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Plymouth Laser Oldtimer kaufen

Der Plymouth Laser, gebaut von 1989 bis 1994 in Kooperation zwischen Chrysler und Mitsubishi, ist ein 2+2 Sportcoupé, das die seltene Verbindung amerikanischer und japanischer Ingenieurskunst repräsentiert und sich durch seine technische Nähe zu Mitsubishi Eclipse und Eagle Talon auszeichnet.

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Plymouth Laser Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Plymouth Laser

Der Plymouth Laser entstand als Ergebnis des Joint Ventures Diamond-Star Motors (DSM), das Chrysler und Mitsubishi Ende der 1980er-Jahre gründeten. Ziel war es, gemeinsam sportliche Fahrzeuge preisgünstig zu entwickeln und gegen die zunehmende Konkurrenz aus Japan anzutreten. Ausgangspunkt war das Baujahr 1989, als die Produktion in der neuen Fabrik in Illinois startete. Während sein Schwestermodell Mitsubishi Eclipse stärker auf dem japanischen Markt positioniert war und der Eagle Talon unter einer speziell für den US-Markt geschaffenen Marke verkauft wurde, sollte der Plymouth Laser das US-Sportcoupé-Segment beleben. Das Projekt endete 1994, als die Marke Plymouth den Laser aus seinem Portfolio nahm.

Modellgeschichte des Plymouth Laser

Die gesamte Plymouth Laser Modellgeschichte ist eng verknüpft mit der Entwicklung der DSM-Plattform. Vorgänger in direkter Linie gibt es nicht, da der Laser als Neuentwicklung im Rahmen von Chrysler-Mitsubishi an den Start ging. Nachfolger des Laser war wiederum keines der Plymouth-Modelle, da DSM nach dem Produktionsende 1994 die zweite Generation nur noch als Mitsubishi Eclipse und Eagle Talon anbot. Die Marken Eagle und Plymouth wurden 1998 beziehungsweise 2001 eingestellt.

Besonderheiten des Plymouth Laser

Ein wesentliches Merkmal des Plymouth Laser ist die Technik-Übernahme aus den DSM-Modellen, insbesondere Allradantrieb und Turbomotor in einigen Ausführungen. Das Fahrzeug bietet eine markante Keilform und verbaut japanische Motortechnologie in US-Verpackung – ungewöhnlich für Plymouth zur damaligen Zeit. Die Produktion wurde durch die enge Zusammenarbeit mit Mitsubishi geprägt, was sich nicht nur in den Motoren, sondern auch in der Fahrwerksabstimmung niederschlug.

Technische Daten des Plymouth Laser

Sondermodelle und besondere Editionen

Vom Plymouth Laser gab es in den frühen Neunzigerjahren spezielle Ausstattungslinien, darunter die Laser RS und RS Turbo. Die RS Turbo-Ausführung sticht durch einen kräftigen 2.0-Liter-Turbo (16V DOHC) hervor und war das Topmodell, oft mit Allradantrieb erhältlich. Diese Variante gilt heute als besonders gesucht, da sie Performance und Seltenheit verbindet.

Schwachstellen und Probleme des Plymouth Laser

Die Baureihe ist, wie viele DSM-Modelle, für typische Herausforderungen bei älteren Turbomotoren bekannt. Hierzu zählen Ladedruckprobleme, undichte Turbolader und verschlissene Zylinderkopfdichtungen. Die Elektrik, insbesondere die Sensorik des Einspritzsystems sowie Probleme an den elektronischen Steuergeräten, können Schwachstellen sein. Karosserieseitig ist auf gelegentliche Rostbildung an den hinteren Radläufen zu achten. Getriebe und Allradteile sollten bei hoher Laufleistung sorgfältig geprüft werden.

Motorisierung, Fahrverhalten und Antriebskonzept

Der Plymouth Laser wurde in verschiedenen Motorvarianten angeboten, wobei die Topmotorisierung durch den 2,0-Liter-16V-Turbomotor (4G63T) besonders sportliche Fahrleistungen bietet. Die Fahrzeuge glänzen mit direktem Handling, einer präzisen Schaltung und optionalem Allradantrieb, der für sicheren Vortrieb bei jedem Wetter sorgt. Gefragteste Version ist der Laser RS Turbo AWD, der nicht nur die höchste Motorisierung, sondern auch das anspruchsvollste Fahrwerk bietet. Diese Ausführung überzeugt mit bis zu 195 PS, Fünfgang-Schaltgetriebe und elektronisch gesteuertem Allradsystem, das für ein sportlich-stabiles Fahrverhalten sorgt.

Design, Interieur und Ausstattung des Plymouth Laser

Der Plymouth Laser prägt der typische DSM-Stil mit keilförmiger Front, ausklappbaren Scheinwerfern und einem eigenständigen, auf Aerodynamik ausgerichteten Heck. Die RS-Modelle verfügen über auffällige Spoiler und Leichtmetallfelgen. Im Innenraum finden sich Sportsitze in Stoff oder optional Leder sowie ein sportlich tiefgezogenes Cockpit mit analogen Instrumenten. Besonders selten sind Modelle mit elektrischen Fensterhebern, Schiebedach und Werks-Soundsystem.

Weitere Aspekte zum Plymouth Laser

Interessant für Sammler: Aufgrund der relativ kurzen Bauzeit und der niedrigen Produktionszahlen steht der Plymouth Laser heute oft im Schatten seiner Schwestermodelle. Besonders frühe Baujahre und wenig gefahrene Modelle mit vollständiger Dokumentation sind eine Seltenheit und werden unter Kennern geschätzt.

Zusammenfassung

Der Plymouth Laser ist ein technisches Kind amerikanisch-japanischer Zusammenarbeit, das bis heute durch seine markante Keilform und die drehfreudige Turbo-Technologie einen Nischenstatus unter Oldtimer-Fans genießt. Besonders wertvoll sind Ausführungen mit Allradantrieb und Turbomotor, die sportliche Fahrleistungen mit Seltenheit verbinden.