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Pontiac Six Oldtimer kaufen

Der Pontiac Six steht als Meilenstein für die Demokratisierung des Automobils der 1920er und 1930er Jahre. Als erstes erschwingliches Sechszylinder-Modell der Marke ermöglichte er breiten Bevölkerungsschichten den Zugang zu komfortabler Technik.

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Pontiac Six Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Pontiac Six

Der Pontiac Six wurde 1926 als günstige Alternative zum teureren Oakland Six eingeführt und übernahm schnell eine zentrale Rolle innerhalb der Marke Pontiac. Entwickelt unter dem Dach von General Motors, markierte er den Beginn der Eigenständigkeit der Tochtermarke. Die Serienproduktion dieser Sechszylinder lief zunächst bis 1932 und wurde nach einer Pause 1935 neu aufgelegt – ein klarer Beweis für die nachhaltige Nachfrage. Mit diesem Modell schaffte Pontiac die Grundlage für ein breiteres Produktportfolio und eine wachsende Markenpräsenz im amerikanischen Fahrzeugmarkt.

Modellgeschichte

Der Pontiac Six trat die Nachfolge des Oakland Six an, konnte sich jedoch durch seinen günstigeren Preis sowie eine pragmatischere Ausstattung auf dem Markt behaupten. Nach der Produktionsunterbrechung von 1932 bis 1935 brachte Pontiac einen überarbeiteten Six zurück, der bis 1940 gefertigt wurde. In dieser Zeit entstanden mehrere Karosserievarianten, wodurch der Six einem noch größeren Kundenkreis zugänglich wurde. Nach dem Ende der Modellreihe orientierte sich Pontiac verstärkt an leistungsstärkeren und luxuriöseren Fahrzeugen.

Besonderheiten des Pontiac Six

Mit seinem Reihensechszylindermotor setzte der Pontiac Six auf Zuverlässigkeit, überraschend laufruhigen Motor und eine robuste Technik. Besonders bemerkenswert war das Angebot erschwinglicher Ausstattung auf Niveau der Mittelklasse, eine Seltenheit zu dieser Zeit. Auch das Teileangebot profitierte von der GM-Konzernzugehörigkeit, was den Unterhalt vereinfachte.

Technische Daten

Sondermodelle

Im Laufe seiner Produktionszeit wurde der Pontiac Six in verschiedenen Karosserieformen angeboten, darunter Limousine, Coupé und Cabriolet. Besondere limitierten Sondereditionen sind den Quellen zufolge nicht belegt, wohl aber Varianten mit individueller Ausstattung für besondere Bestellerwünsche.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Spezifische bekannte Schwachstellen für den Pontiac Six liegen in den verfügbaren Quellen nicht vor. Wie bei Fahrzeugen dieses Alters üblich, sollte jedoch Augenmerk auf den Zustand von Antrieb, Fahrwerk sowie auf Rost und Materialermüdung gelegt werden. Ersatzteilversorgung gestaltet sich aufgrund der Konzernstruktur von GM oft einfacher als bei ähnlich alten Modellen anderer Marken.

Motorisierung, Fahrverhalten und Technik

Der Sechszylinder des Pontiac Six bietet für die damalige Zeit eine beachtliche Laufruhe und einen kräftigen Durchzug im unteren Drehzahlbereich. Das Fahrwerk war pragmatisch, bietet jedoch Komfort und Robustheit, die im Alltagsbetrieb überzeugen konnten. Die Bedienung fällt typisch für Vorkriegsmodelle aus: Mechanische Bremsen und ein unsynchronisiertes Getriebe erfordern Eingewöhnung, gehören aber zur authentischen Fahrerfahrung. Unter den angebotenen Varianten sind das Zwei- und Viertürer-Coupé besonders gefragt, da sie den besten Kompromiss aus Karosseriesteifigkeit und Individualität bieten.

Interieur, Komfort, Exterieur und Gestaltung

Der Pontiac Six zeichnet sich durch klare, sachliche Linien und eine im Vergleich zur Konkurrenz großzügige Innenraumgestaltung aus. Typisch für die GM-Modelle der Zeit kamen wertige Materialien und einfache, aber effektive Instrumentierung zum Einsatz. In Bezug auf Lackierungen und Ausstattungen gab es regional unterschiedliche Farbvorgaben und individuelle Anpassungen – amerikanische Kunden schätzten Chromzierrat und zweifarbige Lackkombinationen. Sonderzubehör wie Außenkoffern oder Radio war auf Wunsch verfügbar und verlieh den Fahrzeugen zusätzliche Exklusivität.

Weitere Hinweise

Da der Pontiac Six als Baureihe von mehreren Generationen produziert wurde, gibt es Unterschiede nicht nur hinsichtlich der Technik, sondern auch im Erscheinungsbild je nach Baujahr. Sammler werden bei der Recherche nach passenden Originalteilen und Ausstattungen je nach Seriennummer fündig.

Zusammenfassung

Der Pontiac Six steht für die Demokratisierung des Sechszylinders im Massenautomobilbau der 1920er und 1930er Jahre. Robust, erschwinglich und mit einer breiten Palette technischer und optischer Varianten, ist er ein Stück amerikanischer Automobilgeschichte.