1963 | Rolls-Royce Silver Cloud III
1963 Rolls Royce Silver Cloud III. Im Auktionsverkauf. Schätzwert: 25.000 € - 35.000 €. Ohne Mindestpreis!
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Vierzig Jahre bei der ersten BesitzerfamilieSeit 20 Jahren bei den dritten Besitzern in ÖsterreichWeitgehend in authentischem Originalzustand erhaltenWunderschöne Farbkombination aus Pine Green und Beige
Der 1962 vorgestellte Rolls-Royce Silver Cloud III war die letzte und technisch ausgereifteste Evolutionsstufe jener Baureihe, mit der Rolls-Royce seit Mitte der 1950er-Jahre automobile Zurückhaltung auf höchstem Niveau zelebrierte. Revolutionen waren in Crewe schließlich nicht vorgesehen. Man verbesserte lieber so lange im Detail, bis kaum noch etwas zu verbessern übrigblieb.
Unter der mächtigen Haube arbeitete weiterhin der 6,2-Liter-V8, der bereits im Silver Cloud II seinen Dienst verrichtet hatte. Beim III sorgten größere SU-Vergaser und eine höhere Verdichtung für mehr Leistung. Wie viel genau, darüber schwieg Rolls-Royce traditionsgemäß. „Ausreichend“ lautete sinngemäß die Devise – und tatsächlich bewegte der V8 die mehr als zwei Tonnen schwere Limousine mit bemerkenswerter Leichtigkeit. Geschaltet wurde die Fuhre selbstverständlich automatisch.
Äußerlich erkannte man den Silver Cloud III vor allem an seinen vier Scheinwerfern. Gleichzeitig wurde die Frontpartie etwas niedriger gestaltet, während Veränderungen an Innenraum und Karosserie für bessere Sicht und etwas weniger Gewicht sorgten. Am grundsätzlichen Auftritt änderte das wenig: Der Silver Cloud blieb ein imposantes Automobil, das ganz unaufdringlich seine Präsenz zeigte.
Neben der Standard Steel Saloon entstanden auf dem separaten Chassis weiterhin exklusive Sonderkarosserien renommierter Karossiers wie Mulliner Park Ward und James Young. Gerade sie machten den Silver Cloud III zu einer der letzten großen Bühnen klassischer britischer Karosseriebaukunst.
1966 endete die Produktion zugunsten des völlig neu konstruierten Silver Shadow mit selbsttragender Karosserie. Damit war der Silver Cloud III nicht nur das Ende einer Modellreihe, sondern auch das Ende einer Epoche.
SCX707 wurde im April 1964 fertiggestellt, lackiert in Pine Green und ausgeschlagen mit feinstem Connolly-Leder in Beige. Sein erster Besitzer war Alfred Patrick V. Cantor aus Southend-on-Sea. 1989 wurde der Rolls-Royce auf seine Frau umgeschrieben, und erst vier Jahrzehnte nach seiner Auslieferung wechselte der Silver Cloud III erstmals den Besitzer. Rechnungen der Markenspezialisten Harvey von 1998 und 1999 sowie Clark and Carter von 2006 zeugen von regelmäßigen Servicearbeiten in jenen Jahren.
Über den renommierten Händler P&A Wood kam SCX707 2007 zu seinem erst dritten Besitzerpaar nach Österreich. Beide sind bis heute aktive Mitglieder im hiesigen Rolls-Royce-Club und wussten dementsprechend richtig mit dem eindrucksvollen Saloon umzugehen und sein höchst authentisches, weitgehend unrestauriertes Erscheinungsbild zu erhalten. So präsentiert sich uns heute ein Rolls-Royce Silver Cloud III, der seine Geschichte nicht nur dokumentiert, sondern sichtbar bewahrt hat.
Chassis: SCX707
Motor / Engine: S766
Papiere / Documents: Österreichische Einzelgenehmigung (historisch) Englisches Registration Document (2004, Kopie)
Schätzwert / Estimate: EUR 25.000 – 35.000 Ohne Limit / Without reserve
Ort / Location: CLASSIC EXPO Salzburg Messezentrum Salzburg Am Messezentrum 1 5020 Salzburg
Datum / Date: 17. Oktober 2026 11:00 bis 13:00 und ab 16:00
Besichtigung / Viewing: 16. und 17. Oktober 2026

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