FIAT Tempra Oldtimer kaufen
Der FIAT Tempra bietet italienische Mittelklasse-Technik der 1990er Jahre und überzeugt durch seine robuste Konstruktion, vielfältige Motorisierungen und ein sachliches Design. Wer einen praktischen Klassiker mit authentischem Zeitgeist sucht, wird mit diesem Modell fündig.
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Fahrzeug inserieren"FIAT Tempra" Inserats-Referenzen von Classic Trader
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1991 | FIAT Tempra Station Wagon 1.6 i.e.
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Fahrzeug inserierenFIAT Tempra Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des FIAT Tempra
Der FIAT Tempra wurde 1990 als Nachfolger des FIAT Regata eingeführt und bis 1996 produziert. Er basierte auf der sogenannten Tipo-2-Plattform, die auch vom FIAT Tipo, Lancia Dedra und Alfa Romeo 155 genutzt wurde. Mit dem Tempra positionierte FIAT sich im Segment der familien- und alltagstauglichen Limousinen sowie Kombis. Zu seiner Zeit galt das Modell als technologisch fortschrittlich und bot Innovationen wie digitale Bordcomputer und Allradantrieb (in ausgewählten Varianten).
Modellgeschichte und Entwicklung
Der Tempra löste den betagten FIAT Regata ab und war sowohl als klassische Limousine als auch als Kombi (Tempra SW) erhältlich. In einigen Märkten erschien eine Tempra Stufenheck-Limousine mit Dieselmotoren und Benzinern, auch mit modernem Multi-Point-Einspritzsystem. Ende 1996 wurde der Tempra schließlich durch den FIAT Marea abgelöst. Interessant ist, dass das Modell auch außerhalb Europas, etwa in Brasilien und der Türkei, produziert und teils länger gebaut wurde.
Besonderheiten des FIAT Tempra
Der Tempra zeichnete sich vor allem durch sein sachliches und gleichzeitig aerodynamisch günstiges Design, großzügiges Platzangebot und ein breites Motorenspektrum aus. Besonders hervorzuheben ist die große Variantenvielfalt: Limousine, Kombi, Diesel, sportliche Benziner sowie Allrad- und Automatikversionen standen zur Auswahl. Der digitale Bordcomputer und die erstmals eingesetzte galvanisch verzinkte Karosserie waren für FIAT-Neuwagen der Zeit Besonderheiten.
Technische Daten
Sondermodelle und spezielle Ausführungen
Besondere Erwähnung verdienen der Tempra 4WD mit permanentem Allradantrieb sowie der Tempra 2.0 i.e. 16V, der mit sportlicher Leistungscharakteristik und umfangreicher Ausstattung ein Highlight der Serie darstellte. In einigen Märkten gab es zudem Sondermodelle wie den Tempra 'SLX' mit Lederausstattung, Klimaanlage und hochwertigen Audiosystemen.
Schwachstellen und bekannte Problemzonen
Der Tempra besitzt eine verzinkte Karosserie, bietet also guten Rostschutz für ein Fahrzeug der 1990er Jahre. Dennoch können an Schweller, Radläufen und Achsaufnahmen altersbedingte Rostprobleme auftreten, insbesondere bei Fahrzeugen aus feuchtem Klima oder schlechter Pflege. Typische Technikprobleme betreffen das Einspritzsystem, elektrische Fensterheber und die Bordelektrik. Bei Allradmodellen tritt häufiger Verschleiß an Kardanwelle und Zwischengetriebe auf. Die Ersatzteillage ist für Standardmodelle meist gut, speziellere Ausstattungsdetails oder Allradteile können gesucht sein.
Motorisierung, Fahrverhalten und Getriebe
Der Tempra überzeugt durch ein gut abgestimmtes Fahrwerk mit bequemer Federung, die speziell auf italienische Straßenverhältnisse zugeschnitten wurde. Die 16V-Modelle verfügen über sportlichen Vortrieb und präzises Lenkverhalten. Die Dieselmotoren sind bekannt für ihre Zuverlässigkeit und Sparsamkeit, verlangen jedoch regelmäßige Wartung. Die Allradmodelle bieten gerade auf nasser Fahrbahn zusätzliche Sicherheitsreserven, erfordern aber zusätzliche Aufmerksamkeit bei Wartung und Pflege. Beliebt sind besonders die Kombinationen Kombi (SW) mit Dieselmotor – robust, geräumig, sparsam – sowie die seltenen 2.0 i.e. 16V Limousinen und der Tempra 4WD für Liebhaber technischer Exoten innerhalb der Baureihe.
Design, Ausstattung und Innenraum
Der sachlich gestaltete Innenraum punktet mit viel Platz und funktionalem Cockpit. Die Ausstattung reichte je nach Markt von spartanisch bis luxuriös, Sonderfarben und Stoffkombinationen sind heute gesucht. Der Kombi (SW) überzeugt mit einer niedrigen Ladekante und großer Variabilität. Zu den besonderen Ausstattungsdetails zählten seinerzeit Airbags, Klimaanlage, elektrische Fensterheber, ABS und Bordcomputer. Die Karosserieformen folgen der klaren Linie italienischer Designstudios der 90er Jahre und geben dem Tempra einen unverwechselbaren Auftritt im Straßenbild.
Weitere Besonderheiten
In Südamerika wurde der Tempra mit modifizierten Motoren und Ausstattungen bis 1998 weitergebaut, teils sogar mit flexfuel-Technik. Der Tempra wurde außerdem in der Motorsport-Szene, vor allem bei Rallyes in den 1990ern, als robustes Einsatzfahrzeug geschätzt.
Zusammenfassung
Der FIAT Tempra ist eine charakterstarke Mittelklasselimousine der 1990er Jahre mit breitem Motorenspektrum, geräumigem Innenraum und unverkennbarem Design. Wer italienischen Pragmatismus, Wertbeständigkeit und robuste Alltagstauglichkeit sucht, findet im Tempra ein lohnendes Kapitel der Automobilgeschichte.