Barkas B 1000 Oldtimer kaufen
Der Barkas B 1000 verkörpert ostdeutsche Fahrzeuggeschichte und vereint Vielseitigkeit mit robuster Technik. Vom Krankenwagen zum Kleinbus – dieser Kleintransporter war in der DDR ein Allroundtalent und ist heute bei Oldtimerfans und auf Treffen oft zu sehen.
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Fahrzeug inserieren"Barkas B 1000" Inserats-Referenzen von Classic Trader
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1989 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas B 1000 LK / MdI
1979 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas B 1000 HP
1976 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas
1987 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas
1980 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas Barkas B 1000 HP
1991 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas Barkas B 1000-1 HP ( VW Motor )
1963 | Barkas B 1000
Barkas B 1000 HP
1984 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas B 1000 KM / 2
1984 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas Barkas B 1000 HP
1975 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas B 1000 HP
1988 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas B 1000 HP
1968 | Barkas B 1000
Wartburg Barkas B 1000 Umbau Wohnmobil
1976 | Barkas B 1000
Zu sehen auf der Motorworld Classics Berlin (20. - 24.11.2019)
1989 | Barkas B 1000
1987 | Barkas B 1000
Kleinlöschfahrzeug in Top-Zustand!
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Fahrzeug inserierenGeschichte des Barkas B 1000
Der Barkas B 1000 wurde zwischen 1961 und 1991 in den VEB Barkas-Werken Karl-Marx-Stadt gefertigt und war das Rückgrat des Transportwesens in der DDR. Er entstand als Antwort auf den Modernisierungsbedarf nach dem technisch überholten Vorgängermodell Barkas V 901/2. Mit seiner Einführung zur Leipziger Frühjahrsmesse 1962 setzte er Maßstäbe in Flexibilität und Belastbarkeit für Kleintransporter. Seine Geschichte ist eng mit der planwirtschaftlichen Produktionsweise der DDR verknüpft, die den B 1000 zu einem der meistgesehenen Nutzfahrzeuge dieser Zeit machte.
Modellgeschichte des Barkas B 1000
Die Entwicklung begann 1954 mit der Konzeption des Kastenwagens L1. Der erste Prototyp entstand 1956, die Serienproduktion des Barkas B 1000 startete 1961. In den Folgejahren erhielt der B 1000 nur kleine technische Anpassungen: Leistungssteigerung des Zweitaktmotors, ab 1987 neue Schiebetüren und 1989 mit dem B 1000-1 schließlich den Viertaktmotor (nach VW-Lizenz). Die Variantenvielfalt reichte vom Kastenwagen und Kleinbus über Pritsche bis hin zu Spezialfahrzeugen für Feuerwehr, Militär, Krankenwagen und Polizei. Knapp 175.000 Exemplare wurden bis zum Produktionsende 1991 gebaut.
Besonderheiten und Highlights des Barkas B 1000
Der Barkas B 1000 war außergewöhnlich vielseitig: Er diente als Transporter, Minibus, Krankenwagen oder sogar als Zugfahrzeug. Auffällig ist der mittig verbaute, über den Innenraum zugängliche Motor zwischen Fahrer- und Beifahrersitz. Die enorme Zuladung von rund einer Tonne bei kompakter Bauweise war ein Alleinstellungsmerkmal im Segment und setzte ihn funktional auf Augenhöhe zum westdeutschen VW Bus. Zudem gab es für nahezu jeden Bedarf Sonderumbauten direkt ab Werk.
Technische Daten des Barkas B 1000
Sondermodelle und Sammlerfahrzeuge
Für den Barkas B 1000 entstanden zahlreiche Sondermodelle: Ambulanzfahrzeuge, Polizeitransporter, Kleinlöschfahrzeuge oder mobile Werkstätten wurden ab Werk auf dem Grundmodell aufgebaut. Besonders selten sind militärische Ausführungen oder individuelle Einzelstücke für Exportmärkte. Als B 1000-1 mit Viertaktmotor entstanden 1990/91 nochmals deutlich weiterentwickelte Modelle, die heute wegen ihrer kurzen Bauzeit gesucht sind.
Schwachstellen und typische Probleme
Wenig information zu spezifischen Schwachstellen, jedoch sind Alterungserscheinungen bei der Karosserie, insbesondere Rost an kritischen Stellen wie Radläufen, Bodenblechen und der Rahmenstruktur, zu beachten. Der Zweitaktmotor benötigt regelmäßige Wartung, Ölwechsel und Liebe zum technischen Detail. Bei den späten B 1000-1 ist auf die Teileversorgung des Viertaktmotors zu achten.
Motor, Fahrverhalten und Handling
Der Barkas B 1000 überzeugt mit einem für die Klasse ungewöhnlich tragfähigen Fahrwerk. Der vordere, mittig platzierte Motor sorgt für ein neutrales, berechenbares Handling. Die Lenkung ist direkt, das Fahrgefühl jedoch geprägt von einer gewissen Geräusch- und Geruchskulisse des Zweitakters. Mit 43–58 PS sind keine Spitzenleistungen möglich, aber der Transporter punktet mit Durchzugskraft – auch unter voller Beladung erreicht er 100 km/h. Die Bremsen waren einfach dimensioniert und erfordern vorausschauendes Fahren. - Barkas B 1000 (900 cm³, 43 PS, 2-Takt)
- Barkas B 1000 mit 1.000 cm³, 46 PS (spätere Version)
- Barkas B 1000-1 (1,3-Liter-Wartburg-Motor, 58 PS, 4-Takt)
Design, Ausstattung und Besonderheiten
Das Design des Barkas B 1000 ist klar funktional, geprägt durch die Frontlenker-Bauweise und große Glasflächen. Die vier Türen und niedrige Ladekante waren vorbildlich praktisch. Ab 1987 gab es als Neuerung eine seitliche Schiebetür. Innen überzeugt er mit robusten, einfach gehaltenen Sitzen und einem wartungsfreundlich angeordneten Motorraum. Spezielle Ausstattungen wie Trennwände, Klappbänke im Bus oder Arbeitseinrichtungen für die Sonderfahrzeugvarianten wurden werksseitig umgesetzt. Farben waren meist zweckmäßig – häufig kamen helle Töne und spezielle Aufschriften für Dienstfahrzeuge zum Einsatz.
Weiteres Wissenswertes
Der Name Barkas stammt vom punischen Begriff für „Blitz“, benannt nach dem Hannibal-Vater Hamilkar Barkas. Das Fahrzeug ist Symbol für die Zweckmäßigkeit und den Pragmatismus der DDR-Fahrzeugentwicklung und hat sich, trotz einfacher Machart, einen festen Platz bei Oldtimerversammlungen und in Sammlungen für Ostfahrzeuge gesichert.
Zusammenfassung
Der Barkas B 1000 steht wie kaum ein anderes Fahrzeug für DDR-Alltag, robuste Technik und vielseitige Einsatzzwecke. Mit über 30 Jahren Produktionszeit, Variantenvielfalt und klarer Dominanz unter den Barkas-Modellen bleibt er ein beliebtes Sammlerstück für Kenner ostdeutscher Fahrzeughistorie.