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Alfa Romeo Tipo 33 Oldtimer kaufen
Der Alfa Romeo Tipo 33 verkörpert als reinrassiger Rennsport-Prototyp die Motorsport-DNA von Alfa Romeo. Zwischen 1967 und 1977 setzte dieser Mittelmotor-Spitzenwagen auf innovative Technik und außergewöhnliche Fahrleistungen – sowohl auf der Strecke als auch in der exklusiven Straßenversion Stradale.
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Fahrzeug inserieren"Alfa Romeo Tipo 33" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Alfa Romeo Tipo 33" machen.
1968 | Alfa Romeo Tipo 33/2 "Daytona"
Finished third overall in the 1968 Nürburgring 1,000-kilometre race
1969 | Alfa Romeo Tipo 33/3
1969 Alfa Romeo Tipo 33/3 Sports Racer
1970 | Alfa Romeo Tipo 33/3
1972 | Alfa Romeo Tipo 33 TT 3
Fourth-place finisher at the 1972 Le Mans 24 Hours
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Fahrzeug inserierenGeschichte des Alfa Romeo Tipo 33
Der Alfa Romeo Tipo 33 entstand in der Motorsport-Abteilung Autodelta und wurde 1967 erstmals präsentiert. Das Ziel: die Rückkehr von Alfa Romeo an die Spitze des internationalen Motorsports. Der erste Einsatz erfolgte bei Bergrennen wie der Fléron-Bergprüfung, deren Erfolg den Weg für internationale Engagements ebnete. Im Verlauf von zehn Jahren wurde der Tipo 33 kontinuierlich weiterentwickelt – von den ersten 2-Liter-Achtzylinder-Prototypen bis hin zu den extrem leistungsstarken Zwölfzylinder-Modellen der späteren Jahre. Diese Prototypen prägten das Engagement von Alfa Romeo in Wettbewerben der Sportwagen-Weltmeisterschaft, der CanAm-Serie, der Interserie und des Nordic Challenge Cups. Namhafte Rennsiege und der Gewinn des Weltmeistertitels 1975 und 1977 sind fest mit dem Namen Tipo 33 verbunden.
Modellgeschichte
Die Entwicklungslinie des Tipo 33 begann 1967 mit dem ersten Prototypen, der sich durch das periskopartige Lufteinlasssystem auszeichnete. Die Tipo 33/2 setzte mit Siegen bei klassisch langstrecken wie der 24 Stunden von Daytona im Jahr 1968 Maßstäbe. Es folgten der 33/3 mit rund 400 PS starkem Achtzylindermotor und die Weiterentwicklung zu den Zwölfzylindermodellen: Tipo 33 TT/12 mit Rohrrahmen und über 500 PS sowie später der Tipo 33 SC 12 mit bis zu 649 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von 352 km/h. Besonders die Straßenversion 33 Stradale, gezeichnet von Franco Scaglione, genießt unter Kennern einen einzigartigen Status – produziert in nur wenigen Exemplaren und ausgestattet mit Technik aus dem Motorsport.
Besonderheiten und Highlights
Der Tipo 33 steht für technische Innovation: Mittelmotor für optimale Gewichtsverteilung, leichte Chassiskonstruktionen, wegweisende Aerodynamik und Antriebskonzepte, die auf dem jeweils höchstmöglichen Entwicklungsstand der Zeit waren. Die V8- und V12-Motoren mit mechanischer oder elektronischer Einspritzung waren auf kompromisslose Leistung ausgelegt. Die Straßenversion Tipo 33 Stradale zählt zu den spektakulärsten Supercars ihrer Epoche – auffällig durch das niedrige Gewicht von unter 700 kg, das aerodynamische Design und Türen mit Butterfly-Mechanik. In der Serie wurde der Name „33“ 1983 für eine kompakte Limousine wiederbelebt und 2023 als limitierter 33 Stradale erneut aufgelegt.
Technische Daten
Sondermodelle und Besonderheiten
Als Sondermodell innerhalb der Serie sticht der Alfa Romeo 33 Stradale hervor: Zwischen 1967 und 1969 wurden nur 18 Stück gefertigt, jede davon mit handgefertigter Karosserie von Franco Scaglione. Sie gilt bis heute als eines der technisch und gestalterisch ambitioniertesten Straßenautos überhaupt. Auch limitierte Motorsport-Ableger wie der 33 TT/12 und der 33 SC 12 Turbo, der bis zu 649 PS leistete, sind unter Kennern hoch angesehen.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Detaillierte Schwachstellen sind aus den bereitgestellten Quellen nicht direkt ersichtlich. Allerdings gilt für reinrassige Sportprototypen wie den Tipo 33, dass Wartung und Ersatzteillage für Chassis- und Antriebsstrang wegen der geringen Stückzahlen und Motorsporttechnik anspruchsvoll sein können. Fahrwerk, Motor und Getriebe müssen regelmäßig von Spezialisten gewartet werden. Da vor allem die Stradale-Variante auf höchste Leichtbautechnik setzte, empfiehlt sich besondere Sorgfalt beim Erhalt von Rahmen und Karosserie.
Motorisierung, Fahrverhalten und Handling
Der Charakter des Tipo 33 wird vom Mittelmotor bestimmt: Maximale Traktion, blitzschnelles Ansprechen auf Lenkbewegungen und ein direkter Kontakt zur Straße prägen das Fahrgefühl. Frühe Modelle wie der Tipo 33/2 verfügten über einen V8 mit 230 PS; spätere Maschinen wie der 33 SC 12 mit 650 PS boten explosiven Schub und atemberaubende Drehfreude. Die präzise Lenkung sowie die leichtgewichtige Chassiskonstruktion machen den Tipo 33 auf der Rundstrecke wie auf kurvigen Landstraßen zu einem Erlebnis abseits konventioneller Fahrmaschinerie. - Tipo 33 Stradale: V8, ca. 230 PS, ca. 700 kg, 0–100 km/h in rund 5,5 s
- Tipo 33/3: V8, ca. 400 PS
- Tipo 33 TT/12: V12, ca. 500–520 PS
- Tipo 33 SC 12 Turbo: V12 Turbo, bis 649 PS, über 350 km/h Höchstgeschwindigkeit
Design, Interieur und Ausstattung
Das Karosseriedesign des Tipo 33 trägt unverkennbar die Handschrift von Franco Scaglione. Großflächige Verglasung, markante Lufteinlässe, schlanke Linien und eine extrem niedrige, dynamische Silhouette kennzeichnen besonders den 33 Stradale. Die Ausstattung konzentriert sich auf das Wesentliche: Leichtbau, keine Komfortextras, Leder im minimalistischen Interieur, Motorsportinstrumentierung. Im Innenraum fallen die metallischen Oberflächen, Rennsitze und das tiefliegende Cockpit auf. Außendesign und Technik sind untrennbar miteinander verwoben, beispielsweise durch die spektakulären Schmetterlingstüren und die markante Frontgestaltung. Sonderzubehör war bei diesen Prototypen kaum vorgesehen – jeder Wagen ist praktisch ein Einzelstück.
Weiteres
Bemerkenswert ist, dass einzelne Exemplare des 33 Stradale in öffentlich zugänglichen Museen wie dem Museo Storico Alfa Romeo ausgestellt sind. Auch der mediale Auftritt – etwa im Steve-McQueen-Film „Le Mans“ – hat dem Fahrzeug zusätzliche Bekanntheit verschafft. Immer wieder setzen Designer und Ingenieure auf das gestalterische und technische Erbe des Tipo 33, wie die Neuinterpretation 2023 zum 33 Stradale zeigt.
Zusammenfassung
Der Alfa Romeo Tipo 33 steht wie kein zweiter Typ für das Streben nach maximaler Performance und Ingenieurskunst im Rennsportbereich der 1960er und 1970er Jahre. Die Verbindung aus hochentwickelter Mittelmotor-Technik, Leichtbau und außergewöhnlichem Design macht ihn heute zu einem der eindrucksvollsten klassischen Sportwagen, die jemals gebaut wurden. Seine Ausnahmestellung zeigt sich auch in der herausragenden Nachfrage und Angebotslage im klassischen Alfa Romeo-Segment.