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Renault Juvaquatre Oldtimer kaufen

Der Renault Juvaquatre prägte zwischen 1937 und 1960 die Ära der französischen Kompaktlimousinen – als elegante Limousine und ab 1948 auch als vielseitiger Kombi. Seine einzigartige Fertigungsgeschichte macht das Modell heute zu einem besonders spannenden Kapitel im Automobilbau der Nachkriegszeit.

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"Renault Juvaquatre" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Bild 1/7 von Renault Juvaquatre (1946)

1946 | Renault Juvaquatre

Renault - Juvaquatre 4 - 1946

Preis auf Anfrageletztes Jahr
🇳🇱
Händler
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Bild 1/13 von Renault Juvaquatre (1955)

1955 | Renault Juvaquatre

Dauphinnoise

€ 4.950vor 2 Jahren
🇳🇱
Privat
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Bild 1/19 von Renault Juvaquatre (1955)

1955 | Renault Juvaquatre

Renault  4CV | Gerestaureerd| Onderhoudshistorie bekend | 1

€ 17.950vor 2 Jahren
🇳🇱
Händler
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Bild 1/7 von Renault Juvaquatre (1946)

1946 | Renault Juvaquatre

Renault - Juvaquatre 4 - 1946

Preis auf Anfragevor 2 Jahren
🇳🇱
Händler
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Bild 1/21 von Renault Break Dauphinoise (1956)

1956 | Renault Break Dauphinoise

€ 9.500vor 3 Jahren
🇫🇷
Händler
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Bild 1/30 von Renault Break Dauphinoise (1957)

1957 | Renault Break Dauphinoise

Renault Juvaquatre Dauphinoise | gerestaureerd | 1957

€ 21.950vor 4 Jahren
🇳🇱
Händler
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Bild 1/9 von Renault Juvaquatre (1940)

1940 | Renault Juvaquatre

€ 3.200vor 5 Jahren
🇳🇱
Händler

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Geschichte des Renault Juvaquatre

Der Renault Juvaquatre wurde 1937 auf dem Pariser Autosalon erstmals vorgestellt und sollte das Kleinwagensegment von Renault neu definieren. Inspiriert von der selbsttragenden Karosserie und moderner Fahrwerkstechnik, setzte Renault mit dem Juvaquatre neue Maßstäbe für erschwingliche Familienfahrzeuge. Aufgrund des Zweiten Weltkriegs wurde die Produktion stark eingeschränkt und erst nach Kriegsende 1945 langsam wieder aufgenommen. Ursprünglich als Limousine entwickelt, rückte ab 1948 der praktische Kombi "Break" in den Fokus, da Renault die Limousinenproduktion zugunsten des 4CV zurücknahm. Die letzte Fertigung lief 1960 aus, womit der Juvaquatre auf eine außergewöhnlich lange Bauzeit für seine Epoche zurückblickt.

Modellgeschichte und Varianten

Die Modellgeschichte des Juvaquatre unterteilt sich grob in zwei Phasen: Die ursprüngliche Limousine (Type AEB) und die späteren Kombiversionen (Type BFK). Während der Limousinenbau 1948 zugunsten neuer Modelle eingestellt wurde, blieb der Kombi bemerkenswert lange im Programm. Einen direkten Vorgänger hatte der Juvaquatre nicht; sein Nachfolger im Kleinwagensegment wurde der Renault 4CV. Die unterschiedliche Nutzung der Typencodes spiegelt die Weiterentwicklung sowie das jeweils verfolgte Nutzungskonzept wider.

Besonderheiten und Highlights des Juvaquatre

Eine der Besonderheiten des Renault Juvaquatre ist seine selbsttragende Karosserie, die zu dieser Zeit im Kompaktsegment noch keine Selbstverständlichkeit war. Der Wandel von der Limousine zum vielseitig nutzbaren Kombi spiegelt Renaults Anpassungsfähigkeit und Innovationsgeist wider. Darüber hinaus überzeugt das Modell durch seine Bauzeit von über zwei Jahrzehnten – ein Hinweis auf technische und funktionale Qualitäten, die Generationen von Käufern überzeugten.

Technische Daten zum Renault Juvaquatre

Sondermodelle und spezielle Varianten

Speziell die Break-Modelle nach 1948 sind hervorzuheben, da sie bis zum Produktionsende 1960 gefertigt wurden und sich optisch wie technisch von der frühen Limousine unterscheiden. Limitierte Auflagen oder besonders ausgestattete Varianten sind aus heutiger Sicht selten, da die Produktionszahlen über die Jahre insgesamt relativ niedrig blieben.

Schwachstellen und Wartungsaspekte

Keine spezifischen Schwachstelleninformationen für den Renault Juvaquatre verfügbar. Aufgrund des Alters und der Kriegsproduktion sind Korrosionsschutz sowie Zustand von Fahrwerk und Motor die wichtigsten Prüfbereiche. Ersatzteilsituation ist wegen der langen Produktionszeit vergleichsweise gut; jedoch können karosseriespezifische Teile knapp sein.

Motorisierung, Fahrverhalten und Technik

Die Motorleistung des Juvaquatre bewegte sich modellabhängig im Bereich von rund 23 bis 26 PS. In Kombination mit der leichten Bauweise ergab sich ein genügsames Fahrverhalten. Die Fahrdynamik orientiert sich an den Standards der Vorkriegszeit, mit Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit und Robustheit. Das handgeschaltete Getriebe erforderte etwas Schaltgefühl, bot aber solide Technik. Besonders die Break-Variante punktete mit einer erstaunlichen Zuladungsfähigkeit trotz kompakter Abmessungen. Die späten Kombimodelle (Break) sind aufgrund der längeren Produktionszeit und ihres Nutzwertes heute besonders begehrt.

Design, Interieur und Ausstattung

Der Juvaquatre zeichnet sich durch klare, sachliche Linien mit nur minimalen Chromzierleisten aus – typisch für die Vorkriegszeit und die französische Nachkriegsproduktion. Im Innenraum dominieren funktionale Bedienelemente und robuste Sitzbezüge. Besonders interessant für Sammler: Die originalen Kombiinstrumente und das schmale Lenkrad. Sonderausstattungen waren selten, doch einzelne Modelle konnten mit speziellen Farbtönen oder einfachen Zubehörteilen wie Gepäckträgern aufgerüstet werden.

Weitere interessante Aspekte zum Juvaquatre

Die Fertigung des Juvaquatre wurde im Krieg mehrfach eingestellt und anschließend wiederaufgenommen, was zu erstaunlich unterschiedlichen Ausführungen selbst innerhalb identischer Baujahre führen kann. Für Kenner sind daher frühere und spätere Modelle teils klar zu unterscheiden.

Zusammenfassung

Der Renault Juvaquatre repräsentiert ein bedeutendes Stück französischer Automobilgeschichte und überzeugt durch seine langjährige Produktion, technische Besonderheiten und den gelungenen Brückenschlag zwischen Vorkriegs- und Nachkriegsära. Wer ein klassisches Fahrzeug mit besonders authentischem Charakter sucht, findet im Juvaquatre eine bemerkenswerte Alternative im Segment der kompakten Oldtimer.