem Fahrer maximale Bewegungsfreiheit im Stehen zu ermöglichen.

Ein markantes Design-Element ist der „Square Barrel“-Zylinder der späteren Modelle. Die quadratischen Kühlrippen wirken technisch kühl und modern, bieten aber gleichzeitig eine grosse Oberfläche für die Wärmeabfuhr. Auch die Sitzbänke sind bezeichnend: minimalistisch bei den Crossern, etwas komfortabler bei den Enduros, aber immer schlank integriert.

In der Schweiz schätzen Sammler besonders die ehrliche Patina. Eine Bultaco muss nicht glänzen wie ein Show-Bike; man darf ihr ansehen, dass sie benutzt wurde. Die Kombination aus zweckorientierter Technik und dem stolzen Logo mit dem Daumen macht sie zu einem echten Hingucker auf jedem Oldtimer-Treffen, sei es in Oyonnax oder am Klausenpass.

Fazit: Warum eine Bultaco die richtige Wahl ist

Eine Bultaco zu besitzen bedeutet, Teil einer Gemeinschaft von Kennern zu sein. Wer in der Schweiz ein solches Motorrad kauft, erwirbt nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück Weltgeschichte des Motorsports.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Einfache Technik: Ideal für Selbstschrauber und Hobby-Restauratoren.
  • Hoher Spassfaktor: Besonders im Gelände sind Bultacos bis heute schwer zu schlagen.
  • Wertstabilität: Gut gepflegte Exemplare mit Schweizer Papieren sind eine solide Investition.
  • Aktive Szene: Der Bultaco-Club Schweiz und zahlreiche Online-Foren bieten Hilfe bei technischen Fragen.

Ob Sie nun an klassischen Trial-Wettbewerben teilnehmen wollen, einen Blickfang für Ihre Sammlung suchen oder einfach nur das unvergleichliche Gefühl eines spanischen Zweitakters geniessen möchten – Bultaco bietet für jeden Geschmack das passende Modell. Finden Sie jetzt Ihre Bultaco auf Classic Trader und lassen Sie sich vom Daumen-hoch-Geist anstecken. Schweizer Angebote und faire Preise in CHF warten auf Sie. Discover the legend – jetzt entdecken!